Best Friends

vor 12 Tagen
„Auch wenn wir so weit voneinander entfernt sind, in meinem Herzen bist Du mir immer ganz nah“ Emily und Erik Erik und Emily. E². Eine Freundschaft, die seit Kindheitstagen besteht. Beide vertrauen sich blind, wissen, wenn es den anderen schlecht geht. Vor allem war Erik immer für Emily da, welche die meiste Zeit mit ihren Bruder bei ..
Liebe/Romantik Drama P12 Romanze In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

Prolog

Leise summe ich ein Lied von meinen besten Freund, Erik McKay, vor mich hin, während ich durch meine Universität in Oxford laufe. Oder meinen ehemals besten Freund. Schließlich höre ich, seit er weltberühmt wurde, eigentlich gar nichts mehr von ihm. Am Anfang hat er sich ab und zu gemeldet, doch nun herrscht Funkstille. Mittlerweile versuche ich ihn und vor allem die Freundschaft zu vergessen. Doch wie soll man eine Freundschaft, die seit Kindheitstagen besteht, vergessen? Wir gingen durch dick und dünn.
Wir waren eine Seele.
Emily und Erik.
Erik und Emily.
E².
Doch es existiert einfach nicht mehr. Ich glaubte fest daran, dass er sein Versprechen halten würde. Sein Versprechen, sich immer zu melden und auch vorbeizukommen. Aber das tut er nicht. Das erste Mal in meinen Leben hat er mich enttäuscht, aber so, dass ich ihn am liebsten nie wieder sehen möchte. Aber das gestaltet sich als schwierig, da jede Zeitschrift über ihn schreibt und natürlich auch Bilder von ihm reinklatscht. Oder im Radio laufen seine Lieder auf und ab. Genauso wie die von meinen Eltern. - Lavina und Lucian. So lauten ihre Pseudonyme.
Seufzend schlage ich mir auf die Stirn, um meinen Ohrwurm vielleicht loszuwerden. Ich bleibe vor meinen Spind stehen und gebe meinen Zahlencode ein.
Immer noch singe ich leise vor mich, weswegen ich genervt die Augen verdrehe. Warum muss er auch solche Songs schreiben, die einen einfach im Ohr bleiben?!
„Hey Em“ Ich stoppe und drehe mich um. Vor mir steht Toby, einer aus meinen Kursen. Verwirrt blinzle ich und sehe den Jungen mit kurzen dunkelbrauen Haaren und ebenso dunkelbraunen Augen an. „Was ist? Brauchst du etwa meine Mitschriften vom Kurs, weil du wieder geschlafen hast oder wie?“
Toby seufzt leise auf. „Nein, also doch, eigentlich schon, aber wegen dem bin ich nicht hier“
Ich ziehe eine Augenbraue nach oben. „Ach? Wegen was dann?“
„Naja, ich wollte dich fragen, ob...“, weiter kommt er nicht, da plötzlich alle Mädchen anfangen, wild zu kreischen. Was zum Teufel ist jetzt los? Ich sehe über Toby hinweg, um zu sehen, warum hier jetzt so herumgeschrien wird. Doch dann stockt es mir den Atem.
Ein Mann, Mitte 20, mit dunkelblonden, kurzen Haaren steht im Gang und sieht sich suchend um. Als er mich entdeckt, schleicht sich ein Lächeln auf sein Gesicht, während sich bei mir ein paar Tränen über meine Wangen schleichen. Dieser Mann beachtet die anderen Mädchen nicht, sondern geht geradewegs auf mich zu. Ich lasse meine Sachen, welche ich in meiner Hand habe, fallen und laufe auf diesen Mann zu. Schneller als ich reagieren kann, liege ich in seinen Armen. - Weinend. Vor Freunde.
„Em-Jean“, murmelt er in meine blonden Haare. Schniefend klammere ich mich an ihm fest.
„Erik...“

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