Lebensretter

vor 4 Mon.
Fanfiction zu den Büchern der Biss- Reihe von Stephanie Meyer. In dem Buch geht es um ein ganz normales deutsches Mädchen, Anika, das durch einen dummen Zufall mit dem Tracker James und seiner Gefährtin Victoria zusammen stößt. In diesem Moment trifft sie auch Jakob und das Wolfsrudel. Zwischen den beiden besteht von Beginn an eine gan..
Bis(s) Romanze P16 Mystery In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 20 Juli 2012 Anika

So leise wie möglich betrat ich das Zimmer und blieb im Türrahmen stehen.

Jakob lag auf seinem Bett und hatte die Augen geschlossen.

Carlisle hatte ihm seinen linken Arm vom Handgelenk bis zur Schulter eingegipst. Zusätzlich lag der Arm angewinkelt in einer Schlinge, die um seinen Hals befestigt worden war.

Abgesehen von der Hose, die ihm nach der Wandlung angezogen wurde, hatte er keine Kleidung an.

Sein immer noch sehr muskulöser Oberkörper war von Prellungen überseht.

Trotzdem wurden bei jedem Atemzug seine Rippen sichtbar. Er hatte deutlich an Gewicht verloren.

Die Spuren des letzten halben Jahres waren an seinem gesamten Körper zusehen.

Doch sein Gesicht war immer noch so schön und vertraut wie immer, nur, dass es vor Schmerzen verzerrt war.

An seiner flachen Atmung ließ sich allerdings erkennen, dass er noch nicht schlief.

Schweißperlen standen auf seiner Stirn.

Tiefe, dunkle Ringe lagen unterhalb seiner Augen.

Er hatte Schmerzen, dass war nicht zu übersehen.

Ich fühlte mich so schuldig.

Wieder füllten sich meine Augen mit Tränen.

Ich dachte, ich wäre nach diesem Tag gar nicht mehr in der Lage zu heulen, aber da hatte ich mich wohl geirrt.

Am liebsten hätte ich mich rückwärts wieder aus dem Zimmer heraus geschlichen, um ihn nicht zu stören.

Aber es war zu spät.

Irgendwie hatte er meine Anwesenheit gespürt.

Jakob öffnete die Augen.

„Hey,da bist du ja." sagte er mit rauer Stimme und versuchte vergeblich zu lächeln.

Ich stand da wie angewurzelt. Der Kloß in meinem Hals verhinderte, dass ich ihm antwortete.

„Kommst du zu mir, oder soll ich zu dir kommen?" versuchte er die Stimmung aufzulockern.

Er sah mich aufmunternd an.

Ich gab mir einen Ruck und ging auf ihn zu.

Er lag mitten auf dem Bett und wollte mir vermutlich Platz machen.

Er stützte sich auf seinen rechten Ellenbogen um sich aufzurichten,doch dabei hatte er sich überschätzt.

Er hatte zu wenig Kraft und seine gebrochenen Rippen machten es ihm unmöglich sich hoch zu drücken.

Er verharrte in der Bewegung. „Scheiße!"stöhnte er und ließ sich zurück auf die Matratze sinken.

Für eine Sekunde schloss er die Augen und versuchte den Schmerz weg zu atmen. Seine Hände zitterten, was ihm noch mehr körperliche Qualen zuzufügen schien.

Ich konnte ihn einfach nicht so sehen.

„Jake, bleib liegen" Ich klang schon nahezu hysterisch, aber ich hatte meine Stimme wieder gefunden.

Verzweifelt kniete ich mich neben sein Bett und legte meine Finger auf dessen Rahmen.

Sofort griff er nach meiner Hand.

„Und du sollst da auf dem Boden sitzen bleiben?"Er versuchte wirklich alles, um mich aufzumuntern.

„Nein,ich sollte gehen. Du brauchst Ruhe." erwiderte ich.

Sofort verstärkte sich der Griff um meine Hand.

„Nein. Bitte. Ich habe so lange gewartet. Bitte bleib." Panik war in seinem Blick zu sehen.

Er wollte wirklich nicht das ich gehe.

„Okey." flüsterte ich. Eine einzelne Träne hatte es geschafft, meine Wange herunter zu kullern.

„Nicht weinen." flehte er.

Dabei streckte er seine Hand nach einem Gesicht aus, um sie wegzuwischen.

Doch diese Geste führte dazu, dass ich vollständig in Tränen ausbrach.

Zum einen weil mich sein Verhalten so berührte, zum anderen wegen der Ereignisse des Tages, wegen meinen Schuldgefühlen, aber vor allem weil ich ihn nicht so leiden sehen konnte.

Und ich stand immer noch unter Schock.

Ich war eben auch nur ein Mensch.

Er streichelte mit dem Daumen über meinen Handrücken, um mich zu beruhigen.

Dann löste er seinen Griff und ich schlug mir beide Hände vors Gesicht.

Ich schämte mich.

Er sollte mich nicht so sehen.

Mein Verhalten war mir absolut peinlich, aber ich konnte nichts dagegen tun.

Als ich aufblickte, hatte Jakob die Lippen aufeinander gepresst und unterdrückte ein Stöhnen, aber er hatte es tatsächlich irgendwie geschafft sich aufzusetzen.

Er war so ein Sturkopf!

„Jakob!"setzte ich an, doch er fiel mir wieder Mal ins Wort.

„Ich muss mich sowieso hinsetzen. Billy macht uns gerade Abendessen. Und im Liegen zu essen ist nun mal schwierig." rechtfertigte er sein Verhalten und lehnte sich seufzend mit dem Oberkörper gegen die Wand neben seinem Bett.

„Außerdem musst du jetzt nicht mehr auf dem Boden sitzen." fügte er hinzu und deutete auf die freie Fläche neben sich.

Ich setzte mich vorsichtig und mit einigem Abstand zu ihm ebenfalls aufs Bett und lehnte mich an die Wand.

Ich starrte ins Leere und versuchte immer noch vergeblich meine Gefühle in den Griff zu bekommen. Doch die Bilder von Laurent und des Kampfes gingen mir nicht aus dem Kopf.

Ich spürte immer noch seine kalte Hand an meinem Hals und seinen kühlen Atem in meinem Gesicht. Ich hörte das Jaulen von Jakob.

Ich sah ihn verletzt und regungslos auf der Erde liegen.

Jakob riss mich aus meinen Gedanken, indem er die gesunde Hand nach mir ausstreckte.

Zögerlich reichte ihm meine Hand.

Womit ich nicht gerechnet hatte, war dass er mich an sich ziehen wollte.

Damit würde ich ihm nur weh tun.

Also versteifte ich mich.

Er ließ meine Hand los und breitete seinen Arm aus.

„Komm her." flüsterte er und sah mich eindringlich an.

Ich wünschte mir nichts sehnlicher, als seine Nähe.

Also gab ich nach und rückte vorsichtig an ihn heran.

Er schlang seinen Arm um mich und zog mich an seine Brust.

Als ich meinen Kopf dagegen lehnte stöhnte er kurz auf und ich wollte mich aus der Umarmung zurück ziehen, doch er drückte mich noch fester an sich.

Erst jetzt merkte ich, dass auch ich zitterte und immer noch vor mich hinschluchzte.

„Schhht"machte er und gab mir einen Kuss auf die Haare.

Und wieder war da dieses Gefühl von Sicherheit, welches tatsächlich dazu führte, dass ich mich besser fühlte.

Auch Jakob entspannte sich endlich. Er hatte den Kopf an die Wand gelehnt und die Augen geschlossen.

Es vergingen einige Minuten, ohne, dass einer von uns etwas sagte, doch dann brach Jakob das Schweigen: „Ich hatte so eine Angst um dich. Das waren die schlimmsten 24 Stunden meines Lebens." flüsterte er. Seine Nase berührte meine Haare.

„Es tut mir so leid. Es tut mir so leid, dass du das tun musstest. Es tut mir so leid, dass das alles passiert ist. Wäre Alice nicht gewesen,dann.." meine Stimme versagte mitten im Satz.

„Ich hatte keine Angst vor Laurent oder einem Kampf." er wirkte fast schon gekränkt.

„Ich hatte Angst zu spät zu kommen." flüsterte er mit zitternder Stimme und zog mich noch fester an sich heran.

„Du kannst dir gar nicht vorstellen, welche Sorgen ich mir gemacht habe. Wäre ich nur zwei Minuten später gekommen dann.." Deine Hände begannen zu beben und er zuckte zusammen und spannte sich an, als der Schmerz ihn durchfuhr.

„Aber du warst rechtzeitig da. Du hast mich gerettet. Jakob,ohne dich wäre ich schon vor Monaten gestorben. Ich verdanke dir mein Leben!"

Er sagte nichts und blickte ins Leere.

Ich streichelte mit der Hand vorsichtig über seine muskulöse Brust.

Seine Hände hörte auf zu zittern.

Meine Berührung schien ihn zu beruhigen.

Er atmete hörbar aus, wobei sich sein ganzer Körper noch einmal kurzzeitig anspannte.

„Hast du starke Schmerzen?" wollte ich von ihm wissen.

„Nein. Carlisle hat mir Morphium gespritzt, das macht das ganze erträglich."

antwortete er.

„Wie geht es dir?" fragte er vorsichtig.

„Besser." sagte ich. Das war die Wahrheit.

Solange ich bei ihm war, ging es mir gut.

Dann klopfte es an der Tür und ich löste mich reflexartig aus seiner Umarmung.

Er grinste mich an. Meine Reaktion schien ihn zu belustigen.

So langsam war er wieder mehr er selbst. Ich war wirklich erleichtert.

Billy öffnete die Zimmertür.

„Das Essen ist fertig. Es steht in der Küche." verkündete er und lächelte uns an.

„Danke Dad." sagte Jakob mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.

„Ich hole uns etwas." sagte ich und stand auf.

Im ersten Moment hatte ich das Gefühl, dass meine Beine unter meinem Körper weg klappten, doch es ging schnell vorbei.

Mein Kreislauf musste die Geschehnisse des Tages wohl auch erst verarbeiten.

Jakob sah mich besorgt an, doch ich lief einfach in die Küche.

Kurze Zeit später kam ich mit zwei voll beladeten Tellern zurück.

Jakob saß noch genauso da, wie zuvor. Seine Augen waren geschlossen und er hatte mich noch nicht bemerkt.

„Jake?" fragte ich vorsichtig und riss ihn damit aus dem Halbschlaf.

Er öffnete die Augen und drückte Daumen und Zeigefinger gegen den Nasenrücken.

„Sorry." murmelte er.

Ich stellte beide Teller aufs Bett und ging dann noch einmal zurück um die Tür zu schließen.

Jetzt bekam Jakob große Augen, die auf das Essen fixiert waren.

Vorsichtig stellte ich ihm einen randvollen, getürmten Teller mit Bratwürstchen, Kartoffelbrei und Rotkohl auf den Schoß und drückte ihm die Gabel in die Hand.

Sofort schaufelte er das Essen in sich hinein.

Innerhalb weniger Minuten war sein Teller leer.

Ich hingegen hatte nur ein paar Gabeln von dem Kartoffelbrei gegessen.

Hunger hatte ich keinen und war mir auch nicht sicher, ob ich das Essen bei mir behalten konnte.

Seitdem ich Laurent erkannte hatte, fuhr mein Magen Achterbahn.

Also nahm ich Jakob den leeren Teller von den Oberschenkeln und stellte meinen Teller darauf.

Fragend sah er mich an: „Hast du keinen Hunger?"

Ich schüttelte den Kopf.

„Ich glaube mir liegt noch der Schreck im Magen." verkündete ich mit einem Lächeln.

Sorge lag in seinem Blick, aber dann aß er schließlich doch weiter.

Anschließend brachte ich die Teller zurück in die Küche.

Jakob war mittlerweile kaum noch in der Lage seine Augen offen zu halten.

Ich setzte mich seitlich auf die Bettkante.

„Jakob. Du musst dich ausruhen.. "sagte ich vorsichtig.

„Wir können uns abholen lassen." fügte ich hinzu und deutete auf Sina.

„Möchtest du nicht hierbleiben?"

Wir haben bestimmt noch eine Zahnbürste und.. wir können zusammen in diesem Bett schlafen.."

Seine Stimme war klar, wurde zum Ende hin aber immer leiser.

„Jakob ich.."

„Bitte. Wir kriegen das hin." Er schien selbst nicht wirklich davon überzeugt zu sein, dass es eine gute Idee war, aber er wollte auch nicht, dass ich gehe.

Ich blickte zu Boden.

„Bitte. Wir haben uns so lange nicht gesehen. Ich hab dich ein halbes Jahr lang jeden Tag, jede Minute und jede Sekunde vermisst. Du darfst jetzt nicht schon wieder gehen." flehte er.

Oh mein Gott. Seine Worte kamen fast einer Liebeserklärung gleich und berührten mich so sehr, dass schon wieder eine Träne meine Wange herunter floss. Aber diesmal vor Rührung und vor Freude.

Ich kletterte zu ihm aufs Bett und umarmte ihn nochmals.

„Ich dich auch." flüsterte ich und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

„Also bleibst du bei mir?" vergewisserte er sich.

„Ja. Alice hat mir sogar schon eine Tasche mit dem Nötigsten für die nächsten Tage vorbei gebracht." gab ich zu.

„Und das sagst du mir erst jetzt?" er tat beleidigt.

„Ja."Ich lächelte ihn an.

„Die kleine Blutsaugerin wird heute tatsächlich noch zu meiner Heldin des Tages." auch er lächelte, aber es erreichte seine Augen nicht. Er war zu müde.

„Aber wenn ich bleiben soll, legst du dich jetzt endlich hin!" befahl ich.

Er nickte.

„Aber vorher muss ich erst noch ins Bad." Mit diesen Worten versuchte er sich mit der gesunden Hand zur Bettkante zu bugsieren.

Er atmete schwer, sein Gesichtsausdruck wirkte gequält.

Seine Lippen waren fest aufeinander gepresst, damit ihm kein Laut entfuhr.

Ich stand auf.

Als er völlig kraftlos auf der Bettkante saß, streckte ich ihm meine Hand hin, um ihm auf die Beine zu helfen.

„Scheiße."murmelte er nur. Er ärgerte sich über sich selbst und ich glaube er schämte sich, dass ich ihn so sah.

Dann griff er doch nach meiner Hand.

Als er sich aufrichtete, entfuhr ihm trotz sichtlicher Bemühung ein Stöhnen. Seine Arme zitterten leicht.

„Hey, morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus." versuchte ich ihn aufzumuntern.

Er nickte nur und legte den Arm um meine Schultern.

Langsam begleitete ich ihn bis vor die Badezimmertür.

Mühsam schleppte er sich alleine hinein und schloss die Tür.

Es war erst 19:00 Uhr.

Ich nutzte die Zeit um Sina nochmal vor die Tür zu lassen.

Dann schaute ich in die Tasche, die Alice mir gepackt hatte.

Sie hatte wirklich an alles gedacht. Und sogar die schönsten Sachen eingepackt, die sie in meinem Schrank finden konnte.

Auch Sina hatte sie nicht vergessen. Hundefutter für die nächsten zwei Wochen und ihr Kissen befanden sich ebenfalls in der Tasche.

Schnell fütterte ich den Hund, dann nutzte ich Jakobs Abwesenheit um mich in seinem Zimmer umzuziehen.

Ich trug eine kurze hellblaue Stoffshort und ein dunkelblaues Top mit Spagettiträgern als Schlafanzug.

Dann ging ich zurück in die Wohnküche um kurz mit meiner Mutter zu telefonieren und um auf Jakob zu warten.

Dieser verließ kurze Zeit nachdem ich aufgelegt hatte das Bad. Er hatte sich so gut wie möglich gewaschen.

Als er wieder seinen Arm um mich legte, fiel mir auf wie gut er roch.

Geistig befand er sich allerdings in einer Art Trance und schien nicht mehr viel von dem mitzubekommen, was um ihn herum passierte.

Er wirkte erleichtert, als er endlich wieder auf der Bettkante saß.

„Ich gehe nur noch schnell Zähne putzen. Bin sofort wieder da." teilte ich ihm mit und verließ das Zimmer.

Ich beeilte mich und hoffte, dass er noch nicht eingeschlafen war.

Tatsächlich saß er noch ganz so da, wie ich ihn zurückgelassen hatte.

Ich ging zu ihm.

„Hinlegen."kommandierte ich.

„Ja,Warte." Er musste sich sichtlich bemühen um seine Gedanken zu sortieren und in Worte zu fassen.

„Ich kann auch auf dem Sofa schlafen. Ich kann dir nicht versprechen, dass es nicht wieder so läuft wie beim letzten Mal als wir zusammen eingeschlafen sind." Er senkte den Blick.

„Nein. Ich kann aber auch auf dem Sofa schlafen." sagte ich, hoffte aber,dass er es nicht für notwendig halten würde.

„Wenn du dich dann sicherer fühlst?"Hoffnung lag in seiner Stimme.

Ich schüttelte den Kopf: „Nein, ich will nicht alleine sein." gab ich kleinlaut zu.

Er nahm meine Hand. „Hey, du bist nicht allein. Ich bin hier. Ich bin immer für dich da."Jakob sah mir direkt in die Augen.

Wieder nickte ich. „Ich weiß. Danke." Oh mein Gott er war der beste Mensch auf dieser Erde.

„Von alleine werde ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder aufwachen,aber wenn irgendwas ist, egal was, weck mich bitte auf." Seine Stimme war ernst und bettelnd zu gleich. Er musste ein Gähnen unterdrücken.

Ich willigte ein.

„Aber Jakob wie soll das heute Nacht funktionieren?" Mein Blick war auf den Fußboden gerichtet.

„Ich lege mich jetzt so weit wie möglich an die Wand, du kannst ruhig noch Fernseh gucken oder was auch immer du möchtest. Fühl dich wie Zuhause. Du kannst dich ganz normal neben mich legen." Er lächelte mich aufmunternd an.

„Ich hoffe, ich wecke dich nicht." Ich wollte nicht, dass er ausrastete. Und verwandeln durfte er sich im Moment erst recht nicht.

„Selbst wenn, macht das überhaupt nichts. Es kann nur sein, dass ich.."

„ Ich weiß. Ich vertraue dir."

Er war völlig fertig. Dieses Gespräch musste ein Ende nehmen.

„Danke."Er legte sich hin und rutschte mit schmerzverzerrtem Gesicht bis an die Wand.

Ich setzte mich neben ihn.

„Ich habe seit einem halben Jahr in keinem Bett mehr geschlafen."murmelte er.

„Schlaf gut." flüsterte ich, als er die Augen schloss.

Keine zwei Sekunden Später öffnete er sie noch einmal und griff nach meiner Hand.

„Und du bleibst?" Er hatte wohl immer noch Zweifel und Angst, dass ich doch noch einfach gehen würde.

„Ich bin noch hier, wenn du aufwachst." Ich drückte seine Hand und ließ sie dann los.

Er schloss die Augen.

Nach einer Minute verlangsamten sich seine Atemzüge.

Er war eingeschlafen.

Jetzt sah er so friedlich und entspannt aus.

Und so wunderschön.

Ich beobachtete ihn eine ganze Weile beim Schlafen.

Er war alles für mich. Mein Held. Mein Lebensretter.

Mittlerweile konnte ich es nicht mehr leugnen: Ich liebte ihn.

Auch in diesem Moment fühlte ich mich so stark zu ihm hingezogen, dass ich der Versuchung mich an ihn zu kuscheln kaum widerstehen konnte.

Bevor ich noch auf dumme Gedanken kam, schnappte ich mir die Fernbedienung und schaltete den Fernseher ein.

Aber mehr als Freunde sollten wir einfach nicht sein.

Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass Jakob der beste Freund war, den man sich nur wünschen konnte.

Noch bis spät in die Nacht hockte ich auf der Bettkante und schaute mir Sendungen über ungeklärte Mordfälle an.

Jakob hatte sich nicht einen Millimeter bewegt und schlief immer noch tief und fest.

Um 2:00 Uhr Nachts entschied ich mich dann doch dafür, es einmal mit Schlafen zu versuchen.

Ich schaltete den Fernseher aus, löschte das Licht und legte mich ganz vorsichtig, um ihn nicht aufzuwecken und ohne ihn zu berühren, neben Jakob.

Doch jedes Mal, wenn ich meine Augen schloss, starrte ich in die blutroten Augen des dunkelhäutigen Vampirs.

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chenupet 15. Apr 2019

Oh je .... dachte Jacob entspannt sich und hat sich besser im Griff... so schade . :(

chenupet 13. Mar 2019

OMG .... heftig .....

chenupet 12. Feb 2019

Oh je ..... einen Schritt vor und anderthalb Schritte zurück ....

Spannung pur .....

Wünsche Dir eine schöne Restwoche :)

Akina 17. Feb 2019
So ist es leider.. Dir auch :)