Saragdgrün - Meine eigene Fanfition

22.02.18 10:33
Das ist meine eigene Fortsetzung zu Rubinrot & Saphirblau, um den Leuten, die es auch nicht erwarten können, dass Smaragdgrün rauskommt, die Wartezeit ein bisschen zu verkürzen ;-) Ich hoffe, dass ich nicht so viele Anfängerfehler machen werde & dass sie euch gefällt... Man wird es nicht glauben, aber ich freue mich auch über nega..
Edelstein-Trilogie Fantasy P12 Slash In Arbeit

Prolog

~ Prolog ~

21. Mai 1912

„Paul, Paul !!" Lucy hatte ihn endeckt. Sie kam mit Lady Tilney im Schlepptau zu ihm gerannt.
„Oh Gott, was ist um Himmels Willen passiert?" Paul war immer noch unfähig zu sprechen. Er ließ seinen Arm sinken, der Gideon am Arm gehalten hatte. Zu viele Gedanken spukten in seinem Kopf herum und verwirrten ihn.
„Paul, jetzt sag doch was!!", jammerte Lucy, während sie ihm den Arm mit einem Stückchen Stoff verband.
Gideon, dachte Paul, ausgerechnet Gideon, hatte ihm sein Leben gerettet. Ohne seinen kleinen Cousin, wäre er jetzt tot. Er hatte ihm die Papiere überlassen. Die wichtigen Papiere! Er konnte nur hoffen, dass Gideon sie las und nicht zu dem Grafen rannte um sie ihm zu bringen. Lucy riss ihn aus seinen Gedanken. Er wusste, dass er früher oder später Lucy gestehen musste, dass der Lord die Stammbäume und Gideon die Papiere hatte, die Gwendolyn das Leben hätten retten können. Paul starrte Lucy an. Sie war in Tränen ausgebrochen.
„Lucy, es... es ist alles in Ordnung! Bitte weine nicht, Prinzessin!"
„Aber Paul, was ist passiert? Und wo sind die Papiere? Hat er sie dir nicht gegeben?"
„Lucy, ich erzähle es dir, aber nicht hier. Ich habe Gideon das Päckchen gegeben. Er wird es lesen und es Gwendolyn geben."
„Aber...", stammelte sie vor sich hin. „Er wird doch dem Grafen direkt in die Hände spielen! Er weiß die Wahrheit doch gar nicht. Er wurde sein ganzes Leben, wie wir, darauf vorbereitet, dem Grafen zu dienen. Er wird es für eine erfundene Lüge halten! Warum sollte er sie Gwendolyn geben? Du kennst die Wächter! Sie werden Gwendolyn nicht trauen und Gideon genauso wenig. Warum hast du das gemacht?"
Lady Tilney, die ihn die ganze Zeit genauso angestarrt hatte wie Lucy, hatte sich erhoben und sie zu einer Kutsche gewunken. Paul stand auch auf und tappste müde zur Kutsche. Lucy war immernoch aufgebracht. Die erste Träne kullerte langsam an ihrer weichen Wange hinunter zum Kinn, wo sie auf den blauen Kragen ihres Sommerkleids tropfte.
„Weil er sie liebt." Paul hatte sein Schweigen gebrochen und schaute Lucy ruhig an. „Er hat mir gesagt, dass er sie liebt. Du hattest Recht. Er wird es ihr zeigen, davon bin ich überzeugt. Es wird alles gut, Prinzessin!"
Jetzt weinte Lucy los, aber nicht vor Wut, sondern vor einer Erleichterung.
„ Ich hoffe nur, sie hat den Hinweis mit dem grünen Reiter verstanden. Sie hat den Grafen schon einmal getroffen... Ich hoffe, sie weiß welche Macht er besitzt und lässt sich nicht genauso wie Gideon in seinen Bann ziehen."
„Nein Prinzessin, sie ist stark. Und Giedeon wird sie beschützen, da bin ich mir sicher! Jetzt lass uns einsteigen. Ich bin hungrig und du sicher auch."
Wortlos stieg sie in die Kutsche.

Erst, als sie bei Lady Tilneys Haus hielten, öffnete Lucy ihren Mund wieder.
„Wir müssten mit Gwendolyn sprechen. Sie würde uns zuhören."
„Aber wie, um Himmels Willen, willst du das anstellen? Dieser de Villiers ist doch immer an ihrer Seite und wird ihr nicht erlauben mit uns zu sprechen."
„Dann müssen wir sie eben beim Elapsieren überraschen." Paul half Lucy und Margret aus der Kutsche.
„Aha, und wann willst du das machen? So wie ich die Wächter kenne, werden sie sie nicht ins Jahre 1912 schicken, sondern später. Du weißt doch, dass der Raum da viel gemütlicher ist. Aber dort können wir nicht hinreisen! Oder wie willst du z.B. ins Jahre 1960 kommen?"
Lucy schloss beleidigt ihren Mund. Paul nahm sie in den Arm und lief mit ihr die Treppen nach oben ins Haus. „Hey, das wird schon. Wenn Gideon erst einmal die Briefe liest, wird er uns verstehen und sie wenigstens mit uns reden lassen. Außerdem glaube ich nicht, dass sie sich alles von diesem Jungen gefallen lässt, wenn sie dir auch nur ein bisschen ähnelt !" Paul grinste sie an. Lucy schmunzelte zurück. „Als ob ich mich je gegen deine Anweisungen gestellt hätte!" Wenigstens war sie nicht mehr traurig. Lady Tilney hatte den Tisch gedeckt und ihr frisches Gebäck auf einen Teller trapiert. Sie jonglierte drei Tassen Tee an den Tisch und setzte sich.
„So, Paul. Jetzt erzähl mal bitte die ausführliche Variante. So, dass auch eine Dame wie ich sie versteht.", meldete sie sich nun auch mal zu Wort.
Die Beiden zogen sich zwei Stühle nach hinten und nahmen Platz. Die Sitzmöglichkeiten aus dem Zeitalter, in dem sie sich jetzt befanden, waren lang nicht so bequem, wie die, aus der Zeit, aus der sie kamen. Er wäre jetzt zu gern einfach schlafen gegangen, aber das konnte er Lucy und Lady Tilney nicht antun, also erzählte Paul, wie das Treffen mit dem Lord genau verlaufen war.

Am späten Abend, lag Lucy wach in ihrem Bett. In dem Zimmer, das Mrs Tilney vor ein paar Tagen liebevoll für die zwei Flüchtlinge eingerichtet hatte. Ihre Gedanken kreisten um Gwendolyn, Gideon und den Grafen.
Paul, der neben ihr lag, war schon eingeschlafen. Er war so müde gewesen, dass er direkt, nachdem er sich ins Bett hatte fallen lassen, angefangen hatte, tief und laut zu atmen.
Doch Lucy konnte jetzt nicht schlafen. Sie setzte sich auf, nahm Briefpapier und einen Stift aus der Nachttischschublade und fing an, einen langen Brief zu schreiben.

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NeverLand 05. Jun 2011

oh menno, bitte schreib schnell weiter! Ich find die ff grad so toll!!! bitte!!!

19. May 2011

Es war ein bisschen fad und vor allem sehr kurz.
Es ist nichts wirklich passiert, was groß nachdenken erfordert hat.
Die Stelle ist wie viele andere bei anderen ffs auch.
Rumgeknutsche in der Vergangenheit.
Deine bisherigen Kapitel waren besser!

Was ich gut fand - um nicht nur zu meckern - war, dass Gwenny ihre Hausaufgaben vergessen hatte.
Das kann man sich bei ihr und vor allem in ihrer Situation gut vorstellen.

Bitte sei nicht sauer, oder Werte das als Punkt, weshalb du nicht weitermachen solltest.
Bringe es einfach wieder auf das alte Niveau.

Lg
Elfenkuss

17. May 2011

was soll man denn auch noch schreiben? ist doch eig. sowieso klar das die sich nur küssen :-D
vielleicht hättest du noch mehr gedanken und gefühle einbringen können.
aber ich find den teil gut. wie gesagt was soll man sonst noch schreiben?
glg lu