Verblassende Wahrheit

19.12.10 15:03
Leon ist verzweifelt. Niemand ist mehr da, der ihn versteht! Niemand sieht, wie er innerlich am heulen ist! Seine letzte Hoffnung ist - der Tod! Eine Kurzgeschichte über Verzweiflung, Angst und bittere Entteuschungen, die die Wahreit verblassen.
Leon Wessel Masannek Drama P18 Tragödie/Leid Beendet
Inhaltsverzeichnis
  • Verblassende Wahrheit

Verblassende Wahrheit

Ich bin vor zwei Monaten 14 Jahre alt gewurden und vor drei Wochen war ich auf der Kinotour von DWK4. Alles war so toll und wild. Alles! Selbst mit meinem Großen Bruder Marlon hab ich mich prima verstanden, (das war in den letzten Jajren nicht so gewöhnlich). Ich hatte Freunde, die Wilden Fußballkerle. Wir waren immer für einanderda. Haben zusammen Spiele gewonnen und verloren, und jetzt das! Mit meinem besten Freund Fabi, der schnellste Rechtsausen der Welt, waren wir die goldende Twins.
Aber das war einmal. Ich habe alles verloren! Und jetzt sitze ich hier. Im Keller meiner Eltern, auch Hobbykeller genannt.In der einen Hand halte ich meinen Spielvertrag der Wilden Fußballkerle. Den habe ich mit meinem eigenen Blut unterzeichnet. Und in der anderen Hand halte ich ein Messer. Ich sehe keinen Ausweg mehr. Alles siehts so aussichtslos aus. Ich sehe keine andere Wahl. Ich habe mich entschieden!
Ich hatte echt wilde Zeiten, zum Beispiel als wir den dicken Michi und die Bayern besiegt haben. Aber seid der Kinotour ist Fabi nicht mehr mein Freund. Er hat sich einfach von mir abgeweißt. Und die anderen sind komisch zu mir, so als würden sie vor mir etwas verheimlichen. Mein Vater sehe ich nur noch im seinem Büro. Er schreibt das Drehbuch von DWK5. Das heißt, ich kann auch nicht mit ihm reden. Meine Mutter ist zurzeit auf Geschäftsreise und mein Bruder sehe ich eigendlich gar nicht.

Ich bin ganz allein. Ich wische mir die Tränen aus dem Gesicht. Mein Spielvertrag lege ich neben mir hin und nehme das Messer jetzt fest in die Hand.
Ich steche zu.Tränen schossen aus meinen Augen.
Ich sehe vor mir, wie Fabi mal wieder ablehnt sich mit mir zu treffen.
Ich ziehe das Messer wieder raus. Das Blut fliest herraus. Diese Schmerzen überdecken ein bisschen die anderen Schmerze meiner Seele. Wieder steche ich zu.
Jetzt sehe ich, wie meine ehenmaligen freunde so komisch zu mir waren.
Das messer ziehe ich wieder raus und stech noch mal zu. Die Schmerzen sind kaum mehr auszuhalten, aber sie tuen gut.
Ich sehe meine Mutter, asl sie sich verabschiedet hat und iich siedas letzte Mal umarmt habe.
Ich ziehe das Messer raus und steche noch mal zu. Wieder fließt das Blut aus Strömen.
Ich sehe meine Fans und die unzählige Liebesbriefe.
Das Messer wieder raus ud wieder rein.
Vor meinen Augen, wie mein Vater mal wieder keine Zeit für mich hat.

Wieder ziehe ich das Messer aus meinem Körber. Mein Bauch ist ein einzieger Blutfleck. Ein schrecklicher anblick. Ich lasse das Messer fallen. Ich höre, wie Jemand klingelt. Ich heule - Die Schmerzen sind unerträglich. Mir wird schlecht. Alles bewegt sich.
Meine letzte Träne wische ich mir aus dem Gesicht. Langsamm gehe ich zum Boden, die Wand entlang runter gleiten, dereckt auf meinen Vertrag. Alles um mich herrum wird blass.

Drei Personen schreien nach mir und kommen ins Zimmer gestürmt. Fabi schreit. Mein Vater und Marlon kommen auf mich zu gerannt. Jemand packt mich, aber das bekomme ich nicht mehr mit. Ich bin schon in einem Tunnel in einem dunkelen Tunnel im Richtung Jenseits. Ich sehe, wie ich mit mit den Wilden Kerle das erste Training hatte. Ich bei Fabi bin und wir uns ausdiskutieren. Wie Marlon und ich zusammen Fußball spielen. Und mein Vater, der mich als kleiner Junge im Arm hielt. Plötzlich komme ich in ein helles Licht und ich bin am Jensets angekommen.

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TeddyundSnoopy 21. Jun 2013

Irgendwie ist diese Geschichte komisch...Bleibt das nur ein Kapitel? Und, bringt der sich wirklich um? Ich werde auch gleich ,,Verblassende Wahrheit 2" lesen, und hoffe das mir da etwas mehr Klarheit gegeben wird...

02. Jun 2011

Ich mag solche geschichten nicht...nein nein...aber :o

Leon tut mir leid......wie ihn alle alleine lassen :((
Aber der tod ist nie ein ausweg....

Trotzdem ganz toll geschrieben :**