Lebensretter

vor 6 Mon.
Fanfiction zu den Büchern der Biss- Reihe von Stephanie Meyer. In dem Buch geht es um ein ganz normales deutsches Mädchen, Anika, das durch einen dummen Zufall mit dem Tracker James und seiner Gefährtin Victoria zusammen stößt. In diesem Moment trifft sie auch Jakob und das Wolfsrudel. Zwischen den beiden besteht von Beginn an eine gan..
Bis(s) Romanze P16 Mystery In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 32 Juli 2013 Jakob

Ein nerviges Piepen aus einem Stück Plastik riss mich aus dem Schlaf.

Reflexartig griff ich danach und pfefferte es gegen die Wand.

Moment. Gegen die Wand?

Erst jetzt begriff ich, wo ich war und erwischte mich, wie ich knurrend auf dem Sofa kauerte.

Aber ich war ein Mensch. Zwar nur einen Millimeter vor der Verwandlung, aber ich befand mich in meiner menschlichen Gestalt.

Trotzdem benahm ich mich wie ein wildes Tier.

Mein Unterbewusstsein hatte es wohl noch nicht mitbekommen, dass ich mich nicht mehr in meiner tierischen Gestalt befand.

Im Gegenteil. Ich war endlich wieder ich. Und ich befand mich auf ihrem Sofa.

In ihrem Zimmer.

Langsam realisierte ich, dass ich gerade ihren Wecker geschrottet hatte.

Mein Körper erschlaffte und ich wollte mich wieder auf das Sofa fallen lassen, als mich ein stechender Schmerz durchfuhr.

Ein unterdrückter Schrei, der sich in ein Stöhnen verwandelte drang aus meiner Kehle.

Diese verdammte Blutsaugerin.

Das Bild ihrer dunklen durstigen Augen und ihrer im Wind peitschendenLocken erschien vor meinem inneren Auge.

Auch ihre Worte kamen mir wieder ins Gedächtnis: „Ich werde dir das nehmen, was dir am aller Wichtigsten ist!"

Die Botschaft, um wen oder was es sich handelte war eindeutig.

Was würde passieren, wenn sie den Sturz überlebt hatte und irgendwie aus der Schlucht entkommen konnte?

Panik stieg in mir auf. Am liebsten würde ich nicht mehr von ihrer Seite weichen um sicher zu gehen, dass ihr nichts passieren würde.

Aber ich wusste selbst, dass das nicht möglich wäre.

Fluchend und immer noch völlig fertig setzte ich mich auf.

Langsam schleppte ich mich ins Badezimmer und hoffte inständig, dass es mir nach einer Dusche besser gehen würde.

Ihr Badezimmer kam mir so groß vor wie unser Wohnzimmer und unsere Wohnküche zusammen.

Allein die luxuriöse Dusche erschien halb so groß wie mein Zimmer.

Tatsächlich. Sobald das warme Wasser meine Haut berührte, entspannten sich meine müden Glieder und das Atmen fiel mir trotz meiner gebrochenen Rippen endlich wieder leichter.

Obwohl ich äußerlich nicht dreckig war, fühlte ich mich als ob ich literweise Schmutz, Blut und allen anderen Ballast aus den letzten acht Monaten endlich von mir abwaschen konnte.

Erst jetzt holte mich meine Aufwachaktion von eben ein und ich realisierte was ich da eigentlich getan hatte.

Ich dankte Gott dafür, dass sie in diesem Moment nicht bei mir war.

Der Wecker war kaputt. Wer weiß, was ich mit ihr gemacht hätte, wenn sie neben mir gelegen hätte?

Ich hatte es schon wieder getan.

Ich hatte sie in Gefahr gebracht.

Und das mit meiner bloßen Anwesenheit.

Beim letzten Mal war es der Kinositz, diesmal der Wecker.

Es wurde immer schlimmer statt besser. Und ich hasste mich dafür.

Sollte ich es ihr sagen? Ich durfte die Nacht auf keinen Fall bei ihr verbringen, obwohl ich eigentlich nicht vor hatte sie so schnell wieder zu verlassen.

Aber es ging nicht. Nicht so.

Eigentlich hatte ich das anders geplant. Aber ich durfte dieses Risiko nicht eingehen.

Am liebsten hätte ich mir selbst eine rein gehauen.

Ich hatte mir vorgenommen um sie zu kämpfen.

Auf jede erdenkliche Weise.

Ich musste ihr beweisen, dass es mit uns funktionieren konnte.

Ich wollte ihr zeigen, dass ich mich ändern kann.

Ich hatte mir geschworen, keine Wutanfälle mehr zu bekommen. Nicht mehr die Kontrolle zu verlieren.

Der Moment am Nachmittag hatte mich in allem nur bestätigt.

Ich war mir sicher, dass ich mich niemals auf jemand anderen prägen würde. Auch wenn es mir sonst niemand glaubte.

Zwischen uns bestand eine ganz besondere Verbindung.

Und sie hatte es auch gespürt.

Das konnte sie doch nicht einfach ignorieren oder?

Vielleicht konnte sie uns jetzt eine Chance geben?

Diese Überlegung zerschlug ich sofort wieder, denn sie hatte Recht.

Es konnte nicht funktionieren.

Den Beweis hatte ich mir eben selbst geliefert.

Und was hatte ich noch getan?

Es versaut bevor es angefangen hatte. Mal wieder. Aber sie wusste es nicht.

Sollte ich es ihr sagen?

Es ist zwar schon Monate her, aber wir hatten uns geschworen immer ehrlich zueinander zu sein.

Ich konnte es ihr nicht verschweigen.

Ich wollte, dass sie mir vertraute. Und das ging nur, wenn ich sie nicht anlog.

Scheiße. Es würde uns beiden die Laune verderben.

Wir hatten nur wenige, wundervolle Minuten miteinander verbracht, die ich in meinem Zustand leider kaum genießen konnte.

Ehrlich gesagt war ein Teil von mir, der Schweinehund in mir, fast froh gewesen, dass sie mich für einige Stunden alleine lassen musste.

So hatte ich Zeit gehabt um mich ein wenig aus zu ruhen.

Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn sie bei mir geblieben wäre.

Schnell verbannte ich diesen Gedanken aus meinem Kopf.

Trotz der paar Stunden Schlaf ging es mir nicht wirklich besser als vorher.

Aber das musste sie nun wirklich nicht wissen.

Nachdem ich mich endlich sauber fühlte, rasierte ich mich und ging langsam wieder in ihr Zimmer.

Irgendwo musste sie noch Klamotten von mir haben.

Meine Nase machte mich auf einen Karton aufmerksam, der unter ihrem Sofa versteckt war.

Als ich ihn öffnete, musste ich lächeln.

Im Inneren des Kartons lagen, ordentlich zusammen gefaltet, meine dunkelblaue und meine schwarz Jeans. Auch mein schwarzes und meindunkelblaues Hemd befanden sich darin.

Doch sie rochen nicht mehr nach mir, sondern nach ihr.

Sie hatte sie getragen.

Die Vorstellung von ihr, wie sie in einem meiner Hemden versinkt machte mich unbeschreiblich glücklich.

Es war ein Beweis dafür, wie sehr sie mich vermisst hatte.

Gleichzeitig machte es mich auch etwas wehmütig.

Sie hatte gelitten. Meinetwegen.

Vorsichtig schlüpfte ich in das schwarze Hemd und verzog das Gesicht.

Naja, noch war sie nicht hier. Noch musste ich mich nicht zusammen reißen.

Auch das Anziehen der Jeans verlief nicht gerade schmerzfrei, aber ihr Geruch an meinem Hemd stimmte mich trotzdem fröhlich.

Heute war ein besonderer Tag für sie.

Ich musste mir irgendwas einfallen lassen, um diesen Tag schön ausklingen zu lassen.

Eigentlich hatte ich sofort eine Idee, aber die war schwer umzusetzen.

Und ich hatte keine große Lust, mich schon wieder in mein tierisches Ich zu verwandeln um einen Ausflug mit ihr zu machen.

Abgesehen davon, fühlte ich mich dazu auch einfach nicht in der Lage. Mir fiel schließlich schon das Atmen schwer.

Gegessen hatte sie um diese Uhrzeit vermutlich auch schon.

Was blieb da noch?

Trotzdem machte ich mich auf den Weg in die Küche.

Vielleicht konnte ich dort ja doch noch was finden

Die Schokobrötchen in einer Schublade kamen mir persönlich sehr gelegen, halfen mir aber auch nicht im Bezug auf den weiteren Verlauf des Abends.

Verdammt. Ich hätte mir ihr zu irgend einem schönen Ort rennen sollen.. oder mit ihr Essen gehen.. oder tanzen.

Ich hätte ihr etwas mitbringen sollen.

Es wäre ein wunderbarer Anlass gewesen, um ihr etwas zu schenken.

Etwas persönliches. Oder Schmuck. Oder beides.

Jetzt hatte ich wirklich ein schlechtes Gewissen, weil ich komplett unvorbereitet war.

Vielleicht ließe sich das ja nachholen..

In diesem Moment hörte ich, wie sich der Schlüssel im Schloss umdrehte.

Sie waren wieder da und ich lief leise und so schnell es mir mit meinen Verletzungen möglich war die Treppen hoch. Wieder in ihrem Zimmer und schloss die Tür hinter mir.

Jetzt war ich wirklich fast schon nervös.

Warum überhaupt?

Ich zwang mich zur Ruhe, setzte mich wieder aufs Sofa und verschränkte die Finger ineinander.

Keine Minute später öffnete sich ganz langsam die Tür und sie trat leise ins Zimmer.

Vermutlich hatte sie damit gerechnet, dass ich noch schlafen würde.

Ich lächelte sie an und sie strahlte zurück.

Sobald die Tür ins Schloss gefallen war, kam sie auf mich zu gehüpft und setzte sich direkt neben mich.

„Na,hast du deine Stimme wieder gefunden?" wollte sie von mir wissen.

„ Ja. Na wie war's?" begrüßte ich sie. Meine Stimme war noch etwas rau, aber wieder gut zu verstehen.

„Wundervoll." sie strahlte immer noch über das ganze Gesicht.

„Heute ist ein richtig toller Tag!" fügte sie hinzu.

Es war so schön sie so unbeschwert zu sehen. Sie wirkte so glücklich.

„Haben wir heute noch irgendwas vor?" fragte sie dann und musterte mich von oben bis unten.

Mist. Sie deutete mein Outfit falsch. Es vermittelte ihr den Eindruck, dass wir noch irgendwas unternehmen würden.

Aber wenn sie einen Wunsch hatte, würde ich ihn ihr nicht abschlagen.

„Nur wenn du eine gute Idee hast." erwiderte ich.

Tatsächlich schien sie kurz zu überlegen und ließ ihren Blick noch einmal über mein Gesicht schweifen.

„Nein."sagte sie schließlich und lehnte ihre Schulter sanft gegen meine.

Ich war wirklich froh, dass sie nach allem was war immer noch bereit war, sich auf meine Nähe einzulassen.

Und ich war erleichtert über ihre Antwort. Aber sah ich wirklich so fertig aus, wie ich mich fühlte?

„Ich glaube du hast mir noch so einiges zu erzählen." forderte sie mich auf.

Eigentlich hatte ich keine große Lust über die vergangenen Monate zu sprechen, aber sie hatte ein Recht darauf, alles zu erfahren.

„Naja. Nachdem die üblichen Methoden immer ohne Erfolg waren, haben wir die dreckigen Blutsauger Tag und Nacht verfolgt. Immer im Schichtwechsel, sonst hätten wir das niemals durchgehalten.

Jedenfalls konnten wir sie so auch vom Jagen abhalten, wodurch auch sie immer schwächer wurden.

In Griechenland schafften wir es dann sie vor einer der tiefsten Schluchten der Welt einzukesseln und es kam zum Kampf." begann ich meine Kurzfassung.

„Geht es euch allen gut?" fragte sie besorgt.

„Ja. Es ist mehr oder weniger alles in Ordnung. In ein paar Tagen sind wir alle wieder fit. Mach dir keine Gedanken." sagte ich beschwichtigend.

„Leah war letztendlich diejenige, die dem blonden Kerl den Kopf abgerissen hat." Ich lächelte sie an.

„Leah? Wirklich?" fragte sie erstaunt.

„Ja. Sie war super. Allerdings waren Sam und ich daran nicht ganz unbeteiligt." Diese Bemerkung und ein selbstsicheres Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.

„Und was ist mit.. Victoria?" Ihre Stimme zitterte leicht.

Jetzt kamen wir also zum unangenehmen Teil der Unterhaltung.

Ich nahm ihre Hand um ihr etwas Sicherheit zu geben.

„Die ist dann völlig ausgerastet." erklärte ich und hoffte, dass sie es dabei belassen würde.

„Hat sie dich so zugerichtet?" fragte sie nach einer Pause und blickte ins Leere.

Daraufhin nickte ich nur. Darüber wollte ich wirklich nicht sprechen.

„Was ist mit ihr passiert?" Ihre Stimme war immer noch brüchig. Sie hatte Angst.

Sofort legte ich schützend den Arm um sie, wodurch ich kurzzeitig gegen den Schmerz in meiner Brust ankämpfen musste.

„Sie ist in die Schlucht gesprungen und wir hoffen alle, dass sie da nie wieder rauskommen wird." antwortete ich als ich mich wieder gefangen hatte.

Jegliche Farbe wich aus ihrem wunderschönen Gesicht und sie schlug die Augen nieder.

„Hey. Mach dir bitte keine Sorgen. Ich passe auf dich auf." Ich legte meinen Zeigefinger unter ihr Kinn und zwang sie mich anzusehen. Tränen standen in ihren Augen.

„Vertrau mir. Alles ist gut." In diesem Moment hätte ich ihr alles gesagt. Ich hätte alles getan, damit sie sich besser fühlte.

Doch sie schlang ohne ein weiteres Wort einfach nur die Arme um mich.

Ohne groß darüber nachzudenken legte ich meinen linken Arm um ihre Schultern und schob meine rechte Hand unter ihren Knien hindurch.

Bevor sie protestieren konnte hob ich sie auf meinen Schoß.

Für mich war sie leicht wie eine Feder, aber durch die bloße Bewegung durchfuhr mich wieder dieser stechende Schmerz.

Glücklicherweise bemerkte sie es nicht und so zog ich sie noch näher an mich heran.

Zu meiner Überraschung ließ sie es zu.

Im Gegenteil. Sie schien den Moment genau so zu genießen wie ich.

Gott ich hatte sie so vermisst.

Ich spürte wie sie sich nach und nach mehr entspannte und vergrub das Gesicht in ihren Haaren.

Lange Zeit sagte niemand von uns auch nur ein Wort.

„Danke." ihre Lippen lagen fast an meinem Ohr. Unsere Wangen berührten sich.

„Ich habe deinen Wecker kaputt gemacht." entgegnete ich leise ohne sie loszulassen.

„Was?"sie lehnte sich etwas zurück um mir ins Gesicht sehen zu können. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen.

Mit den Augen deutete ich auf den völlig demolierten Wecker, der immer noch in der andren Ecke des Zimmers lag.

Ihr Lächeln verschwand. Ungläubig sah sie mich an.

„Wie hast du..? Sie brach den Satz ab.

„Dierekt beim Aufwachen." erklärte ich leise.

Sie nickte nur und gab mir damit zu verstehen, dass sie wusste was passiert war.

Sie verzog keine Miene, doch der Schock spiegelte sich in ihren Augen.

„Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll." Meine Hände, die ich immer noch um sie gelegt hatte, begannen zu zittern und ich ließ sie los.

Sofort stand sie auf, doch ich vermied es sie anzusehen.

Standessen verschränkte ich die Hände in meinem Schoß und kämpfte darum, dass mein Körper aufhörte zu beben.

„Ich muss dir auch noch was beichten." sagte sie schließlich.

Jetzt hatte sie meine Aufmerksamkeit und ich hob den Kopf.

Mit verschränkten Armen stand sie vor mir.

Erwartungsvoll sah ich sie an.

„Ich.. Wir fahren weg. Für zehn Tage. Nach Ameland." sprudelte es aus ihr her raus.

Das brachte das Fass zum Überlaufen.

Ich konnte nicht mehr ruhig sitzen bleiben.

Sofort war ich auf den Beinen und begab mich in die andere Ecke des Zimmers um möglichst viel Abstand zwischen uns zu bringen.

„Wann?"presste ich hervor. Das konnte doch nicht wahr sein.

„Übermorgen."gab sie kleinlaut von sich und blickte auf den Wecker neben mir.

Ich schüchterte sie ein.

Aber ich war grade wieder hier. Und jetzt wollte sie weg?

„Wer ist wir?" Ich zwang mich zur Ruhe, aber ich hätte sofort explodieren können.

„Lea, Nele, Lisa, Marie, Ann-Kathrin und ich." entgegnete sie mit brüchiger Stimme. Doch auch etwas trotziges lag darin. Vermutlich dachte sie, dass ich mit dieser Antwort sowieso nicht viel anfangen konnte. Aber da irrte sie sich. Ich kannte sie so viel besser, als sie dachte.

„Muss das wirklich sein?" Ich bemühte mich mit ruhiger Stimme zu sprechen, doch mein zitternder Körper sprach eine andere Sprache.

Konnte ich sie nicht irgendwie überzeugen Zuhause zu bleiben?

Außerdem konnte ich sie nicht schutzlos wegfahren lassen. Nicht nach der Drohung.

„Ja."war das einzige Wort, dass ihren Mund verließ.

Entschlossenheit lag in ihren Augen.

Wenn ich jetzt weiter mit ihr diskutiert hätte, wäre das vermutlich nicht gut ausgegangen.

Also wendete ich mich von ihr ab.

In Gedanken war ich schon drauf und dran aus dem Fenster zu springen, dass nur einen halben Meter von mir entfernt war.

„Warum bist du so wütend?" fragte sie schließlich.

Ich konnte und wollte ihr in diesem Moment einfach keine Antwort geben.

Das wurde mir einfach alles zu viel.

Die Tatsache, dass sie mich schon wieder verlassen wollte und die Ereignisse der letzten 24 Stunden überforderten mich.

„Jake.."flehte sie.

Bei dem Versuch tief durch zu atmen blieb mir allerdings die Luft weg. Nahezu jeder Knochen meines Brustkorbs schien gebrochen zu sein. Ein fast lautloser Schrei verließ meine Lippen und ich krümmte mich.

Während ich noch damit beschäftigt war, meine Atmung zu regulieren, hörte ich dass sie auf mich zu kam.

„Stopp."keuchte ich, um sie davon abzuhalten mir noch näher zu kommen.

Die Schritte verstummten.

„Dann dreh dich um." ihre Stimme zitterte. Sie war den Tränen nahe. Schon wieder. Wegen mir.

Ich fühlte mich hundeelend, aber ich folgte ihrer Bitte.

Eine Sekunde später sah ich in ihre verletzten und verwirrten Augen.

Wollten wir den Abend nicht schön ausklingen lassen?

Ich hatte mich noch nicht wieder ganz unter Kontrolle, aber schon setztedie Reue ein.

Je mehr ich versuchte die Kontrolle wieder zu erlangen, desto mehr regte ich mich auf. Weil es nicht funktionierte.

Ihre traurigen Augen lagen die ganze Zeit auf mir und wirkten von Minute zu Minute hilfloser und verlorener.

Sie so zu sehen fügte auch mir seelischen Schmerz zu, aber ich konnte sie nicht trösten.

Nicht so.

„Ich muss aus diesem verdammten Kleid raus." verkündete sie mit einem unterdrückten Schluchzen und flüchtete aus dem Zimmer.

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chenupet 15. Apr 2019

Oh je .... dachte Jacob entspannt sich und hat sich besser im Griff... so schade . :(

chenupet 13. Mar 2019

OMG .... heftig .....

chenupet 12. Feb 2019

Oh je ..... einen Schritt vor und anderthalb Schritte zurück ....

Spannung pur .....

Wünsche Dir eine schöne Restwoche :)

Akina 17. Feb 2019
So ist es leider.. Dir auch :)