Lass die Zeit einfach mal stillstehen

27.09.14 15:03
Du bist glücklich, hast endlich alles was du jemals haben wolltest, doch plötzlich ändert sich alles Schlagartig. Was wirst du machen? Du hattest alles aufgegeben, nur bei der Person zu sein, die du liebst und auf einmal ist alles vorbei. (Mats Hummels x OC)
Borussia Dortmund Drama P16 Allgemein In Arbeit
Inhaltsverzeichnis
  • Prolog

Prolog

Meine Welt war gerade in kleine Splitter zerbrochen. Weinend und mit den Beinen an mich herangezogen, saß ich vor der Eingangstür eines Hauses und hielt mein Gesicht in den Händen. Es war kalt, der Wind peitschte den Regen gegen mich. Ich war durch gefroren, meine Sachen waren durchnässt, meine Hände spürte ich fast nicht mehr und meine Füße waren schon längst taub.
Kann mir nicht irgendjemand helfen, mich vor dem Versinken retten? Manchmal zeigt dir das Leben, das alles schief gelaufen ist, obwohl du dachtest es sei perfekt. Du merkst, es ging alles zu schnell, wolltest es aber in diesen Momenten nicht wahr haben, die Zeit war einfach zu schön und man dachte, dass es für immer so bleiben würde.
Ich fühlte mich schwach, konnte nicht aufstehen, mich einfach nicht bewegen. Vor weinen blieb mir öfters die Luft weg, es fühlte sich an, als würde ich ersticken. Wenn einem das Herz gebrochen wird, spürt man erst, das man Lebt und Liebt. Auf meiner Schulter spürte ich einen leichten Druck, aber ich wollte nicht aufsehen, es würde mich sicherlich verletzen, mein Verstand beschützte mich davor, mein Herz noch weiter brechen zu lassen.
Eine Stimme, klingend wie eine wunderschöne Melodie, erklang neben mir, aber ich wollte sie nicht hören, diese Stimme, die alles zerstört hatte. Diese Stimme die ich nie genug hören konnte, diese die mir die Nackenhaare aufrecht stehen ließ und mein Herz zum Beben brachte, genau diese Stimme wollte ich in diesem Moment einfach nicht hören, denn jedes Wort, zerstörte etwas in mir. Meine Hände zog er aus meinem Gesicht und hielt diese in dessen warme Hände. Ich wurde hoch auf meine Beine gezogen, um dann auf seine Arme gehoben zu werden, dabei ging er mit mir weg, anscheinend ins warme. Mit leicht verschwommenem Blick sah ich ihn an, ich hatte einfach keine Kraft um mich gegen ihn zu wären, ich war ihm schon immer untergeben. Unter seinen Füßen hörte ich Glassplitter knirschen, bis er stehen blieb und mich auf etwas weiches legte.
Er nahm meine Hand und sprach zu mir, das bemerkte ich, aber ich wollte es nicht hören was er mir zu sagen hatte. Mein Blick hing auf einer Stelle, zwar war alles verschwommen, jedoch wusste ich genau, was es war. Ein Erinnerungsstück, eins was zu dieser Zeit positiv war, nun jedoch, etwas was mir wieder Schmerzlich bewusst machte, dass es niemals mehr so sein würde. Ich biss mir auf meine Unterlippe, schloss meine Augen und ließ meinen Tränen weiter ihren freien Lauf.

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