One Night with you ©

vor 5 Mon.
Ich wusste nichts mehr von der Nacht zuvor. Ich hatte einen One-Night-Stand und musste nun schnellstens den Typen loswerden, um zur Uni zu fahren. Seit ein paar Monaten studierte ich dort Geschichte. Mir gefiel es recht gut und ein Zu-spät-kommen konnte ich mir einfach nicht erlauben. Ich weckte den Typ und sammelte seine Sachen ein. Erst als ..
Bis(s) P18 Slash Beendet

I do crazy things, when I'm drunken

Vorwort:

One Night With You


Ich war gerade 17 Jahre geworden und studiert nun an der Uni Geschichte. Mir gefiel es recht gut wie mein Leben verlief. Morgens Uni und abends Party. Auch war mir bewusst, wie ich auf Männer wirkte und so wunderte ich mich auch nicht, dass ich den heißesten Typen der Party am nächsten Morgen in meinem Bett vorfand. Ich wusste nichts mehr von der Nacht zuvor. Ich hatte einen One-Night-Stand. Doch das war in diesem Moment auch nicht wichtig; jetzt zählte nur, dass ich spät dran war und dass in einer halben Stunde meine Lesung beginnen würde.
Ich weckte schnell den Typ auf und sammelte seine Sachen ein. Erst als er aufstand, fiel mir mal auf wie gut er überhaupt aussah.
Ich drückte ihm die Klamotten in die Hand und schob ihn zur Tür. Er begriff schnell was ich vorhatte und zog sich an. Mit einem Blick auf die Uhr düste er davon. Ich machte mich schnell fertig und fuhr zur Uni. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig, bevor der neue Lehrer da war.
Doch als der Direktor mit dem neuen Lehrer den Raum betrat, traf mich der Schlag.

Kapitel 1:

*Bellas sicht*

Ich wohnte nun seit ein paar Monaten in London und ging dort zur Uni. Momentan hatte ich noch ein Wohnheim für mich alleine, doch ab Übermorgen würde ein weiteres Mädchen einziehen.
Ich hätte zwar lieber das Zimmer für mich alleine, denn so störte es niemanden, wenn ich einen Jungen nachts mitbringen würde, aber gut.
Heute Nacht würde ich wieder auf eine Party gehen. Ich war gerade dabei mir die Haare zu machen, als mein Handy klingelte.
“Ja?” Ich klemmte mir das Handy zwischen Schulter und Backe und zog mir eilig die Schuhe an.

“Ja Alice, ich komm ja gleich.”
“Nein, das stimmt nicht.”
“Nein Alice, gestern war ich sogar 10 Minuten zu früh.”
“Doch.”
“Ja, ja ich beeil mich.”
Schon hatte sie aufgelegt. Ich schnappte mir meine Tasche und lief los.
Unten wartete schon Alice auf mich. Ich gab ihr einen Kuss auf die Wange und sprang in mein Auto

Alice stieg ein und schon düsten wir los. Wir fuhren zur angesagtesten Disco LloretDeMar; dort würde eine riesen Party stattfinden.
“Partytime!”, rief Alice.
“Yeah, lass uns ein Paar nette Typen aufreizen.”, stimmte ich ihr zu.
“Aber hallo!”
Schon als wir den Raum betraten lief super Musik.
“Komm, wir holen uns Drinks.”, sagte Alice. Es war so laut hier also nickte ich bloß. Ich bestellte mir Sangria und Alice sich Sex on the Beach. Ich trank alles aus und holte mir gleich noch einen.
Ich war leicht angeheitert und wollte tanzen.
“Alice, Bella, hi!”, schrie uns ein viel zu betrunkener Emmet zu.
“Emmet, wie viel hast du getrunken?”, fragte Alice.
“Ach, ein bisschen was!”, sagte dieser.
“Oh mein Gott! Er ist sturzbetrunken.”, sagte ich an Alice gewandt.
“Ich bring ihn besser heim. Komm Brüderchen!”, sagte Alice.
“Kommst du dann wieder?”, wollte ich wissen.
“Natürlich, das lass ich mir doch nicht entgehen.”
Ich strahlte sie an und bestellte mir noch einen Drink.
“Na Süße, allein hier?”
Ich drehte mich um und sah in Mikes Gesicht.
“Mike.”, sagte ich und wollte an ihm vorbei. Doch er ließ es nicht zu. Er packte meine Hand und zog mich an sich.
“Jeder weiß, dass du das süßeste Mädchen auf dieser Party bist.”
“Mike, lass mich los”
Er zog mich noch näher an sich heran. Ich versuchte, mich zu wehren, doch vergeblich.
“Nein, lass das!”, schrie ich ihn an, was in der lauten Musik völlig unterging.
Er kam immer näher und wollte mich küssen.
“Nein.”, sagte ich verzweifelt. Da wurde er plötzlich weggezogen. Vor mir stand ein großer, gut aussehender Typ.
“Lass sie gefälligst in Ruhe.”, sagte der Typ beschützend.
“Was willst du denn?”, fragte Mike.
“Mach dich vom Acker, sonst…”, drohend hob er die Hand. Mike guckte noch einmal wütend und ging.
Der Typ drehte sich um und ich glaubte, mein Herz setzte für einen Moment aus. Mann sah der gut aus. Ich war zwar schon mit vielen aus, aber der? Oh mein Gott, der Hamma.
“Geht es dir gut?”, fragte er.
Oh mein Gott, er redet mit mir. Er hat mich angesprochen und sogar beschützt. Oh, und er wartet auf eine Antwort.
“Ähm… ja… danke.”, stotterte ich vor mich hin. Er lächelte. Ich glaube, meine Knie werden schwach, wenn er mich noch einmal mit diesem Lächeln anlächelt. Dieses wunderschöne, schiefe Lächeln.
“Wollen wir tanzen?” Fragt er das gerade mich?
Bella… Bella… Bella, du musst dich zusammenreißen.
>>Nun Bella, antworte<<, befahl ich mir.
“Gerne.”, sagte ich und nahm seine Hand. Gerade wurde Fat Joe ft. Akon - One gespielt

Ich bewegte meine Hüften zum Takt und wie von selbst fanden seine Hände ihren Weg an meine Hüfte.
Er tanzte wie ein Gott und das Aussehen hatte er auch.
Langsam beugte er sich vor zu meinem Ohr. “Wie heißt du?”
Stimmt, ich wusste gar nicht wie er hieß. “Bella und du?”
“Edward”.
Wir tanzten noch einige Lieder zusammen. “Willst du einen Drink?”
Ich nickte und wir gingen an die Bar. Er bestellte uns ein paar Drinks und wir kamen ins Reden.
Wir setzten uns in eine etwas ruhigere Ecke.
“Du tanzt echt gut.”, sagte er.
“Das Kompliment kann ich nur zurückgeben.”, entgegnete ich. Er lächelte wieder dieses wunderschöne schiefe Lächeln.
Wir redeten noch weiter und bestellten noch ein paar Drinks. So langsam spürte ich die Drinks schon.
“Komm, wir gehen etwas raus.”
“Ja, gute Idee”, erwiderte ich. Ich konnte hören, dass er auch betrunken war. Nach ein paar Metern ließen wir uns lachend auf eine Bank fallen. Wir waren zu betrunken, um zu gehen.
“Du bist wunderschön.” Mit diesen Worten strich er mir sanft mit der Hand über die Wange. Ich sah ihm einfach nur in die Augen und verlor mich darin. Ich weiß nicht, wie lange wir uns nur in die Augen gesehen hatten, denn plötzlich kam er meinem Gesicht näher.
Ich war zuerst etwas perplex, als er noch näher kam. Unsere Lippen waren nur ein paar Zentimeter entfernt. Er wollte diesen Abstand genauso dringend überwinden wie ich, doch keiner hatte damit gerechnet, dass ich keinen Gleichgewichtssinn hatte. Ich fiel rücklings von der Bank, versuchte, mich noch an ihm festzuhalten. Doch das führte nur dazu, dass er mit fiel und zwar genau auf mich.
So lagen wir da. Lachend, aufeinander, nur wenige Zentimeter voneinander entfernt. Seine grünen Augen hypnotisierten mich.
Stück für Stück näherten sich unsere Gesichter, bis endliche seine sanften Lippen auf meinen lagen.

Am nächsten Morgen wurde ich durch die schwachen Sonnenstrahlen geweckt, die durch eine Lücke meiner Fenstergardine hinein schienen. Was war gestern passiert? Sofort holten mich die Kopfschmerzen ein. Ich hatte es wohl gestern etwas übertrieben. Ich beschloss, erst mal Kaffee zu machen.
Ich streckte mich und bemerkte etwas Hartes neben mir.
Ich drehte mich zur Seite und erstarrte. Dort lag doch tatsächlich Edward.
Ich erschrak und fiel in meinem Schreck vom Bett.
Ein lautes Poltern war neben meinem “Au” zu hören.
Edward murmelte etwas Unverständliches und drehte sich dann um.
Dann sah ich einmal kurz zur Uhr. Ich erschrak.
Oh Scheiße! In einer halben Stunde würde meine erste Lesung in diesem Seminester anfangen. Ich sprang auf und rannte wie eine Irre umher.
Bella beruhige dich. Ich überlegte was jetzt zu tun war. Ich beschloss, erst mal Edward zu wecken.

“Edward?” Ich rüttelte leicht an seiner Schulter.
Dann war er endlich wach. Er sah mich verschlafen an. “Morgen”, nuschelte er.
Mann, selbst jetzt sah er unbeschreiblich gut aus.
“Morgen.”, flüsterte ich. Zu mehr war ich jetzt nicht im Stande. Er lächelte mich wieder mit diesem unvergleichbarem, schiefen Lächeln an und ich konnte hören, wie mein Herz einen Aussetzer machte, um danach doppelt so schnell weiter zu arbeiten.
“Du musst aufstehen.”, sagte ich nun ernst. Die Realität hatte mich wieder eingeholt. Er sah mich verwirrt an. Ich sammelte schnell seine Kleidung ein und warf sie ihm zu. Mit einem Blick von ihm auf die Uhr sprang er auf, zog sich an und lief zur Tür, dicht gefolgt von mir. Er drehte sich noch einmal um, machte den Mund auf, um ihn gleich wieder zu schließen. Dann strich er mir sanft mit dem Handrücken über die Wange und verschwand. Ich stand noch kurze Zeit dort und starrte ihm hinterher.
Dann fasste ich mich wieder und lief ins Bad, zog mich an und schnappte mir meine Schultasche.
Schnell stieg ich in meinen Wagen und fuhr zur Schule.
Auf dem Parkplatz war kaum mehr einer. Als ich ausstieg, rief Alice mir schon zu: “MANN BELLA, BEEIL DICH GEFÄLLIGST!”
Ich rannte schnell zu ihr. Wir schafften es noch gerade rechtzeitig in den Unterricht, setzten uns auf unsere Plätze und warteten. Nach fünf Minuten kam der Direktor hinein, gefolgt von einem jungen Mann.
“Hallo liebe Studenten, ich möchte euch euren neuen Geschichtslehrer vorstellen. Er wird Mr. Peters ersetzen und euch bis zum Schulende begleiten. Ich werden diese Stunde noch dabei sein und ab morgen wird der Unterricht wie gewohnt weiter von statten gehen.”, sagte der Direktor.
“Sie können sich doch selbst vorstellen?”, fragte der Direktor an den jungen Mann gewandt. Dieser nickte nur. “Hallo, mein Name ist Edward Masen. Ich unterrichte Biologie und Geschichte und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.”
Bei seinem Namen zog sich mein Innerstes zusammen. Ich konnte nicht mehr klar denken. Ich wollte nur noch eins und zwar hier weg. Ich überlegte mir, wie ich am besten vorgehen konnte, ohne dass er mich entdecken würde. Zum Glück saßen wir ziemlich weit hinten.
Ich schrieb schnell einen Zettel, dass Alice mir meine Sachen nach der Stunde mitbringen sollte. Sie sah mich verwirrt an, doch ich flüsterte nur ein “Später” zu ihr. Dann schlich ich heimlich aus der Reihe. Bis jetzt hatte mich noch niemand entdeckt. Gut. Ich war vor der Tür angekommen, als der Direktor mich plötzlich ansprach. Mir rutschte mein Herz in die Hose. “Miss Swan, wo wollen sie denn hin?”
“Ähm… auf die Toilette.” Was Besseres fiel mir auf die Schnelle nicht ein.
“Das können Sie auch noch hinterher. Setzen Sie sich jetzt bitte auf ihren Platz.”
Mist! Mist! Mist! SO ein verdammter Mist! Mir blieb jetzt nichts anderes übrig, als mich umzudrehen und auf meinen Platz zu stolzieren.
Gedacht getan. Ich konnte genau sehen wie mich Edward mit geweiteten Augen ansah. Ich ging zurück auf meinen Platz und mittlerweile hatte er sich wieder gefangen.
“Herr Masen? Wie alt sind sie?”, fragte eine total eingebildete Lauren.
“22 Jahre.”, erwiderte dieser perplex
“Also noch nicht zu alt.”, quiekte eine fröhliche Jessica. Edward schüttelte einmal den Kopf und verkniff sich ein Lachen.
“Okay. Wir fangen mit einer sehr bekannten Lektüre an.” Er hob das Buch hoch, sodass jeder es sehen konnte. “Wer kennt das Buch?”
Fast alle meldeten sich. Darunter auch ich. Schließlich war “Stolz und Vorurteil” eines meiner Lieblingsbücher.
“Wer kann mir einwenig darüber erzählen?”, fragte er. Er nahm einen Jungen von vorne dran. “Kennt ihr euch?” Alice riss mich aus meinen Gedanken.
“Wie?”
“Ja, kennt ihr euch?”
“Wie kommst du darauf?”
“Na ja, er starrt dich die ganze Zeit so an.”
“Ach das meinst du. Bestimmt nur so.”, versuchte ich Alice klar zu machen. Doch sie kannte mich einfach zu gut und durchschaute meine Lüge, fragte aber nicht weiter nach. Dafür war ich ihr auch dankbar.
Ich verfolgte weiter den Unterricht.
“Warum wird der Roman als Entwicklungsroman bezeichnet?”, fragte Edward die Klasse. Keiner sagte etwas. Wieso? Die Frage war doch so einfach.
Ich hob die Hand. Edward sah mich erstaunt an und nahm mich dann dran. “Miss Swan.” Wie ungewohnt das von ihm zu hören.
“Weil die beiden Hauptfiguren Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy – jede auf ihre Weise und beide doch so ähnlich – durch die Überwindung einiger Krisen reifen müssen, um sich in neuer Bescheidenheit und Einsicht in ihre Fehler für eine gemeinsame Zukunft zu finden und üben müssen.”, erwiderte ich.
Er starrte mich eine Sekunde an und sagte dann: “Richtig.”
So verlief die Stunde schnell. Ich packte meine Sachen zusammen.
Alice war schon vorgegangen. Sie hatte noch etwas zu erledigen.
Ein paar Mädchen standen noch kurz vorne und flirteten mit Edward. Schließlich war ich die Letzte, die den Raum verlassen wollte.
Als ich plötzlich am Arm gepackt wurde…

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29. Feb 2012

halli hallo ,
ich hab dein ff gelesen und ich finde es sehr gut .

ich wollte die fortsetzung davon lesen aber ich finde es nicht .

kommt noch was oder ist heir schluss

13. Jul 2011

ich finde die kapitel klasse ich hab noch nicht alles gelesen aber das ist cool und ich muss immer lachen beim lesen
lg

26. Jan 2011

WOW!!! EInfach nur....wundervoll...und ganz ehrlich..ich find das Ende super...also dass er Bella am Ende nicht mehr "erwischt" hat!!! Und ich bin unheimlich froh, dass ich die FF jetzt erst entdeckt habe und zwar in der Hinsicht, dass ich jetzt gleich weiter lesen kann bei der Fortsetzung!!!! Also....wirklich...richtig toll!!!!!!!
Freu mich jetzt richtig gleich weiter zu lesen....
GVLG Checkerg. ;)=)