Lebensretter

vor 5 Mon.
Fanfiction zu den Büchern der Biss- Reihe von Stephanie Meyer. In dem Buch geht es um ein ganz normales deutsches Mädchen, Anika, das durch einen dummen Zufall mit dem Tracker James und seiner Gefährtin Victoria zusammen stößt. In diesem Moment trifft sie auch Jakob und das Wolfsrudel. Zwischen den beiden besteht von Beginn an eine gan..
Bis(s) Romanze P16 Mystery In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 9 Januar 2012 Anika

Wir zählten den Countdown lautstark herunter: „ Zehn! Neun! Acht!Sieben!.."

Dann ertönte ein lauter Knall und das erste Feuerwerk wurde am Himmel sichtbar.

Zuerst umarmte ich Marie und wünschte ihr ein Frohes neues Jahr.

Dann kamen auch schon Lea und Nele auf mich zugerannt und fielen mir um den Hals. „Frohes, neues Jahr!" schrien sie mir gleichzeitig ins Ohr. Die drei hatten den Abend bei mir verbracht. Meine Eltern waren ganz in der Nähe mit ihren Freunden feiern.

Um kurz vor Mitternacht trafen wir uns mit ihnen und vielen weiteren Peckelsheimern auf dem Marktplatz um das Feuerwerk zu bestaunen.

Jetzt lief ich zu ihnen um auch ihnen alles Gute für das neue Jahr zu wünschen.

Dann begannen wir Mädels in diesem Jahr eine Tradition, die wir viele Jahre weiter führten.

Wir hatten den Abend unter anderem auch damit verbracht, unsere Wünsche und Vorsätze für 2012 auf kleine Zettel zu schreiben. Diese verbrannten wir nun zusammen mit einer Wunderkerze.

Mein Wunsch war es, Jakob so schnell wie möglich gesund und munter wiedersehen zu können.

Ich hoffte so sehr, dass er in Erfüllung gehen würde.

Vielleicht hatte er mich längst vergessen?

Oder war ihm doch etwas zugestoßen?

Nein,er hatte mir versprochen, dass er früher oder später auf jeden Fall wiederkommen würde. Ich hielt mich an diesem Gedanken fest.

Meine Eltern verabschiedeten sich von uns um zu ihrer Silvesterfeier zurückzukehren.

Auch wir gingen ins Haus zurück.

Bisher hatten wir den Abend damit verbracht, uns mit Bockwürstchen, Nudelsalat und Chips vollzustopfen und uns einen Horrorfilm nach demanderen anzusehen.

Jetzt, nach dem Feuerwerk wollten wir uns mal im Bleigießen versuchen.

In der Zeit, wo ich Sina noch einmal rausließ, stritten sich die anderen drei wer auf dem Sofa und wer auf der Matratze schlafen musste.

Ich ging hinunter in den Garten und öffnete das Gartentor.

Am Himmel waren immer noch einzelne Feuerwerke zu sehen, ansonsten war es stockdunkel.

Kaum hatte ich den Garten betreten, fasste mich jemand, der direkt neben unserer Gegentonne stehen musste am Handgelenk um mich am weitergehen zu hindern. Mein erster Impuls war es zu schreien, aber dann kam mir die Berührung so warm und vertraut vor.

Ich wollte mich noch nicht zu früh freuen.

„Jake?"flüsterte ich ohne mich umzudrehen. Es war albern, aber ich hatte Angst, dass alles nur eine Illusion war, die verschwinden würde wenn ich mich umdrehte.

„Ja."ertönte die Antwort. Ich erkannte die Stimme sofort. Jetzt war ich mir 100%ig sicher!

Ich drehte mich um und fiel ihm um den Hals. Er drückte mich eng an sich und vergrub das Gesicht in meinen Haaren.

„Frohes, neues Jahr." flüsterte er in mein Ohr.

„Dir auch." erwiderte ich überglücklich.

„Besser könnte es gar nicht anfangen!"

Meine Augen hatten sich langsam an die Dunkelheit gewöhnt. Er grinste.

„Wie geht es dir?" plötzlich war ich wieder besorgt.

„Mir geht's gut, bis auf ein paar keine Macken. Hör zu, ich habe leider nicht viel Zeit. Ich musste Sam auf Knien anflehen, damit ich überhaupt kommen durfte."

„Wo wart ihr die ganzen Monate?" Jetzt war ich wirklich neugierig.

„Zu erst wirklich hier in der Umgebung, dann musste wir zurück nachWashington, um genauer zu sein nach Forks. Wir haben jetzt übrigens eine richtige Allianz mit den Cullens. Sie werden uns allesamt bald besuchen." Seine Stimme wurde kalt.

„Du wirkst nicht sonderlich begeistert?"

„Nein,ich traue ihnen nicht. Ich traue keinem Blutsauger.. und sie wollen dich kennen lernen." Seine Hände begannen zu zittern.

„Mich?!"Mir wurde übel. Warum wollen sie mich kennen lernen?" Ich konnte mein Entsetzen nicht verbergen.

„Angeblich wollen sie wissen, wen sie beschützen sollen, wollen deinen Geruch selbst aufnehmen und sehen in welcher Umgebung du lebst."

Ich schluckte den dicken Klos in meinem Hals hinunter.

„Du musst dir keine Sorgen wegen ihnen machen. Ich werde bei dir sein,wenn wir sie treffen. Dir wird nichts passieren."

Das beruhigte mich tatsächlich.

Er sah mich an und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Seine Arme hatte er nach wie vor um mich gelegt. Das Beben seiner Hände nahm ab. Auch er beruhigte sich wieder.

Sein Oberkörper war nackt, obwohl es sehr kalt war. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt sogar 10 Zentimeter Schnee.

Bei genauerem Hinsehen bemerkte ich, dass er nicht einmal Schuhe trug.

Ich hatte bis vor wenigen Minuten noch eine dicke Winterjacke getragen.Um Sina in den Garten zu lassen, hatte ich sie ausgezogen.

Würde ich nicht in Jake's Armen liegen, würde ich mir definitiv den Hintern abfrieren.

„Ist dir eigentlich echt nie kalt?" Ich sprach, bevor ich darüber nachgedacht hatte. So eine unnötige Frage.

„Nein, ich friere nie. Bei mir ist es immer schön warm." Er grinste breit.

„Es muss schön sein, nie zu frieren." Mit diesen Worten legte ich meine Wange an seine Brust.

„Hey,ich muss gehen.." sagte er leise.

„Ich weiß." erwiderte ich, machte jedoch keine Anstalten ihn loszulassen. Ich hatte ihn mehr vermisst, als ich mir eingestehen wollte.

„Wir bleiben jetzt wirklich erst mal hier in der Nähe." Leider bin ich wohl die meiste Zeit ein Wolf, aber wenn ich kann, komme ich dich besuchen."

Seine Worte munterten mich auf.

„Du kannst kommen wann du willst. Du weißt ja wo ich wohne." Ich lächelte ihn an.

Wir standen noch einige Minuten Arm in Arm in meinem Garten.

Er wollte nicht gehen und ich wollte ihn nicht gehen lassen.

Ich spürte, wie er versuchte ein Gähnen zu unterdrücken.

Meine Vernunft siegte. „Jake, du solltest zu den andern zurückkehren und wenigstens noch ein paar Stunden schlafen. Mein Zimmer ist heute leider voll."

„Ich weiß." er lächelte und sah zum Fenster meines Zimmers hoch.

Dann zog er mich noch einmal näher an sich heran und gab mir einen Kuss auf die Stirn.

Dieser Kuss sorgte dafür, dass ich mir eingestehen konnte wie wichtig Jakob mir in dieser Zeit geworden war. Das Gefühl war unbeschreiblich.
Unbeschreiblich schön. Es fühlte sich an, als könnte ich nach einer Ewigkeit endlich wieder glücklich sein. Neben dem Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, was er mir vermittelte, machte er micheinfach glücklich.

Jetzt löste er sich doch von mir, drückte noch einmal meine Hand und verschwand dann in der Dunkelheit. Nur wenige Sekunden später hörte ich ein Knurren. Er hatte sich verwandelt. In meinem Garten!

Im Lichtschein einer Straßenlampe konnte ich den riesigen rostbraunen Wolf erkennen.

Er drehte sich noch einmal zu mir um und sah mir direkt in die Augen. Diese Gestalt flößte mir zugegebener Maßen schon ein wenig Angst ein. Ich war froh, dass er jetzt nicht mehr direkt vor mir stand.

Plötzlich machte er einen Satz und war in der Dunkelheit verschwunden.

„Was zur Hölle war das?!" Lea stand direkt hinter mir. Scheiße! Wie lange stand sie schon da? Was hatte sie mitbekommen?

„Was meinst du?" fragte ich unschuldig.

„Hast du es nicht gesehen?" Lea blieb immer noch der Mund offen stehen.

„Nein.Was denn? Und was machst du überhaupt hier?"

„Das..das riesige Tier! Ich.. ich wollte nach dir sehen. Du bist schon so lange hier unten."

„Achso.Ich habe mir noch das Ende vom Feuerwerk angesehen und Sina hat solange für ihr Geschäft gebraucht.- Sina komm!" rief ich. Und ging in Richtung Haustür.

„Lea,kommst du?" Sie starrte immer noch auf die Stelle, wo Jakob zuletzt gestanden hatte.

„Ja."Sie wandte sich ab und folgte mir nach Drinnen.

Das warja gerade nochmal gut gegangen.

KurzeZeit später saßen wir zu viert am Küchentisch und begannen mit dem Bleigießen.

Alles in allem war es ein perfekter Tag gewesen.

Gegen vier Uhr lagen wir alle im Bett.

Ich war immer noch so durch den Wind, dass ich zunächst keine Ruhe fand.

Was um alles in der Welt stellte er nur mit mir an?

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chenupet 15. Apr 2019

Oh je .... dachte Jacob entspannt sich und hat sich besser im Griff... so schade . :(

chenupet 13. Mar 2019

OMG .... heftig .....

chenupet 12. Feb 2019

Oh je ..... einen Schritt vor und anderthalb Schritte zurück ....

Spannung pur .....

Wünsche Dir eine schöne Restwoche :)

Akina 17. Feb 2019
So ist es leider.. Dir auch :)