Lebensretter

vor 9 Mon.
Fanfiction zu den Büchern der Biss- Reihe von Stephanie Meyer. In dem Buch geht es um ein ganz normales deutsches Mädchen, Anika, das durch einen dummen Zufall mit dem Tracker James und seiner Gefährtin Victoria zusammen stößt. In diesem Moment trifft sie auch Jakob und das Wolfsrudel. Zwischen den beiden besteht von Beginn an eine gan..
Bis(s) Romanze P16 Mystery In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 10 Januar 2012 Jakob

Die Überraschung war mir geglückt!

Es hatte so gut getan, sie endlich wieder zu sehen, auch wenn es nur für einige Minuten war. Der Weg zu ihr, der jetzt insgesamt zwei Stunden dauerte, hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

Und meine Angst, sie könnte mich nicht mehr sehen wollen, war wie weggeblasen.

Ich war schon wieder viel zu lange weg gewesen und ihr Leben ging schließlich weiter.

Jedes Mal, bevor ich zu ihr kam, hoffte ich, dass sie noch einen Platz in ihrem Leben für mich hatte.

So wie ich mich in ihrer Gegenwart bereits benommen hatte, war es eigentlich ein Wunder, dass sie überhaupt noch etwas mit mir zu tun haben wollte.

Wann könnte ich sie wiedersehen? Am besten so schnell wie möglich!

Wenn wir in der Nähe von ihrem Zuhause wären und die anderen hier im Wald schlafen würden, könnte ich ja vielleicht wirklich bei ihr im Zimmer auf dem Sofa schlafen..

„Jakob,ich glaube das kannst du vergessen." unterbrach mich Sam. Er hatte wohl gerade Embry von der heutigen Nachtwache abgelöst.

„Warum?Was spricht dagegen?" Mir entfuhr ein knurren.

„Genau deswegen. Du hast dich nicht unter Kontrolle. Du hast deine Gefühle,insbesondere deine Wut nicht unter Kontrolle. Du darfst ihr nicht zunah kommen."

Ich wurde wütend. Sehr wütend. Ich befand mich zum Glück schon inmeiner Wolfsgestalt, sonst wäre ich höchstwahrscheinlich explodiert.

Mein Knurren wurde lauter, ich fletschte die Zähne. Gut, dass ich noch einige Kilometer vom Rudel entfernt war. Ein Kampf mit Sam, dem Rudelführer hätte vermutlich ernsthafte Konsequenzen für mich.Aber die waren mir im Moment egal.

„Das sagst gerade du mir? Was ist mit Emely?"

In dem Moment, indem Sam diese Gedanken hörte wurde auch er sehr wütend.

„Du hast ja keine Ahnung wie sich das anfühlt!" Auch er knurrte nun vor sich hin.

Okey, ich sollte jetzt wirklich versuchen, die Situation zu retten. Das würde sonst nicht gut für mich ausgehen.

„Ich kann es mir denken." lenkte ich ein.

„Nein! Kannst du nicht! Du hast keine Ahnung! Ich bin auf Emely geprägt!Ich habe sie fast umgebracht! Das beste wäre es sich für immer von ihr Fern zu halten, aber ich kann nicht. Selbst wenn ich wollen würde, ich könnte nicht! Sie zieht mich an wie ein Magnet, ob ich will oder nicht ich finde immer wieder zu ihr.

Glaub mir Jakob, ich habe es wirklich versucht. Nach dem Unfall hielt ich ganze drei Monate durch. Jeder Tag war eine Qual. Ich hielt es irgendwann nicht mehr aus. Ich hatte die Wahl: Entweder ich hätte meinem Leben selbst ein Ende gesetzt, oder ich würde zu ihr zurückgehen und versuchen der beste Freund auf der Welt für sie zu sein. Ich würde alles für sie sein. Aber was ich auch tue, was passiert ist, kann ich nicht wieder gut machen."

Mittlerweile war sein Knurren verstummt.

„Sam,was auch passiert ist.. Sie liebt dich. Sie wird dich immer lieben."

Ich wusste nicht, was ich ihm sonst sagen sollte.

„Ich weiß. Aber das hat sie nicht verdient. Jakob, worauf ich hinauswill, du bist nicht auf Anika geprägt worden. Wenn es so wäre, hättest du keine Wahl."

„Du stellst es so dar, als ob es ein Fluch wäre, auf jemanden geprägt zu werden."

„Ja, es ist ein Fluch, weil dir jegliche Entscheidungsfreiheit genommen wird. Gleichzeitig ist es aber auch das schönste Gefühl, was du je erleben wirst. Aber darum geht es jetzt nicht.

Jakob du hast die Wahl. Tu ihr das nicht an. Tu es dir selbst nicht an. Noch ist es nicht zu spät."

„Ich habe meine Entscheidung bereits getroffen." Ich spürte, wie erneut ein Knurren durch meine Kehle drang. Mittlerweile war ich im Lager angekommen. Sam stand mir direkt gegenüber.

„Halt die Schnauze Jakob! Die Anderen wollen schlafen!" Auch ihm entfuhrein leises, drohendes Knurren.

„Sie ist mir unheimlich wichtig geworden." Ich versuchte mich zu beruhigen.

„Und genau deshalb solltest du dich von ihr Fern halten. Was würde passieren, wenn du dich morgen auf ein anderes Mädchen prägen würdest?"

„Das wird nicht passieren. Das wird niemals passieren!" Ich hatte Mühe mich zu beherrschen, blieb aber augenscheinlich ruhig."

„Woher willst du das wissen?" Sam klang herablassend und neugierig gleichzeitig.

„Weil es anders war. Ich habe noch nie so etwas gespürt, wenn ich einen Menschen angesehen habe.

Es war unbeschreiblich. Ich fühle mich von ihr angezogen, sehr sogar. Im ersten Moment dachte ich , ich würde mich auf sie prägen.."

„Stimmt, du warst völlig in einer anderen Welt, als du sie das erste Mal gesehen hast."

Jetzt wirkte auch Sam nachdenklich.

„Ist es möglich sich erst nach und nach auf eine Person zu prägen?"Sprach ich nun die Frage aus, die mir seit Monaten auf der Seele brannte.

„Nicht das ich wüsste. Aber ausschließen kann ich es nicht."

Das war nicht gerade die Antwort, die ich mir erhofft hatte.

„Ich werde warten. Als ein Freund. Ihr bester Freund. Aber ich werde sie nicht aufgeben!

Das kannst du nicht von mir verlangen."

„Das tue ich nicht. Nicht vor diesem Hintergrund." erwiderte Sam ruhig.

Na dann waren wir ja wohl ausnahmsweise mal einer Meinung.

Ich gab meine kampfbereite Position auf und setzte mich auf denWaldboden.

„Bring sie mal mit."

„Was?"Ich war vollkommen irritiert.

„Du sollst sie zum nächsten Quileute treffen mitbringen!"

„Okey?"

„Wir wollen sie alle nur besser kennen lernen. Bleib ruhig." er lachte.

Ich willigte ein und legte mich nun zum Schlafen hin.

„Sam?"

„Ja?"Er wirkte genervt.

„FrohesNeues Jahr!" Ich grinste innerlich.


„Schlaf endlich Jakob! Wir haben morgen viel vor!" Das waren die letzten Worte, die ich hörte, bevor ich einschlief.

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chenupet 30. Nov 2019

Hallo Akina,

das waren wieder spannende Kapitel.
Ich hoffe Du schreibst weiter und meldest Dich bei einer anderen Plattform an.
Fände es sehr schade, wenn diese tolle Geschichte für immer verschwinden würde.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende.

LG Chenupet

chenupet 15. Apr 2019

Oh je .... dachte Jacob entspannt sich und hat sich besser im Griff... so schade . :(

chenupet 13. Mar 2019

OMG .... heftig .....