Eine unscheinbare Lüge

vor 12 Tagen
Während Lisa´s Vergangenheit sie immer wieder einholt, kämpft ihre beste Freundin Aimee mit dem gewaltigen Vermächtnis der Liebe, mit der sie eigentlich nichts mehr zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart der beiden für Aimee auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Lisa und Aimee zu einen überraschenden Erkenntni..
Liebe/Romantik Romanze P16 Drama In Arbeit

Prolog

»Ich fühle mich wie ein neuer Mensch!«, grinste Lisa in den Hörer hinein.
»Und weshalb?«
»Komm in den Park. Ich warte auf Dich. Dann weißt du mehr.«
Ich ging in den Park und meine Lieblings Bar lag genau vor mir. Laute Musik schallte zu mir herüber und die Lust auf meinen Lieblingscocktail wurde immer größer.
Aber noch ehe ich mich versah, hatte mich Lisa am Arm gepackt und in das Gestrüpp gezogen.
»Hey, was soll das?«, fragte ich wütend über die fehlende Vorwarnung und schob mir die Blätter aus dem Gesicht. »Da … ich … oh mein Gott!« Ihre Augen begannen zu strahlen, als hätte sie nie etwas Schöneres gesehen. »Was?« Ich zog verwirrt meine Augenbrauen zusammen und folgte ihrem Blick. »Wo starrst du denn da hin?« Ich wollte aufstehen, um besser sehen zu können, aber sie zog mich ruckartig wieder nach unten.
»Autsch!«, beschwerte ich mich und rieb die rote Stelle an meinen Arm. Seit wann war sie so rabiat?
»Da ist er!« Sie quickte und ich war genauso ahnungslos wie vorher. Ihre Augen wurden immer größer die Atmung immer flacher. Das Gesicht – Knallrot!
»Wer?«
»Na er!«
»Alles klar, ich rufe den Notdienst. Du redest wirres Zeug.«
»Nein, schau doch mal!« Sie riss mir das Handy aus der Hand und wies zwischen den Blättern hindurch zu einem Jungen, der an der Bar saß. Ich konnte ihn nicht so richtig erkennen, dafür war es zu weit weg, aber Lisa flippe neben mir völlig aus. Ich warf ihr einen unschlüssigen Blick zu.
»Und wer soll das sein?«
»Mein zukünftiger Freund!«
»Aha«
»Ich bin so unsterblich verliebt und du musst mir helfen ihn zu überreden, mit mir ins Kino zu kommen. Ich brauche deine Hilfe! Bitte, Aimee. Alleine kann ich das nicht.« Sie flehte mich mit ihren großen blauen Augen an. Diese Hundewelpenaugen schafften es einfach immer, dass ich tat was sie wollte – Seit der dritten Klasse. In der fünften Klasse war Lisa die Hauptrolle in einem Theaterstück und hatte wochenlang mit mir geübt. Doch ein Tag vor der Premiere, war sie krank geworden. Ich musste mir eine Perücke aufsetzen und ihre Rolle übernehmen. Dabei hasste ich es vor Publikum aufzutreten.
»Ich mochte Nickis Herz wirklich erobern. Er ist einfach so perfekt für mich. Bitte!« Sie ging vor mir auf die Knie. »Woher kennst du seinen Namen?« Stalking, oder was? »Hab vorhin gehört, wie ihn ein paar Kumpels gerufen hatten. Bitte, sei meine beste Freundin und verhindere, dass ich peinliche Dinge tue. Du hast tausende von Büchern gelesen und hunderte von Filmen geschaut. Ich weiß, dass wir das schaffen.«
»Du bist verrückt«, kommentierte ich und zwang sie sich wiederaufzurichten, da sie Leute uns schon merkwürdig ansahen.
»Wenn wir zusammen kommen, verspreche ich dir«, sie seufzte tief, »dass ich mit dir zusammen das durchstehe, was du mit mir hier gerade durchstehen musst. Ich helfe dir dann auch bei Jungs - Also in Sachen Liebe!«
Meine Hand machte sich selbstständig, noch bevor ich den Gedanken zu Ende gedacht hatte.
»Deal!«
Wir schlugen ein.
Oh je, auf was hatte ich mich eigentlich eingelassen?

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blue-rider 23. Jun 2018

Hallo,

bitte aktualisiere deinen Text nicht, ohne neue Inhalte freizuschalten, sonst werde ich deine Geschichte sperren.

Gruß
blue-rider

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