Lebensretter

vor 4 Mon.
Fanfiction zu den Büchern der Biss- Reihe von Stephanie Meyer. In dem Buch geht es um ein ganz normales deutsches Mädchen, Anika, das durch einen dummen Zufall mit dem Tracker James und seiner Gefährtin Victoria zusammen stößt. In diesem Moment trifft sie auch Jakob und das Wolfsrudel. Zwischen den beiden besteht von Beginn an eine gan..
Bis(s) Romanze P16 Mystery In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 11 Anika Januar 2012

ch durchsuchte gerade das Internet nach einem passenden Geburtstagsgeschenk für Marie.

Sie wollte am 21.01. in ihrer beheizten Gartenhütte feiern. Bis dahin waren es nur noch knapp fünf Tage!

Leider war ich von keinem Artikel wirklich begeistert.

Also musste ich weitersuchen.

Irgendwann gab ich dann doch erfolglos auf.

Es war bereits vier Uhr und ich wollte mich noch mit meinen Mädels treffen. Und am nächsten Tag war ja auch schon wieder Schule..

Nele's Mutter holte mich ab, Lea hatten sie schon zuvor eingesammelt.

Zu dritt fuhren wir nach Niesen. Wir wollten uns einen gemütlichen Abend bei Ann-Kathrin machen.

Marie und Lisa waren bereits vor Ort, als wir ankamen.

Dann ging es los. Erst spielten wir Eye-Toy bis wir völlig außer Atem waren, dann ging es mit Singstar weiter.

Der Abend verging wie im Flug, um ca. 20 Uhr war ich wieder Zuhause.

Den restlichen Abend wollte ich vorm Fernseher verbringen.

Es lief einer der uralten Jurassic- Park- Filme. Nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte, aber von mir aus.

Nebenbei machte ich noch die restlichen Hausaufgaben für den nächsten Tag.

Gegen 22:00 Uhr saß ich auf dem Sofa und war noch in den Film vertieft,der an sich gar nicht so schlecht war.

Meine Eltern schliefen bereits, Sina lag auf meinem Bett.

Dann hörte ich wieder dieses Geräusch. Zuerst dachte ich, ich würde es mir nur einbilden.

Doch dann war es schon wieder da. Die Kieselsteine an meinem Fenster.

Ich unterdrückte ein quieken und lief zum Fenster.

Dabei ärgerte ich mich noch darüber, dass ich schon meine Schlafsachen an hatte. Ein viel zu weites T-shirt und eine ausgeleierte Short aus Stoff. Na super. Naja, sowohl in meinem Zimmer, als auch draußen,war es so gut wie dunkel.

Wenigstens hatte ich mein Zimmer erst vor ein paar Tagen aufgeräumt, sonst sieht es hier immer aus wie im Saustall. Das behauptet zumindest meine Mutter.

Ich öffnete das Fenster. Unten, im Licht einer Straßenlampe stand Jakob. Natürlich mal wieder nur mit einer kurzen Hose bekleidet. Er sah einfach zu gut aus.

Ich winkte ihm und hielt mir gleichzeitig den Zeigefinger vor die Lippen,um ihm zu signalisieren, dass er leise sein musste.

„Darfich raufkommen?" drangen seine Worte zu mir hoch.

Ich nickte. Dann überlegte ich, wie ich mich runter schleichen und ihn reinlassen könnte, ohne dass meine Eltern wach wurden.

„Geh einen Schritt zurück." Er sah zu mir hinauf.

Ich war zunächst verwirrt, tat aber, was er sagte.

Gerade, als mir dämmere, was er vorhatte, hockte er auch schon in meinem Fensterrahmen.

Wow!Das ging wirklich schnell. Er hatte wirklich übernatürliche Kräfte. Ich hatte keine Ahnung, wie ausgeprägt diese Kräfte waren.

Aber das war mir in dem Moment egal. Ich freute mich so sehr, dass er dawar. Sobald er beide Füße auf meinem hellen Holzboden stehen hatte, fiel ich ihm schon um den Hals. Er drückte mich fest an sich und atmete meinen Geruch ein.

„Nadu? Wie geht's dir?" flüsterte er mir in mein Ohr.

„Könnte nicht besser sein. Bei dir alles okey?" Ich beugte mich ein Stück zurück, um ihm ins Gesicht sehen zu können. In meinem Zimmer war es zwar nicht besonders hell, da ich neben dem Fernseher nur meine Nachttischlampe eingeschaltet hatte. Doch deren Schein fiel in diesemMoment genau auf sein Gesicht. Er sah atemberaubend gut aus, aber er hatte tiefe, dunkle, Ringe unter seinen Augen. Wie lange hatte er wohl mal wieder nicht geschlafen?

„Mir geht's gut. Es ist alles okey." Um diese Aussage zu unterstreichen lächelte er.

„Hast du dich grade erst zurückverwandelt?"

„Ja,wir waren in der Gegend unterwegs und haben versucht die Spur der beiden Vampire zu finden. Immer wenn wir denken, wir sind dicht an ihnen dran, verlieren wir die Spur im Wasser oder sonst wo." Er klang sehr frustriert.

Wieder einmal wurde mir bewusst, das das alles meine Schuld war. Gäbe es mich nicht, müssten die Wölfe jetzt nicht jeden Tag ihr Leben für mich riskieren. Ich schaute auf den Boden.

Aber als ob Jakob meine Gedanken erraten hätte hob er mein Kinn an,sodass ich gezwungen war, ihm in die Augen zu sehen. „Wenn du es nicht gewesen wärst, müssten wir einen anderen Menschen vor ihnen beschützen. Es hat nichts mit dir zu tun. Es ist nicht deine Schuld." sagte er mit sanfter Stimme.

Ich nickte nur. In dem Punkt hatten wir komplett verschiedene Meinungen.

„Jedenfalls.."setzte er erneut an „ Wir halten uns im Moment ganz in der Nähe deines Hauses auf, um dich im Notfall besser beschützen können.Und.. ich dachte ich könnte vielleicht auf das Angebot mit deinem Sofa zurückkommen?" Er wirkte verlegen.

„Klar!"Ich grinste ihn an.

„Danke. Ich bin auch morgen früh um fünf Uhr wieder verschwunden, Du wirst gar nicht merken, dass ich hier war."

„So früh? Hast du noch Hunger? Soll ich dir etwas zu essen machen?"

„Nein, alles gut. Bleib hier, wir wollen deine Eltern doch nicht aufwecken."

„Nagut. Aber sag Bescheid, wenn du irgendetwas brauchst."

Aus dem Fernseher, der zum Sofa gedreht war, ertönte lautes Dinosauriergebrüll.

„Sag mir bitte, dass du gerade nicht Jurassic Park guckst?" Er begann zu lachen und begab sich in Richtung Sofa.

„Doch."gab ich klein laut zu und folgte ihm.

Er setzte sich aufs Sofa und sah mich an. Ich stand da, wie der letzte Trottel und wusste nicht, was ich tun sollte. Aber es war ja schließlich mein Sofa. Mit etwas Abstand setzte ich mich neben ihn.

Er streckte sich aus, legte den Kopf in den Nacken auf die Sofalehne und schloss für einen Moment die Augen. Ich musste mir Mühe geben, ihn nicht permanent anzustarren. Schließlich schaffte ich es, meine Blicke auf den Bildschirm des Fernsehers zu beschränken.

Es vergingen keine zwei Minuten, dann gab es eine Werbepause.

Ich warf Jakob einen Blick aus dem Augenwinkel zu. Er hatte die Augen geschlossen. War er noch wach? Ich war ir nicht sicher.

„Ich bin nochmal eben im Bad." flüsterte ich und kletterte vom Sofa.

Daraufhin öffnete er die Augen und hob den Kopf.

Sein Blick fand mich sofort.

„Oh,sorry." murmelte er, setzte sich auf und drückte Daumen und Zeigefinger an den Nasenrücken.

„Ich warte hier auf dich." fügte er nun wieder lächelnd hinzu. Ich erwiderte es und schlich über den Flur ins Bad um mir die Zähne zuputzen.

Ca.fünf Minuten später öffnete ich, so leise wie möglich, meine knartschende Zimmertür.

Jakob lag quer über mein ganzes Sofa ausgestreckt.

Seine Augen waren geschlossen und er atmete ruhig und tief.

Er schien schon fest zu schlafen. Ich stand eine gaze Weile vor meinem Sofa und sah ihn an.

Im Schlaf sah er so entspannt, zufrieden und friedlich aus.

So hatte ich ihn noch nie gesehen.

Und gleichzeitig hatte er das schönste Gesicht, in das ich je Blicken durfte.

Innerlich verspürte ich den Drang, es zu berühren.

Aber ich riss mich zusammen.

Eigentlich hatte ich gehofft, noch den Film mit ihm zu sehen, noch mit ihm zureden..

Aber ich konnte nicht sauer oder enttäuscht sein, denn alles was er tat,tat er für mich.

Es war ein unglaublich schönes Gefühl im wichtig zu sein und gleichzeitig tat es mir so leid. Wie sollte ich es nur je wieder gut machen?

Ich war schuld, dass es ihm so ging. Aber sonst wäre ich ihm nie begegnet. Und jetzt war er hier. Bei mir. Allein dieser Gedanke stimmte mich glücklich. Und was auch völlig neu war: Ich hatte zum ersten Mal seit vielen Monaten keine Angst vor dem Schlafen gehen. Heute Nacht war ich in Sicherheit. Aber was stellte er nur mit mir an? Er war 24 Stunden die Woche in meinen Gedanken, Egal was ich machte. Wenn er nicht bei mir, ertappte ich mich dabei, wie ich ihn vermisste.

Und das obwohl wir uns so selten sahen. Ich hatte das Gefühl dass erschon ewig ein Teil meines Lebens ist, auf den ich nicht mehr verzichten kann.

Ich war so unglaublich froh, dass er hier war.

Schließlich entschied ich mich auch dafür, ins Bett zu gehen. So leise wie möglich machte ich den Fernseher aus, die Rolleden runter, dasFenster zu und die Lampe aus.

Ich wollte ihn auf keinen Fall wecken.

Als ich endlich im Bett lag, war ich zunächst viel zu aufgedreht um zuschlafen. Der Gedanke, dass er nur wenige Meter neben mir lag,brachte mich total durcheinander.

Irgendwann beruhigte ich mich.

Mit der Gewissheit, dass er auf mich aufpasste, schlief ich so gut wieschon lange nicht mehr.

Um7:00 Uhr klingelte mein Wecker.

Sofort war ich hellwach und richtete mich auf, aber Jakob war schon langeweg.

Oder hatte ich das alles nur geträumt?

Enttäuschtstand ich auf, um mich für die Schule fertig zu machen.

Als ich auf mein Handy sah, hatte ich eine Nachricht von einerunbekannten Nummer:

„GutenMorgen!

Ich hoffe du hast gut geschlafen. Vielen Dank für den gemütlichen Schlafplatz. Ich bin nicht mehr dazu gekommen, mich bei dir zu bedanken. Wenn du dies ließt, bin ich wahrscheinlich schon längst wieder auf vier Pfoten unterwegs. Ich durfte nur kurz nach Hause, um zu duschen.

Ich wollte mich für gestern Abend bei dir entschuldigen, ich hatte es mir auch etwas anders vorgestellt.

Würdest du mich bei Gelegenheit trotzdem nochmal rein und auf deinem Sofa schlafen lassen?

Ich würde auch bestimmt ein besseres Benehmen an den Tag legen.

Es tut mir so leid.

Bitte pass auf dich auf, sobald es geht, melde ich mich wieder bei dir.

Jakob"

DieWhatsapp-Nachricht wurde um 6:58 versendet.

Meine Laune erhellte sich schlagartig.

Mit einem Lächeln im Gesicht machte ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg zur Schule.

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chenupet 15. Apr 2019

Oh je .... dachte Jacob entspannt sich und hat sich besser im Griff... so schade . :(

chenupet 13. Mar 2019

OMG .... heftig .....

chenupet 12. Feb 2019

Oh je ..... einen Schritt vor und anderthalb Schritte zurück ....

Spannung pur .....

Wünsche Dir eine schöne Restwoche :)

Akina 17. Feb 2019
So ist es leider.. Dir auch :)