Lebensretter

vor 5 Mon.
Fanfiction zu den Büchern der Biss- Reihe von Stephanie Meyer. In dem Buch geht es um ein ganz normales deutsches Mädchen, Anika, das durch einen dummen Zufall mit dem Tracker James und seiner Gefährtin Victoria zusammen stößt. In diesem Moment trifft sie auch Jakob und das Wolfsrudel. Zwischen den beiden besteht von Beginn an eine gan..
Bis(s) Romanze P16 Mystery In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 41 Juli 2013 Anika

Sobald er näher kam, starrte ich nur noch auf meine Finger, die in meinem Schoß lagen.

Entgegen meiner Erwartung setzte er sich nicht neben mich, sondern blieb einige Meter vor mir stehen.

„Hey..ich wollte dich nicht so anpampen." sagte er schließlich, doch seine Worte verfehlten ihre Wirkung.

Seine Stimme war immer noch angespannt, weshalb ich es für das Beste hielt, gar nichts zu sagen.

„Anika. Es tut mir leid. Könntest du jetzt bitte wieder mit mir sprechen?" Er war drauf und dran völlig die Beherrschung zu verlieren.

Um das zu wissen, musste ich ihn nicht einmal mehr ansehen.

Seine Stimme verriet mir alles, was ich wissen musste.

„Alles was ich sage, ist falsch." entgegnete ich nur.

Daraufhin schnaubte er wütend und warf die Hände in die Luft.

Zeit für mich zu gehen.

Ohne ihn noch eines weiteren Blickes zu würdigen, stand ich auf und wollte die Stufen hinauf laufen.

Doch ich kam nicht weit.

Sobald ich mich umgedreht hatte, umfasste er mein Handgelenk um mich am weitergehen zu hindern.

Und schon blickte ich in sein gequältes, angespanntes Gesicht.

„Bitte."seine Stimme war weicher als zuvor, doch seine Arme bebten noch immer.

Es ging ihm schlecht. So konnte und wollte ich ihn nicht allein zurück lassen.

Also gab ich nach und ließ mich von ihm die Stufen hinunter ziehen.

Und schon standen wir auf der Wiese voreinander.

Erneut musterte ich ihn von oben bis unten, um herauszufinden, was ihm fehlte.

In der Dunkelheit konnte ich allerdings nicht sonderlich viel erkennen.

Doch dann bemerkte ich, dass seine linke Hand nicht nur zitterte, sondern auch noch in unregelmäßigen Abständen in Richtung seines rechten Arms zuckte.

„Jakob,was ist los mit dir? Was hat Carlisle gesagt?" versuchte ich es noch einmal.

Sobald er bemerkte, dass mein Blick auf seinen Armen lag, ballte er beide Hände zu Fäusten, ohne mir eine Antwort zu geben.

„ Bitte. Ich mache mir doch nur Sorgen." fügte ich leise hinzu.

Er öffnete den Mund und schloss ihn sofort wieder, als ob er nicht wusste, wo er anfangen sollte.

„Ich weiß nicht wie ich es sagen soll." flüsterte er mit geschlossenen Augen.

„Sag's einfach." forderte ich ihn.

Er nicke und atmete noch einmal tief durch.

„An dem Messer war nicht nur Wolfswurz, sondern auch noch das Gift einer Pflanze.

Carlisle vermutet, dass es das Gift eines gefleckten Aronstabs war.

Es verursacht einen starken Juckreiz, bis das Gift aus meinem Körper raus ist und wenn ich daran kratze, wird es nur noch schlimmer weil es sich dann immer wieder aufs Neue in der Wunde verteilt und die dann nicht abheilen kann." Nachdem er seine Erklärung beendet hatte schüttelte er verzweifelt den Kopf.

Ein sarkastisches Grinsen der Fassungslosigkeit lag auf seinen Lippen.

Ich konnte es nicht nachempfinden und trotzdem wusste ich genau wie er sich fühlte.

Wie sehr er kämpfte.

Und das er nervlich vollkommen am Ende war, konnte ich jetzt noch besser nachvollziehen als zu vor.

Deshalb war er so gereizt.

Von der einen auf die andere Sekunde war mein Zorn auf ihn verraucht.

Trotzdem bewegte ich mich nicht von der Stelle.

Nur ein falsches Wort oder eine falsche Bewegung konnte das Fass zum Überlaufen bringen.

„Hat Carlisle gesagt, wie lange es anhalten wird?" fragte ich vorsichtig.

„Nicht direkt. Wenn ich mich seine Anweisungen befolge ein paar Tage."entgegnete er schulterzuckend.

„Wollen wir rein gehen? Es ist schon spät." schlug ich nach einer langen Pause vor.

Doch er schien mir gar nicht richtig zuzuhören.

Ohne mich anzusehen schüttelte er mit leerem Blick den Kopf.

Dank der Dunkelheit fiel mir erst jetzt auf, dass die Fingerkuppen seiner linken Hand immer wieder über seine Verletzung fuhren.

Ohne großartig darüber nachzudenken, trat ich auf ihn zu und umfasste seine linke Hand, um ihn abzulenken.

Doch mit der Heftigkeit seiner Reaktion hatte ich nicht gerechnet.

Sein Kopf schnellte herum und er funkelte mich mit einem wütenden, animalischen Blick an.

Sobald ich in seine Augen sah, schreckte ich zurück, doch es war zu spät.

Ihm entfuhr ihr ein tiefes, bedrohliches Knurren und er schubste mich an der Schulter zurück.

Seine Abwehrreaktion war so heftig, dass ich rücklings im Gras landete.

Selbst durch mein Top spürte ich den brennenden Abdruck, den seine Hand auf meiner Haut hinterlassen hatte.

Jetzt bebte sein gesamter Körper.

Ich hatte das ganze definitiv unterschätzt.

Er war schon so oft wütend gewesen.

Aber er hatte mir nie weh getan.

Zumindest nicht körperlich.

War das der Anfang vom Ende?

Stellte er wirklich eine so große Gefahr für mich da?

Ich wollte es nicht wahr haben.

Obwohl ich gerade die Realität erlebt hatte, konnte ich es nicht einsehen.

Dazu waren meine Gefühle für ihn viel zu intensiv.

Ich konnte nicht ausschließlich das Monster in ihm sehen, obwohl das wahrscheinlich die klügste und natürlichste Reaktion meinerseits gewesen wäre.

Völlig überrumpelt rappelte ich mich auf.

Während ich mich einige Meter von ihm entfernt hatte und und ihn einfach nur schockiert anschaute, schien er erst allmählich zu begreifen, was grade passiert war.

Seine Körperhaltung erschlaffte und auch in seinen Augen konnte ich sehen, dass er wieder zu sich gekommen war.

Langsam ging er auf mich zu und streckte seine Hand nach mir aus.

„Bitte.Ich wollte das nicht."sagte er mit brüchiger, zitternder Stimme.

Tränen standen in seinen Augen, so schockiert war er von seinem eigenen Verhalten.

Seine Hände aber bebten noch immer.

Doch meine Vernunft hatte sich eingeschaltet.

Abwehrend hob ich die Hände und wich vor ihm zurück.

Sein Blick verändere sich sofort. Etwas ihn ihm schien zerrissen zu sein.

„Bitte. Versuch dich zu beruhigen." Auch meine Stimme drohte zu brechen.

„Hab ich dir weh getan?" fragte er mit heiserer Stimme.

„Nein. Alles gut." Und das war immerhin die halbe Wahrheit.

„Hast du Angst?" fragte er leise, ohne mich anzusehen.

Ich antwortete nicht sofort.

Ich sollte Angst haben. Und nicht nur das, Ich sollte schreiend wegrennen.

Doch so dumm es war, ich wollte trotz allem einfach nur bei ihm sein.

Versuchen ihn wieder aufzubauen und ihm helfen, wo ich konnte.

Natürlich. Sein Verhalten hatte mich schockiert.

Doch es änderte nichts an meinen Gefühlen zu ihm.

Mittlerweile hatte er es auch geschafft, dass man ihm seine Anspannung nur noch anden Fingern ansehen konnte.

„Jetzt nicht mehr" antwortete ich schließlich.

Er schien über meine Worte unheimlich erleichtert zu sein.

In Zeitlupe streckte er mir seine linke Hand entgegen.

Ich zögerte, weil ich mir nicht sicher war, ob er sich im Griff hatte.

„Es wird nichts passieren..Ich tue dir nichts." flüsterte er, doch er schien sich selbst nicht 100%ig sicher zu sein.

Trotzdem. Es war nicht zu übersehen, dass er mich brauchte.

Also ging ich das Risiko ein und ergriff seine Hand.

Sofort zog er mich an sich.

„Es tut mir so leid." flüsterte er direkt neben meinem Ohr.

„Ich weiß" entgegnete ich und erwiderte vorsichtig und zurückhaltend seine Umarmung.

Eine halbe Ewigkeit hielt er mich einfach nur fest.

„Du hättest wegrennen sollen." unterbrach er schließlich das Schweigen, ohne mich loszulassen.

Ich schwieg.

„Warum bist du geblieben? Warum bist du noch hier bei mir?" harkte er leise nach.

Was sollte ich ihm darauf sagen? Dass ich ihn liebte? Dass ich trotzdem bei ihm sein wollte? Dass es für mich nicht eine Sekunde in Betracht kam, ihn in diesem Zustand zurück zu lassen?

„ Jake du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich lasse dich nicht alleine. Und schon gar nicht so." flüsterte ich.

Darauf folgte keine weitere Äußerung, doch er atmete hörbar aus.

Doch sobald die Anspannung aus seinem Körper gewichen war, schien er förmlich in sich zusammen zu fallen. Selbst seine Beine waren drauf und dran nachzugeben.

„Jakob du musst ins Bett." stellte ich fest und drückte ihn sanft ein Stückchen von mir weg.

„Nein.Das geht nicht. Heute nicht." entgegnete er kopfschüttelnd.

Und ausnahmsweise konnte ich ihm da nicht widersprechen.

„Dann eben hier." antwortete ich und deutete auf das kleine Wäldchen.

„Das kann ich nicht von dir verlangen." lächelnd schüttelte er denKopf.

„Tust du nicht. Ich wollte schon immer Mal unter freiem Himmel schlafen." versuchte ich ihn zu überzeugen.

„Du frierst." brachte er als Gegenargument.

„Nicht wenn ich neben dir liege." So schnell gab ich nicht auf.

Daraufhin gab er mir einen Kuss auf die Stirn.

„Womit habe ich dich verdient?" raunte er lächelnd in mein Ohr.

Und mittlerweile hatte ich den Jakob wieder, den ich so gern hatte.

„Hast du was dagegen, neben einem riesengroßen Hund mit kuschelig warmen Fell zu schlafen?"

Jetzt war ich diejenige, die Grinsen musste.

Es war, als hätte es den Vorfall eben nie gegeben.

„Nein, habe ich nicht." antwortete ich ihm.

Daraufhin löste er sich von mir, ließ meine Hand jedoch nicht los.

Langsam gingen wir zu dem kleine Wäldchen.

Zum Glück schien er nicht mehr über seine Verletzung nachzudenken.

Vielleicht war der Schock ja doch zu irgendetwas gut gewesen.

Aber ich wollte ihn auf keinen Fall danach fragen. Alleine schon, weil ich ihn nicht daran erinnern wollte.

Jakob führte mich tiefer in das Wäldchen hinein, bis wir zu einer kleinen Lichtung kamen.

„Ist das wirklich okey für dich?" wollte er noch einmal wissen.

„Klar."erwiderte ich lächelnd.

Dann gab er mir mein Handy zurück, welches sich immer noch in seiner Hosentasche befand und verschwand für einen Moment in der Dunkelheit.

Keine Minute später näherte sich mir der große rostbraune Wolf.

Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, seitdem ich ihn zuletzt in dieser Gestalt gesehen hatte.

Vor mir blieb er stehen.

Reflexartig streckte ich die Hand aus um sein weiches Fell zu streicheln und er schmiegte seinen Kopf in meine Hand.

Dann ließ er sich mehr oder weniger auf die Wiese fallen und stöhnte.

Ich hingegen stand immer noch unschlüssig da und sah ihn fragend an.

Schläfrig hob Jakob den Kopf und brummte.

Das verstand ich jetzt einfach Mal als Einladung, um mich zu ihm zu setzten.

Aber das war ja alles Interpretationssache.

Zögerlich kniete ich mich neben ihn.

Sofort rollte er sich um mich herum ein, sodass mich ein riesiger Fellberg umgab.

Auch seinen Hals legte er um mich herum, allerdings nur, um mich mit seiner Schnauze so nah wie möglich an sich heran zu ziehen.

„Jake, bist dir dir sicher?" fragte ich lächelnd, während ich mich in sein warmes, dichtes Fell kuschelte.

Er brummte nur zufrieden und legte seinen Kopf auf seine rechte Pfote.

Mir schob er seine linke hin und ich benutzte sie als Kopfkissen.

Jetzt lag mein Kopf nur wenige Zentimeter entfernt von seinem.

Erst erwiderte er meinen Blick, doch schon nach wenigen Sekunden fielen ihm die Augen zu.

„Schlaf gut." flüsterte ich und streichelte über seinen Kopf.

Ohne die Augen zu öffnen, schob er seine Schnauze noch näher an mich heran, bis er mich für eine Sekunde mit seiner kalten, feuchten Nase berührte.

Danach schien er dann wirklich eingeschlafen zu sein.

Ich hingegen hatte nun zum ersten Mal Zeit, die Ereignisse der letzten Stunden revu passieren zu lassen.

Meine Vernunft sagte mir, dass ich Angst vor ihm haben sollte.

Ich wusste, dass ich hätte weglaufen sollen.

Aber ich tat es nicht.

Stattdessen lag ich jetzt mitten in der Nacht neben ihm. Auf einer Wiese.

Seine messerscharfen Zähne waren nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht und meinem Hals entfernt.

Eine falsche Bewegung. Einen Moment, indem er sich nicht im Griff hatte.

Und ich wäre tot.

Aber ohne ihn wäre ich das sowieso schon längst..

Die Tatsache, dass mein Kopf ansonsten auf den Boden aufgeschlagen wäre, ließ mich hochschrecken.

Der riesige Fellberg neben mit hatte sich zur Hälfte aufgerichtet und von mir abgewandt.

Erst bei genauerem hinsehen bemerkte ich, dass er sich selbst in sein rechtes Vorderbein biss.

„Jakob."versuchte ich seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken.

Doch er brummte nur, ohne von seinem Vorderlauf abzulassen.

Ich stützte mich auf den Ellenbogen und streckte zögerlich die Hand nach ihm aus.

Wenn das jetzt schief ging, hatte ich bald keine mehr.

Mein Herzschlag beschleunigte sich.

„Jake..nicht."flüsterte ich und legte meine Hand vorsichtig an seine rechte Wange, woraufhin er kaum hörbar knurrte.

Aber er verharrte in der Bewegung.

„ Bitte."flehte ich.

Für eine Sekunde lang, wusste ich nicht, wie er sich entscheiden würde.

Doch dann schloss er die Augen und gab dem sanften Druck meiner Hand nach, sodass ich sein Gesicht zu mir drehen konnte.

Mit einem Stöhnen ließ er sich zurück neben mich auf den Waldboden sinken.

Sein Gesicht lag nach wie vor in meiner Hand und ich kraulte ihn hinterm Ohr.

Nach und nach konnte ich spüren, wie er sich entspannte.

„Lass mich Mal sehen." Sofort stand ich auf und ging einmal um ihn herum.

Neben seiner rechten Schulter ging ich in die Hocke und zog scharf die Luft ein.

Er hingegen blickte stur gerade aus.

So als ob er nicht mitbekam, was um ihn herum passierte.

Wie hatte er das nur geschafft? Er hatte sich wirklich die ganze Wunde wieder aufgerissen.

„Jake.."jammerte ich und legte vorsichtig meine Hand an sein Vorderbein.

Er zuckte zwar zusammen, ließ die Berührung aber zu, sodass sich sein Fell beiseite streichen und das gesamte Ausmaß betrachten konnte.

Zum Glück hatte er anscheinend nur die oberste Hautschicht beschädigt.

„Mach das bloß nicht nochmal." fügte ich hinzu und kuschelte mich diesmal an seine andere Seite.

So hatte ich ihn zumindest im Blick. Obwohl ich wusste, dass ich ihn von nichts abhalten konnte, wenn er nicht auf mich hörte.

Irgendwann ließ er auch seinen Kopf wieder auf die Pfoten sinken und sah mir in die Augen.

Er hatte die Ohren zurück gelegt und blickte mich voll Reue an.

„Schlaf noch ein bisschen." sagte ich um ihm zu signalisieren, dass ich ihm nicht böse war.

Eigentlich war ich einfach nur froh, dass er sich relativ schnell wieder beruhigt hatte.

Nachdem er sich vergewissert hatte, das wirklich alles in Ordnung war, schloss er die Augen und auch ich dämmerte noch einmal weg, nachdem das Adrenalin seine Wirkung verloren hatte.

Kurze Zeit später, ich hätte schwören können, dass nur wenige Minuten vergangen waren, stand die Sonne schon am Himmel.

Ich musste zurück. Und ihn musste ich irgendwie wach bekommen.

Jetzt war ich diejenige, die sich langsam aufsetzte, was er nicht zu bemerken schien.

Also stand ich auf und entfernte mich einige Meter von ihm.

Vielleicht war es vollkommen fehl am Platz, aber ich war neugierig.

Wie weit konnte ich gehen, ohne dass er es spürte?

Langsam bewegte ich mich rückwärts von ihm weg.

Bereits nach zehn Metern flatterten seine Lieder und er schlug die Augen auf.

Den Bruchteil einer Sekunde später war er auf den Füßen und schien trotz seiner tierischen Gestalt zu beben.

Sofort hob ich beschwichtigend die Hände.

„Jake,ich bin hier." versuchte ich ihn zu beruhigen.

Sein Blick fand mich und die Anspannung fiel sofort von ihm ab.

Langsam und nun völlig ruhig kam er auf mich zu.

Am liebsten wäre ich ihm schon wieder um den riesigen, flauschigen Hals gefallen, doch allmählich kam ich mir wirklich albern vor.

Es gab keinen Grund dazu.

„Sehen wir uns später?" fragte ich stattdessen.

Daraufhin legte er sich auf die Vorderbeine, streckte sein Hinterteil in die Höhe und wedelte mit dem Schwanz wie ein überdimensionaler, verspielter Schäferhund.

So hatte ich ihn noch nie gesehen.

Und ich musste einfach lachen.

Auch seine Augen leuchteten. Es ging ihm deutlich besser, als die Tage zuvor.

Dann sprang er auf mich zu.

Im ersten Moment dachte ich, er würde mich um schmeißen, doch er stoppte direkt vor mir.

Lachend schlang ich nun doch die Arme um ihn.

„Bis heute Abend." raunte ich in sein Ohr und löste mich von ihm.

Erst wollte ich ihn noch bitten, sich an Carlisles Anweisungen zu halten, doch ich entschied mich doch dagegen.

Also drehte ich mich immer noch strahlend um und lief zum Ferienhaus.

Auf Zehenspitzen schlich ich in mein Bett, dass ich die ganze Nacht nicht einmal benutzt hatte.

Aber niemand hatte es bemerkt.

Immernoch grinsend ließ ich mich in das Kissen fallen.

Mein Magen fuhr Achterbahn und trotz allem war ich überglücklich, was ich selbst nicht so ganz verstehen konnte.

Doch es war viel einfacher mit ihm zusammen zu sein, wenn er ein Wolf war.

Es war so viel unbeschwerter und nicht so angespannt, wie sonst.

Warum ich so dachte, konnte ich mir selbst nicht erklären.

Und wir konnten uns nicht streiten. Jedenfalls nicht wirklich.

Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich Tiere oft wirklich besser leiden konnte, als Menschen..

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chenupet 15. Apr 2019

Oh je .... dachte Jacob entspannt sich und hat sich besser im Griff... so schade . :(

chenupet 13. Mar 2019

OMG .... heftig .....

chenupet 12. Feb 2019

Oh je ..... einen Schritt vor und anderthalb Schritte zurück ....

Spannung pur .....

Wünsche Dir eine schöne Restwoche :)

Akina 17. Feb 2019
So ist es leider.. Dir auch :)