Reise durch Dimensionen

vor 2 Tagen
Azura hatte ein normales Leben, doch das ändert sich, als plötzlich vier Ninja in ihrem Wohnzimmer stehen. Allerdings nicht irgendwelche Ninja. Von da an ändert sich alles in ihrem Leben. Neben neuen Freundschaften kommt eine alte Wahrheit ans Tageslicht.
Naruto Humor P16 Romanze In Arbeit

kleine Rauferei mit einem Berufsninja

Ein paar Stunden später sitze ich mit meinem Laptop auf dem Schoß auf der Couch und werde seltsam von den vier Ninja angeschaut, während ich gerade eine Kurzgeschichte schreibe. Bis jetzt hat noch keiner von ihnen etwas gefragt. Sie schauen mir einfach nur wortlos und argwöhnisch dabei zu, wie meine Finger flink über die Tastatur gehen und ich konzentriert mit meinem Blick zwischen Desktop und Tastatur hin- und hergehe, wobei ich mehr auf den Desktop schaue, als auf die Tastatur. Wie ihr bemerkt, entgehen mir ihre Blicke nicht, allerdings spreche ich sie auch nicht darauf an. Immerhin muss ich so schnell wie möglich fertig werden. Durch den Trubel der letzten beiden Tage habe ich dies nicht geschafft und der Abgabetermin rückt näher… gefährlich näher. Es wundert mich ehrlich gesagt sogar schon etwas, dass der Chefredakteur noch nicht angerufen und mich ermahnt hat, ja rechtzeitig fertig zu werden. Vielleicht hat er sich aber auch einfach nur mittlerweile daran gewöhnt, dass ich immer erst kurz vor Ultimo fertig bin und er es auch erst dann bekommt. Ich gebe mir auch jedes Mal ganz viel Mühe mit der Rechtschreibung und Grammatik.
Ich bin gerade richtig schön im Schreibfluss. Die Wörter direkt von meiner Fantasie in meine Finger, während mir eine leise Stimme in meinem Kopf die Geschichte erzählt… okay, das klingt auch ein bisschen seltsam. Aber ihr versteht sicher, was ich damit meine… hoffe ich. Dann aber verschwindet plötzlich der Desktop vor meinen Augen und die Tastatur unter meinen Fingerspitzen. Einen Moment bleibe ich, wie erstarrt sitzen und verstehe nicht, was gerade passiert ist. Erst dann wird mir klar, dass mir jemand einfach so meinen Laptop weggenommen hat. Sofort, als mir das klar wird, hebe ich meinen Blick zu dem Übeltäter. Ehrlich gesagt, kann ich keinen Verdächtigen nennen, da ich das jeden der vier Ninja zutraue. Es war aber Hashirama, wie ich nun sehen kann. Zumindest sitzt er da und schaut sich meinen Laptop genau an. Es sieht, ehrlich gesagt, schon ziemlich witzig auf. Denn, anstatt dass er auf den Desktop schaut, schaut er sich den Laptop selbst aus jeden Winkel genau an – lässt ihn dabei aber zum Glück nicht fallen. Dann kommt er allerdings auf das Touchpad und erschreckt sich doch etwas. Schnell ist das aber überwunden und noch interessierter betrachtet der ältere Senju den nun leuchtenden Bildschirm. Ich bezweifle einfach mal, dass er das Geschriebene lesen kann, schließlich habe ich auf Deutsch geschrieben. Obwohl, sie scheinen auch kein Problem damit zu haben deutsch zu sprechen… aber ob sie es auch lesen können? Scheinbar ja. Zumindest sieht es gerade so aus, als würde der Braunhaarige gerade ein Stück lesen.
„Was ist das?“, fragt er dann nach ein paar Minuten. Ob er nun zu Ende gelesen hat, weiß ich nicht. Allerdings deutet er nicht auf den Desktop, sondern auch den Laptop selbst.
„Das ist mein Laptop, ein Computer. Damit kann man einiges machen. Computer wird es auch in eurer Welt in einigen Jahren… eher Jahrzehnten geben.“, erkläre ich ihnen. Ich bin mir ziemlich sicher, schon einmal Computer in Naruto gesehen zu haben. Allerdings haben die Ninja die Computer, glaube ich, eher für die Missionen oder zumindest Speicherung von Daten verwendet. Aber ich habe auf jeden Fall mal welche gesehen.
„Und was hast du das geschrieben?“, fragt er dann weiter.
„Eine Kurzgeschichte, die ich auch noch fertig schreiben muss, also gib mir den Computer zurück.“, erkläre ich und fordere ihn gleichzeitig damit auch auf.
„Wieso schreibst du eine Kurzgeschichte?“, fragt nun Tobirama nach.
„Weil ich auch irgendwie Geld verdienen muss.“, meine ich nur und versuche meinen Laptop von Hashirama wiederzubekommen. Dieser scheint aber im Moment ziemlich viel Spaß daran zu haben, mich zu ärgern.
„Du verdienst damit Geld?“, fragt nun auch Izuna nach.
„Ja, ein bisschen. Ich schreibe Kurzgeschichten für eine regionale Zeitung und diese veröffentlicht diese einmal die Woche… Hashirama, jetzt gib mir den Laptop wieder!“, erkläre ich und greife nun schon seit einigen Sekunden immer wieder ins Leere. Er zieht doch wirklich jedes Mal den Laptop ein Stück weiter weg, wenn ich ihn fast habe. Und dabei grinst er auch noch so.
>Na warte.<, denke ich mir und stütze mich im nächsten Moment auch schon auf den Senju. Dieser hat damit nicht gerechnet, da er sich nicht halten kann, als ich auf ihm lande und wir beide so nach hinten über der Lehne herunterfallen. Irgendwie hat er es aber wirklich geschafft meinen Laptop weiterhin festzuhalten und ihn nicht fallen zu lassen. Zum Glück. Anstatt aber jetzt nachzugeben, versuche ich jetzt nur noch energischer an meinen Laptop heranzukommen. Dabei ist es mir auch ziemlich egal, dass ich halb auf dem Senju drauf liege und dieser sich gerade alle Mühe gibt, mich von meinem Laptop fernzuhalten. Tatsächlich fällt er mich am Stoff meines Oberteiles am Rückenfest und nimmt mir so ziemlich viel Bewegungsfreiheit. Deswegen versuche ich nun seinen Arm, mit dem er mich festhält, herunterzudrücken und mit der freien Hand noch immer an meinen Laptop zu kommen.
Irgendwann liegt mein Laptop dann neben uns auf dem Boden und wir beide kabbeln und weiter. Macht aber auch echt Spaß. Das haben meine Geschwister und ich auch früher oft gemacht… aber irgendwann meinten alle erwachsenen Verwandten, dass wir zu alt dazu sind und es endlich lassen sollten. Ich habe es echt vermisst mich mal wieder so richtig auszutoben. Nach kurzer Zeit kann ich dann Hashiramas Lachen hören und kann nicht anders, als selbst auch zu lachen.
Einige Zeit später liegen wir beide auf dem Rücken. Ich bin höchstwahrscheinlich deutlich mehr außer Atmen als der Braunhaarige… aber das zählt nicht, er ist immerhin Berufsninja. Die dämlichen Blicke der Uchiha blende ich einfach mal aus. Tobirama sitzt dort und schaut schmunzelnd zu uns herunter, sagt aber nichts weiter dazu.
„Das ist gar nicht so schlecht.“, kommt es plötzlich von Madara. Verwirrt schaue ich ihn an, da ich nicht verstehe, was er damit meint. Erst jetzt sehe ich, dass er meinen Laptop in der Hand hält und scheinbar die unfertige Geschichte gelesen hat. Ich habe es echt nicht bemerkt, wie er aufgestanden ist und sich den Laptop geholt hat. Daran sollte ich wohl wirklich noch mal arbeiten. Nun scheinbar auch neugierig schaut auch Izuna von der Seite aus auf den Bildschirm und scheint sich die Geschichte nun auch durchzulesen.
>Dann fehlt ja nur noch Tobirama.<, denke ich mir und lasse meinen Kopf wieder herunterfallen.
„Sagt mal, wie lange wollt ihr da noch liegen bleiben?“, fragt dann irgendwann auch Tobirama. Ich hebe ein Stück meinen Kopf an, um ihn ins Gesicht schauen zu können. Noch immer schmunzelnd er leicht vor sich hin.
„Ist eigentlich ganz bequem hier.“, meine ich dann nur und lasse meinen Kopf erneut auf den Boden fallen. Allerdings etwas zu doll. Mit einem leisen, aber dumpfen Geräusch kommt dieser schließlich auf. Sofort ziehe ich meinen Kopf wieder hoch und halte nun meine Hände an meinen Hinterkopf.
>Au.<, denke ich mir nur und kneife die Augen zusammen. Doch anstatt, dass jemand fragt, ob alles okay ist, beginnt der Braunhaarige neben mir nur wieder zu lachen. Er kugelt sich sogar regelrecht vor Lachen auf dem Boden. Beleidigt schaue ich ihn an. Noch immer lachend, wenn auch deutlich weniger, setzt er sich nun auch auf.
„Nun sei doch nicht beleidigt.“, meint er dann und legt seine Hand auf meinen Kopf, so wie man es wohl bei einem Kind tun würde. Einen Moment schaue ich ihn perplex an, dann schlage ich aber beleidigt seine Hand weg und puste nun erst recht beleidigt meine Wange auf.
„Ich bin kein kleines Kind mehr.“, meine ich dann nur.
„Aber genau so benimmst du dich gerade.“, kommt es nüchtern von Madara. Nun schaue ich auch ihn beleidigt a.
„Tu ich gar nicht.“, gebe ich nur von mir. Okay, ich habe gerade wirklich meine kindlichen fünf Minuten. Und genau deshalb bleibe ich beleidigt, wie ein kleines Kind, auf dem Boden sitzen und ignoriere die vier Ninja.
„Wie bist du auf diese Idee gekommen?“, fragt dann plötzlich Izuna und reist mich somit aus meinen fünf Minuten. Verwundert schaue ich ihn erst an, bis mir wieder einfällt, dass er ja meine Geschichte gelesen hat – die ich immer noch fertig schreiben muss.
„Das lässt sich leider fast überall beobachten.“, meine ich dann nur und nehme Madara wieder meinen Laptop ab. Er hat ihn weiterhin gehalten, als Izuna gelesen hat und er selbst schon fertig war.
„Wirklich?“, fragt er etwas erschrocken.
„Ja, leider. Vielleicht kann man ja so etwas darauf aufmerksam machen.“, meine ich dann nur und setze mich mit meinem Laptop nun auf den Boden und lehne mich an die Lehne der Couch und beginne damit weiter zuschreiben. Grob gesagt geht es in dieser Kurzgeschichte um eine unbekannte Person, die eine alte Frau in einer Kirche beobachten. Die Frau scheint öfters da zu sein und redet jeden Tag mit den Arbeitern, die gerade Glasfenster austauschen. Dann, als die Frau weg ist, fragt der eine den anderen, warum er sich jeden Tag die Geschichten der alten Frau anhört. Darauf meint der andere dann nur, weil die Frau jedes Mal so alleine ist.
Als ich wieder ein paar Minuten später fertig mit dem Schreiben bin, beginne ich die Geschichte noch einmal durchzulesen, um Fehler zu finden. Dabei werden meine Augen aber immer schwerer, bis ich sie schließlich nicht mehr offen halten kann und schlussendlich einschlafe. Dabei bemerke ich nur nebenbei, wie ich mich an jemanden lehne.

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Kurana 24. Dec 2019

Ich muss sagen, du wirst immer besser. Deine Geschichte fesselt mich immer mehr, und wenn ich dann das letzte Kapitel gelesen habe, frage ich mich wann du weiter schreiben wirst. Ich hoffe du machst noch lange so weiter.

LG Kurana

Juzo-chan 30. Dec 2019
Es freut mich, das zu hören. Schön, dass dir meine Story gefällt. Ich hoffe natürlich, dass das so bleiben wird und meine FF dich weiterhin so fesselt. LG Juzo-chan
Kurana 10. Dec 2019

Ich muss sagen, du bist wirklich sehr gut. Deine Ff's sind bisher die besten die ich je gelesen habe, und es freut mich das du so fleißig weiter schreibst. Ich hoffe das wird noch eine Weile so weiter gehen.

LG Kurana

Juzo-chan 12. Dec 2019
Hey, danke und freut mich, dass du so denkst. Ich hoffe, dass dir meine Storys auch in Zukunft gefallen werden. LG Taki.chan