Lebensretter

vor 5 Mon.
Fanfiction zu den Büchern der Biss- Reihe von Stephanie Meyer. In dem Buch geht es um ein ganz normales deutsches Mädchen, Anika, das durch einen dummen Zufall mit dem Tracker James und seiner Gefährtin Victoria zusammen stößt. In diesem Moment trifft sie auch Jakob und das Wolfsrudel. Zwischen den beiden besteht von Beginn an eine gan..
Bis(s) Romanze P16 Mystery In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 43 September 2013 Anika

Anika kommt ihr?" Lea und ihr Pflegepony warteten schon auf mich und Dixie.

Die Reitstunde hatten wir bereits hinter uns gebracht und die Pferde abgesattelt.

„Ja!"rief ich aus der Stellgasse, knotete den Frühstrick an Dixie's Halfter und führte die Fuchsstute neben den Baumstamm neben dem Stall, um von dort aus auf ihren blanken Rücken zu klettern.

Ohne Aufstiegshilfe war ich einfach zu unsportlich.

Dixie legte sich nämlich nicht einfach auf den Boden, um mir das Aufsteigen zu erleichtern.. so wie Jakob.

Mit einem Kopfschütteln vertrieb ich diesen Gedanken ganz schnell wieder.

Mittlerweile warten neben Lea, auch noch Leonie und Franka, damit wir die Ponys runter ins Tal auf die Wiese bringen konnten.

Schweigend ritten wir im gemütlichen Schritt nebeneinander her.

Ich genoss die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf meiner Haut und spürte die angenehme Wärme des Pferdes.

Hin und wieder bemerkte ich, dass Lea mir immer wieder verstohlene Blicke zu warf.

Sie hatte den Abend auf Ameland noch nicht vergessen.

Und ich auch nicht.

Die letzten Urlaubstage waren relativ Jakob-fei verlaufen.

Zum einen war er stocksauer auf mich gewesen, zum andern schämte er sich für das Ende unserer letzten gemeinsamen Nacht.

Ich weiß wirklich nicht, wie er es geschafft hatte, doch er ist die letzten drei Urlaubstage unterbrochen wach geblieben, nur um mir nicht mehr zu nahe kommen zu müssen.

Und das hatte mich verletzt.

Auf der Rückfahrt hatte ich ihn durch das Busfenster hin und wieder in der Ferne beobachten können, doch er hingegen hatte mich keines Blickes gewürdigt.

Erst lief alles so gut. Und jetzt?

Kurz bevor wir wieder Zuhause angekommen waren, erhielt ich eine SMS von Leah, das Jakob direkt zu ihm nach Hause lief und sie die nächsten Tage meine persönliche Leitwächterin sein würde, zumindest tagsüber.

In der Nacht hielt sowieso immer ein Mitglied des Rudels Wache.

Auch das sie jetzt auf mich aufpasste, hatte mich mehr als gewundert.

Hatte er das Interesse an mir verloren? Hatte ich ihn nun endgültig vergrault?

Warum mied er meine Nähe? Hatte er Angst vor einem Gespräch oder war ich ihm plötzlich egal?

Diese Fragen quälten mich nun schon seit einigen Tagen.

Und der einzige, der sie mir beantworten konnte, ließ sich nicht mehr bei mir blicken.

Gedankenverloren stieg ich ab, als wir die Wiese erreicht hatten und verabschiedete mich von meinem Pony, welches sich wieder zu seiner Herde gesellte.

Leonie und Franka waren bereits vorgeangen, was ich garnicht mitbekommen hatte.

Lea hingegen wartete auf mich.

„Hey,alles okey?" fragte sie vorsichtig als ich zu ihr zurück lief.

Gemeinsam schlenderten wir den Berg zu Stall hinauf.

„Ja klar, alles gut." antworte ich mit einem aufgesetzten Lächeln.

„Na klar." gab sie trocken zurück und verdrehte die Augen.

Sie kannte mich gut genug. Dementsprechend wusste sie genau, dass meine Worte nicht der Wahrheit entsprachen.

Zum Glück stand das Auto meiner Mutter schon vor der Hofeinfahrt, sodass wir unsere Schritte beschleunigten.

Die Überpünktlichkeit meiner Mama hatte mich glücklicherweise vor einem Gespräch bewahrt, das ich nicht führen durfte.

Schnell verabschiedeten wir und von Kathi, unserer Reitlehrin und stiegen ins Auto, indem Franka bereits Platz genommen hatte.

Es dämmerte bereits, als wir Peckelsheim erreichten.

Die letzten Tage der Sommerferien gingen zu Ende.

Und damit breitete sich ein mulmiges Gefühl in mir aus.

Schon übermorgen ging die Schule los.

Und zwar in Warburg.

Am Gynasium. Neue Lehrer, neue Umgebung, neue Menschen und hohe Erwartungen.

Und dabei stand ich momentan völlig neben mir.

Das konnte ja was werden.

„Danke Mama." sagte ich und stieg aus dem Auto, ohne ihre Antwort abzuwarten.

„Willst du noch was essen?" wollte sie wissen, während sie die Haustür aufschloss.

„Vielleicht später, aber erstmal gehe ich duschen." verkündete ich und lief die Treppen hoch.

Zuerst ging ich allerdings in mein Zimmer um das Fenster zu öffnen.

Das Fenster, durch das Jakob sonst immer zu mir gekommen war.

Doch sobald ich einen Schritt zurück getreten war, saß bereits Leah im Fensterrahmen und grinste mich an.

„Na du Trauerklos!" begrüßte sie mich, womit sie es schaffte mir ein Lächeln zu entlocken.

Wie immer trug sie nur eine kurze Jeansshort und eine Art Sport-BH.

„Ich gehe eben duschen und mache uns dann was zu essen, okey?" fragte ich mit einem Lächeln auf den Lippen.

„Okey. Aber beeil dich, ich habe Hunger!" entgegnete sie, griff nach der Fernbedienung und machte es sich auf meinem Sofa bequem.

„Das ist ja mal ganz was Neues!" rief ich über die Schulter hinweg und warf ihr ein Grinsen zu.

Dann schmiss ich meine dreckigen Reitsachen in die Wäschetruhe und begab mich unter die Dusche.

Eigentlich war ich wirklich froh, über Leah's Gesellschaft.

Sie lenkte mich ab.

Und ich konnte mit ihr über die Dinge reden, die ich vor niemand anderem erwähnen durfte.

Kurz gesagt: Sie war zu einer richtig guten Freundin für mich geworden.

Und ich auch für sie.

Nach dem was Jakob oder auch sie selbst mir erzählt hatten, war sie oft ziemlich einsam.

Und dank Sam im Rudel unerwünscht.

Im Moment profitierten wir beide also enorm aus dieser Zwangssituation, indem wir die Abende der letzten Tage gemeinsam verbracht hatten.

Ich wollte nicht, doch irgendwann rang ich mich doch dazu durch, das heiße Wasser abzustellen und die Dusche zu verlassen.

Noch mit nassen Haaren schlüpfte ich in eine schwarze Leggins und den Abschlusspulli der Realschule, bevor ich mich auf den Weg in die Küche machte.

Meine Mutter hatte Brötchen gekauft. Perfekt.

Für mich schmierte ich ein halbes Brötchen und für Leah meine übrige Hälfte und noch drei Weitere, damit sie zumindest halbwegs satt wurde.

Mit dem vollen Teller betrat ich das Zimmer und ließ mich neben sie aufs Sofa fallen.

„Danke."säuselte sie und stieß mich mit der Schulter an, um mich ebenfalls zum Lachen zu bringen.

Anders als mit Alice oder Jakob, war der Umgang mit ihr so einfach.

Insbesondere für einen Werwolf erschien sie mir relativ unkompliziert.

Ich hatte noch nie gesehen, dass sie die Beherrschung verlor.

Und anders als bei Alice musste ich mir bei ihr keine Gedanken darum machen, ihr nicht zu nahe zu kommen oder keine unüberlegten Bewegungen zu machen.

Sie dürstete nicht insgeheim nach meinem angeblich so gut riechendem Blut und quälte sich nicht aufgrund meiner bloßen Anwesenheit.

Ich wusste ganz genau, dass Alice ihr Bestes gab. Doch in ihrem Inneren tobte ein ständiger Kampf.

Wir telefonierten regelmäßig.

Obwohl ich sie wirklich gerne wiedersehen würde, wusste ich das es so besser war.

Sicherer für mich und einfacher für sie.

„Was hast du morgen so vor?" fragte Leah nachdem sie den Teller geleert hatte.

„Eine Freundin von mir hat Geburtstag. Ich schätze ich werde den ganzen Tag bei ihr und ihrem Pferd verbringen." antwortete ich schulterzuckend.

„Na das hört sich doch gut an." antwortete sie gut gelaunt und lehnte sich zurück in die Kissen.

Unfassbar. Und sonst war sie immer die Missmutige von uns beiden.

Verhielt ich mich wirklich so anders als sonst?

Ich beschloss, das es höchste Zeit war, das zu ändern.

„Begleitest du mich morgen?" wollte ich wissen und suchte im TV nach einer vernünftigen Sendung.

„Lass das bitte dran!" rief sie begeistert, als ich bei Grey's Anatomy angekommen war.

Sie war schließlich auch nur ein Mädchen.

„Ähm..ich weiß nich nicht genau.. ich habe noch keine Rücksprache mit Jakob gehalten.." ihre Stimme wurde zum Ende des Satzes hin immer leiser.

„Achso."antwortete ich gespielt desinteressiert, doch in meinem Hals bildete sich sofort ein dicker Klos.

„Geht es ihm gut?" fragte ich nach einer langen Redepause und riss Leah damit aus ihrer heißgeliebten Serie.

Die gesamten letzten Tage hatte ich es vermieden, sie nach Jakob zu fragen.

„ Naja.Er hat sich erholt.. aber gut ist was anders." gab Leah zögerlich zurück.

Auch sie hatte dieses Thema vollkommen gemieden.

„Weißt du warum er sich so benimmt?" Ich sah sie nicht an, sondern starrte in den Fernseher.

„Nein. Seit dem ihr zurück seid, hat er sich noch nicht wieder gewandelt..ich hatte keinen Zugang zu seinen Gedanken." erhielt ich als Antwort.

Sie konnte mir also auch nicht weiter helfen. Meine Verwirrung steigerte sich von Minute zu Minute.

Ich wollte ihn so gerne verstehen, aber ich konnte es nicht.

„Ich weiß auch nicht, was mit ihm los ist." fügte sie hinzu und sah mich mitleidig an.

Mit einem Schulterzucken gab ich ihr zu verstehen, dass mein Redebedarf für diesen Moment gestillt war.

Sie wusste also noch viel weniger als ich.

Leah war vermutlich ahnungslos, was den Kuss anging und auch im Bezug auf die Tatsache, dass ein weiterer Mensch von der Existenz des Übernatürlichen wusste.

Eine halbe Stunde verging, ohne das einer von uns auch nur ein Wort sagte.

Doch irgendwann schien sie es nicht mehr auszuhalten. Ich hatte ihre Neugierde geweckt.

„Ist denn irgendwas vorgefallen?" flüsterte sie schließlich.

Jetzt hatte ich die Wahl. Ich konnte ihr alles erzählen. Oder es weiterhin für mich behalten.

Aber wo sollte ich überhaupt anfangen?

Eine Katastrophe hatte die nächste gejagt.

„Was weißt du schon?" startete ich mit einer Gegenfrage.

„Nur, dass Jakob nach dem Kampf schwerer verletzt war, als wir zunächst angenommen hatten. Er hat versucht seine Gedanken so gut wie möglich vor uns abzuschirmen." erklärte sie.

„Leah ich weiß nicht, ob ich dir das erzählen sollte.. ihr seid in einem Rudel." überlegte ich laut.

„Und du bist meine Freundin. Vielleicht kann ich dir helfen," konterte sie.

Ich nickte langsam. Möglicherweise konnte sie mir wirklich helfen, ihn besser zu verstehen.

Sie war schließlich auch ein Wolf.

„Wir haben die Nächte auf Ameland zusammen verbracht..bis auf die Letzten.

Und das lief mal mehr und mal weniger gut. Er weigerte sich sich zu schlafen, wenn ich nicht unmittelbar bei ihm war. Beim Aufwachen lag ich dann jedes Mal neben einer tickenden Zeitbombe.. " Mit einem Blick in ihr verständnisvolles Gesicht stellte ich fest, dass ich es nicht näher ausführen musste.

„Aber es ist nichts passiert." fügte ich hinzu. Wer weiß, was sie sich sonst ausmalte.

„Seine Stimmungsschwankungen wurden von Tag zu Tag schlimmer und dieVerletzung machte ihm zu schaffen.." ich konnte ihr nicht mehr in die Augen sehen.

„Was hat er getan?" platzte sie sofort heraus.

Nach wie vor saß sie ruhig im Schneidersitz neben mir, doch ihre ihre Finger schienen zu zittern.

Konnte sie ihre Wut einfach nur besser verbergen, als Jakob?

Doch sobald sie bemerkte, das mein Blick auf ihren Händen lag, ruhten ihre Finger wieder bewegungslos auf ihren Oberschenkeln.

„Nichts schlimmes. Er war wütend und hat mich etwas unsanft von sich weggestoßen." sagte ich mit einem sarkastischem Lächeln.

„Dieser Idiot. Das hätte nicht passieren dürfen. Hat er dich verletzt?"fragte sie schockiert.

„Nein. Ein blauer Fleck. Nichts weiter. Es tat ihm unendlich leid. Und es ist nicht wieder vorgekommen." nahm ich ihn schnell in Schutz.

„Und das hast du ihm einfach so verziehen?" fragte sie verständnislos.

Ich nickte nur beschämt.

„Dieser Kerl hat so ein verdammtes Glück mit dir und rafft es nicht."murmelte sie vor sich hin.

Dann sah sie mich aufmerksam an, damit ich weiter erzählte.

„Aber trotz allem. Er hat sich solche Mühe gegeben. Wirklich Leah, ich hatte den schönsten Abend meines Lebens. Er hat mir die Insel nochmal auf eine ganz andere Weise gezeigt. Wir sind in den Leuchtturm eingebrochen, waren auf einer Strandparty und.." Ich konnte nicht verhindern, dass sich ein Lächeln auf meine Lippen schlich und mir die Röte ins Gesicht stieg.

„Und was?" drängte Leah.

„Wir haben uns geküsst. Ganz unerwartet. Und dann ist er ausgeflippt."Ich presste die Lippen aufeinander und starrte meine verschränkten Finger an.

Für einen Moment schwieg sie.

„Und dann?"

„Dann ist er abgehauen. Für ein paar Minuten. Als er wieder kam stand er immer noch völlig neben sich. Aber er hat versucht es mir zu erklären.." Ich wusste nicht, wie ich fortfahren sollte.

Leah fasste noch einmal das zusammen, was Jakob mir erklärt hatte: „ Du weißt, dass er die Beherrschung verloren hat, weil sein Puls zu sehr in die Höhe geschnellt ist. Du hast beinahe die Verwandlung bei ihm ausgelöst." Ein höhnisches Grinsen konnte sie sich nicht verkneifen.

„Da swar nicht lustig." ermahnte ich sie.

„Ich weiß, sorry." antwortete sie mit ernster Miene.

„Wir haben trotzdem noch zusammen in einem Bett geschlafen, doch als ich ihn dann wecken musste hat er sich aufgeführt wie ein wildes Tier und mich aus dem Bett gestoßen." setzte ich die Geschichte fort.

Leah schlug sich mit der Hand vor die Stirn.

Ganz im Ernst. Er ist viel gefährlicher für dich als du denkst. Er hat eine schlechtere Impulskontrolle als ein Kleinkind. Wieso lässt du das mit dir machen?" fragte sie entrüstet.

„Was habe ich denn für eine Wahl?" erwiderte ich kleinlaut.

„Du musst dich selbst schützen. Er weiß, dass es so nicht geht." sagte sie ruhig.

Ich wusste, dass sie Recht hatte. Aber ich konnte ihn nicht aufgeben.

„Da ist noch was." lenkte ich von Jakob ab, obwohl mir im gleichen Moment klar wurde, dass es keine gute Idee war.

„Was denn?" Sie zog die rechte Augenbraue hoch und sah mich erwartungsvoll an.

„Eine Freundin von mir, Lea, hat Jakob gesehen. Erst als Mensch.. und dann als Wolf.

Und den Wolf hat sie schon mal gesehen. Vor zwei Jahren. Da konnte ich es ihr ausreden.

Aber jetzt nicht mehr. Sie weiß Bescheid." Die Worte drangen schnell aus meinem Mund. Ich wollte die Wahrheit hinter mich bringen.

Jeder Muskel ihres Gesichts war angespannt und sie presste die Lippen fest aufeinander.

Doch keine Faser ihres Körpers bewegte sich.

Wie schaffte sie das, obwohl sie eindeutig wütend war.

„Bist du jetzt auch noch sauer auf mich?" fragte ich mit gesenktem Blick.

„Nein."Ihre Stimme war ruhig und klar.

„Ich bin sauer auf Jakob, diesen Vollidioten. Du konntest nicht wissen,dass sie euch beobachtet hat. Er schon." fügte sie hinzu.

„Er konnte sich nicht mehr konzentrieren..."

„Warum nimmst du ihn jetzt schon wieder in Schutz?" Ihre Stimme glitt eine Oktave höher.

Das war eine gute Frage. Ich hatte es nicht einmal bemerkt und zuckte daher nur mit den Schultern.

„Und seitdem benimmt er sich so?" wollte sie wissen.

Ich nickte nur und biss die Zähne zusammen, damit mir nicht die Tränen in die Augen schossen.

„ Volltrottel."murmelte sie kopfschüttelnd vor sich hin, während ich wieder versuchte, mich auf den Fernseher zu konzentrieren.

Doch Leah war anscheinend noch nicht fertig.

„Deiner Freundin, kann man ihr trauen?" Ihre Miene war ernst.

„Ja. Wir kennen uns seit dem Kindergarten. Sie wird niemandem etwas verraten. Versprochen." Meine Worte schienen sie nicht zufrieden zustellen, doch sie hatte keine Wahl.

Ihr blieb nichts anderes übrig als sich auf meine Worte zu verlassen.

„ Alle anderen wissen dann gleich auch Bescheid?" Ich ging davon aus, dass Leah ihre Gedanken zwangsläufig mit dem Rudel teilen würde. Also auch mit Jakob.

„Nein, nicht zwangsläufig. Was Jakob kann, kann ich schon lange." sagte sie grinsend und stand auf.

Anscheinend musste sie langsam los.

„ Bist du nicht mehr oder weniger verpflichtet, Sam so was mitzuteilen?"wollte ich wissen.

Ihr Lächeln veränderte sich und nahm einen sarkastischen Zug an.

„Das ist mir egal. Er nutzt sowieso jede Gelegenheit aus, um mir eine rein zu würgen. Falls er es herausfindet, hat er jetzt jedenfalls einen Grund." sagte sie bitter und ging zum Fenster.

Sie hatte es wirklich nicht leicht.

Immer wenn ich denke, dass mein Leben beschissen ist, kommt mir Leah's Situation ins Gedächtnis.

Trotz allem, ich würde nicht mit ihr tauschen wollen.

„Halt die Ohren steif." versuchte ich sie aufzumuntern und folgte ihr zum Fenster.

Jetzt war sie es, die nur betrübt nickte.

„Leah?"Ich lenkte ihre Aufmerksamkeit noch einmal auf mich, bevor sie in die Dunkelheit sprang.

„Mhm?"fragend sah sie mich an.

„Danke."Ich umarmte sie kurz und schaffte es damit, wieder ein Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern.

„Schlaf gut. Bis morgen oder so!" rief sie noch bevor sie unten auf dem Boden aufkam.

Ich konnte noch ihre Silhouette erkennen, die auf die Bäume am Neuen Teich zu rannte.

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chenupet 15. Apr 2019

Oh je .... dachte Jacob entspannt sich und hat sich besser im Griff... so schade . :(

chenupet 13. Mar 2019

OMG .... heftig .....

chenupet 12. Feb 2019

Oh je ..... einen Schritt vor und anderthalb Schritte zurück ....

Spannung pur .....

Wünsche Dir eine schöne Restwoche :)

Akina 17. Feb 2019
So ist es leider.. Dir auch :)