Dark Heart [1]

vor 1 Mon.
In den 80er Jahren war Alexia jung, hübsch und beliebt. Jetzt ist sie jung, hübsch und böse. Lexi wurde vor gut 30 Jahren von ihrer besten Freundin unwissend zum Vampir gewandelt und dann alleine gelassen, da diese dachte, dass sie tot sei. Zusammen mit Clary, einer 100 Jahre alten Vampirin, welche sie damals gefunden und aufgenommen hatte, be..
The Originals Romanze P16 Fantasy In Arbeit

Prolog, 30 Jahre zuvor

Keuchend schnappt ein junges Mädchen nach Luft und richtet sich auf. Ein kalter Windstoß weht ihr durch die langen, dunkelblonden Haaren. Sie fröstelt und schlingt die Arme um sich. Was ist hier los? Langsam sieht sie sich um und schluckt.
Warum ist sie hier? Warum ist sie in einer verlassenen Lagerhalle, die mehr Löcher im Dach hat, als Dach? Das 17-Jährige Mädchen klappert leise mit den Zähnen und versucht sich zu erinnern, was passierte, bevor sie nur noch schwarz sah.
Erinnerungsfetzen spielen sich vor ihrem inneren Auge ab. Ihre beste Freundin lacht im einen Moment noch, im anderen dreht sie sich zu Alexia um und ihr Gesicht gleicht nicht mehr dem, das sie kannte.
Unter den blutunterlaufenen Augen verliefen deutlich Adern und aus dem Mundwinkel sah sie scharfe, spitze Eckzähne. Ihre beste Freundin sah aus wie ein Monster. Wie ein Vampir.
Zitternd rappelt sich Alexia vom Boden auf und schüttelt dabei den Kopf. Nein. Vampire gibt es nicht. Warum sollte es diese geben?
Weitere Erinnerungsfetzen spielen sich vor ihrem inneren Auge ab. Ihre beste Freundin packt sie an der Kehle und drückt sie mit einer unmenschlichen Kraft gegen eine Wand. Mordlustig grinst sie und spricht ein paar Wörter, die Alexia jedoch nicht mehr weiß. Stimmt das? Stimmt das, was sie da glaubt, dass es passierte? Es kann doch nicht sein, dass sie nun hier, lebendig steht, wenn sie laut ihrer Erinnerungen tot sein müsste, da ihre beste Freundin ihr das Genick brach.
Alexia zweifelt langsam an ihrem Verstand. Sie träumt das sicher alles nur. Anders kann sie sich das nicht erklären. Also ist sie nicht wirklich in dieser Lagerhalle sondern nur in ihrem Traum. Ja, das muss es sein.
Zitternd setzt sie einen Fuß vor dem anderen. Ihre Beine halten ihr Gewicht kaum. Langsam und mit unsicheren Schritten geht sie nur schweren Eisentür der verlassenen Lagerhalle. Als sie diese aufdrückt, stößt ihr der kalte Nachtwind entgegen. Sie bekommt eine Gänsehaut, geht aber weiter, bis sie mit jemanden zusammenstößt. Alexia murmelt eine verwirrte Entschuldigung und möchte weitergehen, als die Person sie aufhält. „Hey, geht es dir gut? Du siehst ziemlich verwirrt aus“ Die Stimme der Frau wirkt warum und freundlich.
Langsam dreht sich Alexia zu der Frau um. Diese hat lange schwarze Haare und braune Augen. „Ich... es... es ist alles gut“, murmelt Alexia und sieht auf den Boden. „Nein, eigentlich nicht. Ich versteh nicht, was ich da träume. Meine beste Freundin scheint mich umgebracht zu haben und dennoch lebe ich. Was für einen Mist träume ich da?“
Wissend lächelt die fremde Frau. „Oh nein, meine Liebe, das ist alles real“

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