Love Trouble

19.11.15 01:40
- Zac und Vanessa hatten die wahre Liebe gefunden, bereits geheiratet und sich eine Familie aufgebaut. Alles schien perfekt, doch dann starb Zacs Vater plötzlich bei einem schrecklichen Autounfall. Dies veränderte alles. -
Zac Efron Vanessa Anne Hudgens Drama P16 Romanze In Arbeit
Bemerkung des Authors: Danke viel, viel mal für die 10000 Leser! Ihr könnt ja gar nicht glauben WIE SEHR ich mich gefreut hab als ich das gesehen habe! Als Dank ist hier eine neue FF und auch gleich das erste Kapitel, was etwas länger ist. Ich hoffe ihr mögt die FF und hinterlasst mir eure Meinung. Danke!

1. Birthday Trouble

Vanessa wachte wie fast jeden Morgen alleine in ihrem Bett auf. Sie tastete neben sich, die Stelle war wie so oft eiskalt und unberührt. Doch heute bedeutete das für sie etwas anderes. Er hatte es nicht geschafft. Sie bemühte sich stark zu bleiben und nicht sofort in Tränen auszubrechen. Ihre Kinder sollten sie nicht so sehen, nicht heute. Ihre kleine Tochter Elena hatte sie schon so oft beim Weinen erwischt, obwohl klein war Elena auch nicht mehr. Sie war schon ganze 16 Jahre alt. Sean und Jessica, beide 17. Vanessa liebte ihre Kinder über alles, doch es hatte sich viel verändert im Laufe der Jahre. Sie war immer öfter allein mit den Kindern und Zac kam nur noch selten und an Feiertagen nach Hause. Seine Firma lief gut, sogar besser als gut und das war allein sein Verdienst. Vanessa konnte sich noch genau daran erinnern wie er damals erfahren hatte dass er sie erbte. Damals waren die Kinder noch ziemlich klein. Elena hatte gerade ihr erstes Jahr in der Schule hinter sich. Alles schien perfekt. Zac hatte einen kleinen Job in der Firma seines Vaters, doch dieser hatte grosses mit seinem Sohn vor. Sein Vater hatte immer hart gearbeitet, aber Zacs Familie hatte nie sehr viel. Er wollte immer, dass seine Familie es mal besser haben sollte. Doch dann kam der Tag an dem sich alles zu verändern begann. Zacs Vater hatte einen tödlichen Autounfall. Vanessa konnte sich genau noch an das Gesicht ihres Mannes erinnern. Sie hatte verzweifelt versucht ihn auf irgendeine Weise zu trösten, doch er hatte sie nicht an sich rangelassen, hatte die Firma übernommen, wie sein Vater es gewollt hatte und sich in die Arbeit gestürzt. Nach einiger Zeit hatten sie sich aber wieder angenähert. Leise Stimmen rissen sie aus ihren Gedanken und Vanessa bereitete sich innerlich darauf vor ihren Kindern gegenüber zu treten. Bei ihrem Sohn hatte sie dabei die grösste Mühe, denn der war Zac wie aus dem Gesicht geschnitten. Ihre Schlafzimmertür wurde geöffnet und Sean und Elena kamen mit einem grossen Schokoladenkuchen rein.
„Happy Birthday to you!“, riefen die Beiden im Chor.
Schnell fälschte sie ein Lächeln. Sie freute sich wirklich darüber, aber es war nunmal einfach nicht dasselbe ohne ihren Mann. Bisher hatte er es immer rechtzeitig zu ihrem Geburtstag geschafft, doch heute schien dem nicht so.
„Danke ihr zwei, das ist lieb. Wo ist Jessica?“, fragte sie und liess sich nichts anmerken.
„Sie schläft noch.“ Vanessa wusste irgendwas stimmte mit ihrer Tochter nicht. Seit Wochen liess sie niemanden aus der Familie an sich ran. Ständig war sie genervt und reagierte aggressiv auf ihre Fragen. Elena sah die Sorgen in den Augen ihrer Mutter und es tat ihr schrecklich weh sie so zu sehen. Ihr ging es schon schlecht genug weil ihr Dad so selten zu Hause war.
„Sie hat beim Kuchen backen geholfen.“, log sie.
Vanessa lächelte und diesmal war es ein echtes Lächeln. Sie freute sich, dass ihre mittlere Tochter sich wieder in die Familie einzubringen schien.
„Ich bin mir sicher der schmeckt super.“
„Der Teig war jedenfalls lecker!“, sagte ihre Jüngste und kicherte. Sean wuschelte seiner kleinen Schwester durch die dunkeln Locken.
Von unten hörte man Schritte und Vanessa schlug vor nach unten zu gehen. Jessica sah auf als die Drei nach unten kamen und beglückwünschte ihrer Mutter emotionslos. Es versetzte Vanessa einen tiefen Stich in ihr Herz, nicht mal ein kleines Lächeln hatte ihre Tochter für sie übrig.
„Ich will endlich den Kuchen probieren!“, rief Elena überstellig und rannte in die Küche. Vanessa setzte sich zu Jessica und strich ihr liebevoll durch das seidige Haar.
„Alles okay bei dir Süsse?“, stellte Vanessa ihr dieselbe Frage, die sie schon seit Wochen stellte, wusste jedoch, dass sie keine ehrliche Antwort bekommen würde.
„Mom! Jeden verdammten Tag fragst du mich das! Ja! Alles ist gut, mir gehts gut! Okay?!“ Vanessa schluckte. Es war immer dasselbe.
„Sprich nicht so mit ihr, Jess! Sie ist immer noch deine Mutter!“, verlangte ihr Bruder Sean streng. Sie verdrehte jedoch nur die Augen, stand auf und verschwand wieder in ihrem Zimmer.
Vanessa seufzte traurig, was konnte sie nur tun? Wie konnte sie ihrer Tochter helfen? Sie wusste es nicht und sie wünschte sich ihr Mann wäre nun hier. Gemeinsam hätten sie eine Lösung gefunden, doch sie war allein, wie so oft. Tränen verschleierten ihre Sicht und sie seufzte schwer. Schnell begann sie zu blinzeln, denn die Kinder sollten doch nicht sehen, dass sie an ihrem Geburtstag traurig war.


Die Kinder hatten eine kleine Geburtstagsparty für ihre Mutter organisiert. So hatten sie es Vanessa wenigstens erzählt. Denn eigentlich hatten Sean und Elena alles organisiert und bewerkstelligt hatten. Alle beglückwünschten Vanessa und sie hielt tapfer durch ohne eine Träne wegen Zac zu vergiessen. Alle feierten und hatten Spass, nur Vanessa nicht. Sie hatte ihr falsches Lächeln aufgesetzt und sass eigentlich die meiste Zeit irgendwo an einem Tisch. Ashley, ihre beste Freundin bemerkte, dass es ihr nicht gut ging und setzte sich neben sie. Vanessa sah ihre Freundin nicht an, sondern starrte einfach auf die Tanzfläche auf der die Leute vergnügt tanzten und ihren Spass auf ihrer Geburtstagsparty hatten. Vanessa fand dass sie und ihr Mann Zac dort jetzt zusammen tanzen und ihren Spass haben sollten, aber er hatte es ja nicht rechtzeitig zu ihrem Geburtstag geschafft. Ash streichelte ihr sanft über den Rücken, sie musste gar nicht nachfragen was mit ihrer Freundin los war. Vanessa war nie mehr so glücklich gewesen wie früher, seit Zac so oft weg war und arbeitete und es schmerzte sie ihre beste Freundin so zu sehen. Nur wenn Zac da war sah sie Vanessa endlich wieder aufrichtig lächeln und sie strahlte in diesen Momenten nur so vor Lebensfreude, doch das hielt nur so lange an, wie er blieb. Vanessas Handy vibrierte und Ashley sah wie Hoffnung in den Augen ihrer Freundin aufkeimte, doch sobald sie die SMS gelesen hatte, war sie noch geknickter als vorher und sie kämpfte mit den Tränen.
„Süsse? Hey, was ist denn los? Wer war das?“, fragte sie besorgt.
„Zac...er...er hat geschrieben er schafft's nicht mehr!“ Nun schluchzte sie und die Tränen rannen unentwegt ihre Wangen runter. Ashley war sauer, sauer weil der Mann, die grosse Liebe ihrer aller besten Freundin es nicht mal schaffte seinen Arsch rechtzeitig zum Geburtstag seiner Frau hierher zu kriegen. Wie konnte er ihr das nur antun? Er wusste doch genau wie wichtig das für sie war! Ashley wollte etwas sagen, wollte ihre Freundin aufmuntern! Sie sollte nicht an ihrem Geburtstag weinen! Doch sie fand keine Worte. Was hätte sie denn auch sagen können? Also nahm sie Vanessa einfach nur in den Arm und streichelte ihr beruhigend über den Rücken.
„Mom!“ Ihre jüngste Tochter kam angerannt. „Mom was ist denn los? Was ist denn passiert?“
„Dein Arsch von einem Vater schafft es nicht rechtzeitig hierher!“ Ash war so sauer, wäre Zac jetzt hier hätte sie ihn windelweich geprügelt!
„Ash! Red nicht so über ihn!“, verteidigte Vanessa ihren Mann. Sie hatte sich mittlerweile wieder etwas beruhigt und wischte sich nun die Tränen weg. Ihr gefiel es ganz und gar nicht, dass Ashley so über ihren Mann redete, vor allem weil sie es auch noch vor Elena tat.
„Dein Dad ist kein Arsch! Er ist ein wundervoller Mensch!“, versicherte sie ihrer Tochter schnell. Diese lächelte. „Das weiss ich doch Mom..“

Allmählich verliessen alle das Anwesen der Efrons und Stille kehrte ein. Vanessa setzte sich auf die Couch. Sie war todmüde, doch sie gestattete sich noch nicht schlafen zu gehen, denn sie wartete immer noch auf ihren Mann. Auf keinen Fall wollte sie ihn verpassen, auch wenn sie nicht die geringste Ahnung hatte wann er denn kommen würde. Doch schlussendlich schlief sie dann doch ein.

Das sanfte Streicheln an ihrer Wange weckte sie. Sie wollte ihre Augen nicht öffnen, denn sie war immer noch todmüde. Es kam ihr so vor als wäre sie erst vor einer Stunde eingeschlafen, aber nun musste es schon morgens sein. Jemand legte etwas neben ihren Kopf und der Geruch von Lilien stieg ihr in die Nase. Sofort schlug sie die Augen auf. Zwei helle blaue Augen sahen ihr entgegen und augenblicklich begann sie zu strahlen.
„Happy Birthday..“, flüsterte er.
Es war stockdunkle Nacht und sie musste auf die Uhr sehen. Ihr Geburtstag war noch nicht vorbei, er hatte es also doch noch geschafft. Tränen traten ihr in die Augen und sie sah ihren Mann einfach nur an. Sie war sich nicht sicher ob das hier nur ein wunderschöner Traum oder die Wirklichkeit war.
„Du hast es geschafft!“, wisperte sie unter Tränen der Freude. Zac nickte lächelnd und wischte die Tränen aus ihrem Gesicht.
„Tut mir Leid, dass ich es nicht früher her geschafft habe. Ich musste wegen einem Meeting einen späteren Flug nehmen und der hatte Verspätung.“, erklärte er, doch Vanessa war das egal, ihr war alles egal, denn er war nun wieder hier, bei ihr. Sie zog ihn an sich und küsste ihn stürmisch. All die Sehnsucht, die sie nach ihm gehabt hatte legte sie in diesen Kuss. Ihre Hände konnte sie nicht lange stillhalten und liess sie die Knöpfe seines Hemds öffnen. Zac lachte leise und hielt ihre Hände fest.
„Warte, zuerst muss ich dir doch noch dein Geschenk geben.“, meinte er über seine Frau schmunzelnd. Langsam erhob er sich und holte dann eine kleine, längliche Schachtel aus seinem Aktenkoffer. Ein teurer Juwelier stand oben auf dem Kästchen und Vanessa musste lächeln.
„Déjà-vu!“, rief sie grinsend und spielte damit auf seinen Heiratsantrag an. Er lächelte sie verliebt an und reichte ihr die kleine Schachtel.
„Du sollst mir doch nicht so teure Dinge schenken!“, sagte sie und nahm die samtene Schachtel vorsichtig in ihre Hände. Zac blieb still und schaute sie erwartungsvoll an. Nur sehr langsam hob Vanessa den Deckel. Sofort klappte ihr die Kinnlade runter, als ihr das Diamant Armband entgegen glitzerte. Zac nahm es heraus und machte es ihr ums Handgelenk.
„Ein Glück, es passt!“ Er seufzte erleichtert auf.
„Du bist vollkommen verrückt geworden!“ Er grinste breit.
„Verrückt nach dir..“ Diese Worte aus seinem Mund zu hören, brachten Vanessa zum Lächeln und sie fühlte sich wieder wie der glücklichste Mensch auf dieser Welt.
„Das muss ein Vermögen gekostet haben!“
„Nichts ist genug für meine Frau.“, säuselte er nun sehr nah an ihrem Ohr. Sie schloss die Augen. Wie sie es vermisst hatte wenn er das tat. Sie liebte seine tiefe, sexy Stimme und er wusste genau, dass es sie zum Schmelzen brachte wenn er so sprach.
„Lass uns nach oben ins Schlafzimmer gehen..“ Ohne auf eine Antwort zu warten hob er sie hoch und trug sie nach oben, während Vanessa ihn mit Küssen überhäufte.
Oben angekommen legte er sie aufs Bett und wurde schon von ihr zu sich gezogen. Vanessa konnte und wollte nicht mehr warten, keine Minute länger! Sie machte sich an seinen Gürtel, doch hatte gar keine Geduld und riss als es nicht funktionierte nur noch daran rum. Zac musste lachen und entledigte sich dann selbst seiner Kleidung, dasselbe tat er mit ihrer. Hungrig küsste er ihren Hals hinunter und verharrte eine Weile bei ihrem Dekolletee. Vanessa schloss genüsslich ihre Augen und spürte wieder ein festes Ziehen in ihrem Unterleib. Etwas unsanft riss sie seinen Kopf hoch.
„Halt mich diesmal bitte nicht so lange hin!“, hauchte sie und Zac ging ihrer Bitte nach.

In dieser Nacht liebten sie sich mehrere Male und stillen ihre Sehnsucht nach dem jeweils anderen, die sich so lange angestaut hatte. Vanessa hatte alles vergeben und vergessen und war überglücklich ihren Mann wieder bei sich zu haben. Keine ihrer Freundinnen verstand sie in diesem Punkt. Sie waren ebenfalls alle verheiratet, aber ihre Männer arbeiteten in der Stadt und kamen jeden Abend wieder nach Hause, verbrachten die Wochenenden mit ihren Frauen und Kindern. Zwar verdienten sie nicht ansatzweise so viel wie Zac, aber darum ging es Vanessa auch gar nicht. Sie wusste, dass ihre Freundinnen schlecht über ihre Ehe dachte, sie glaubten Vanessa führte eine unglückliche Ehe und dass ihr Mann sein fortbleiben mit teuren Geschenken entschuldigen wollte. Doch dem war nicht so! Zac beschenkte seine Frau weil er sie liebte und ihr damit zeigen wollte wie oft er an sie dachte. Seine Frau wusste dass auch.


Am nächsten Tag freute sich Vanessa endlich wieder neben ihrem Mann aufzuwachen, doch als sie neben sich tastete und die Augen öffnete, stellte sie zutiefst enttäuscht fest, dass sie erneut alleine war. Kurz fragte sie sich, ob sie alles nur geträumt hatte, doch dann verwarf sie diesen Gedanken wieder. Vermutlich hatte er schon wieder gehen müssen, dachte sie traurig und krabbelte aus dem Bett. Müde schlüpfte sie in eine Jogginghose und zog ein Shirt darüber, dann schlurfte sie nach unten in die Küche. Dort stand überraschenderweise ein gut gelaunter Zac und machte Kaffee und Pancakes. Bei seinem Anblick schlug Vanessas Herz augenblicklich höher, ja sie liebte ihn immer noch so fest wie am ersten Tag. Leise summte er vor sich hin und wendete den Pancake in der Pfanne. Vanessa kuschelte sich von hinten an seinen freien Oberkörper. Zac lächelte als er den Körper seiner Frau an seinem Rücken spürte.
„Wunderschönen guten Morgen.“
„Guten Morgen.“, sie kicherte.
„Wieso hast du mich nicht geweckt?“
„Du sahst so friedlich und glücklich aus..ich wollte dich noch schlafen lassen.“ Vanessa lächelte und streifte mit ihren Lippen seinen Nacken.
„Daddy!“ Elena kam in die Küche gestürmt, sie hatte den Aktenkoffer, der immer noch im Wohnzimmer stand sofort erkannt und wusste gleich was das zu bedeuten hatte. Vanessa liess von ihrem Mann ab und überliess ihn seiner Jüngsten. Diese stürzte sich auf ihn und drückte ihn fest an sich. Zac küsste den dunkelbraunen Scheitel seiner Tochter. Es war unglaublich wie ähnlich sie seiner Frau sah.
„Ich hab dich vermisst!“
„Ich dich auch!“
In diesem Moment kam Sean in die Küche. Auch er freute sich seinen Vater endlich mal wieder zu sehen, aber vor allem war er froh, dass seine Mutter nun wieder glücklich war, wenn auch nur für eine kurze Dauer, vermutete er.
„Dad!“ Zac löste sich aus der Umarmung seiner Tochter und wandte sich seinem Sohn zu. Er war richtig überrascht, sein Sohn war ein richtiger Mann geworden. Er zog ihn in eine herzliche Umarmung, wenn auch nicht so herzlich wie mit seiner Tochter. Zac bemerkte, dass sein Sohn sich etwas von ihm distanziert hatte. Wieder einmal musste er sich schmerzlich eingestehen, dass seine Familie ohne ihn ihr Leben lebte, auch wenn er fort war.
„Wo ist die dritte im Bunde?“, fragte er grinsend.
„Noch im Bett..“, murmelte Sean.
„Dann wecken wir die mal!“
„Uhm nein Dad also..du solltest nicht..äh sie...“
„Sie hat sich verändert.“, beendete Elena den angefangenen Satz ihres Bruders. Zac spürte dass etwas nicht stimmte und sah zu Vanessa, doch diese schaute nur zu Boden.
„Ach was, deshalb kann ich sie ja trotzdem wecken!“ Er wartete gar nicht ab, bis jemand etwas einwenden konnte und ging nach oben. Er drückte die Klinke nach unten und wollte rein, doch die Tür war verschlossen. Verwundert klopfte er mehrmals.
„Jessica?“
Es dauerte eine Weile bis die Tür geöffnet wurde und seine Tochter ihm verschlafen unter die Augen trat. Er lächelte sie an.
„Guten Morgen.“
„Was willst du?“ Zac zog eine Augenbraue nach oben. Er war sich nicht gewohnt, dass seine Tochter in diesem Ton mit ihm sprach.
„Wie was will ich? Wie wärs mit einem Hallo und einer Umarmung erstmal?“
„Ja, hey Dad.“ Widerwillig umarmte sie ihn, wenn auch nur kurz. Nun war er schon zufriedener.
„Kommst du frühstücken?“
„Hab kein Hunger.“
„Ich möchte aber dass du dich zu uns setzt, schliesslich haben wir schon lange nicht mehr als ganze Familie gefrühstückt.“ Jessica verschränkte die Arme vor der Brust und funkelte ihn an.
„Und wessen Schuld ist das?! Nicht meine oder?! Nein Dad es ist deine! DU bist fast nie hier und wenn du es dann mal bist, kannst du nicht verlangen dass ich mein ganzes Leben nach dir richte, solange du hier bist! Da bist du nach langer Zeit wieder da und spielst den perfekten Vater und dann verschwindest du wieder und Mom heult ständig rum und lässt ihren Frust an mir aus!“ Jessica knallte ihm die Tür vor der Nase zu und schloss auch gleich wieder ab. Nun war Zac stinksauer, er duldete es nicht, dass seine eigene Tochter so respektlos mit ihm sprach. Natürlich hatte sie mit vielem Recht, aber trotzdem. Er hämmerte mit der Faust gegen die Tür.
„Jessica! Du machst jetzt sofort diese Tür auf!“, schrie er.
„Du hast mir nichts zu sagen!“, rief sie durch die Tür zurück.
„Oh doch und wie ich das habe! Solange du noch unter meinem Dach haust, habe ich das!“
„Lange werd ich das nicht mehr, versprochen!“ Nun war Zac nur noch wütender und wollte erneut weiter und noch fester gegen die Tür hämmern, doch dann spürte er wie eine zierliche Hand sanft und beruhigend über seinen freien Rücken strich.
„Schatz..lass es, das bringt doch nichts.“, flüsterte sie beschwichtigend und Zac liess seine Faust sinken. Vanessa drehte ihn zu sich und streichelte liebevoll seine Wange.
„Beruhige dich..sie meint es doch nicht so.“
„Aber sie hat doch Recht!“, murmelte er niedergeschlagen vor sich hin und verzog sich ins Schlafzimmer. Vanessa überlegte kurz und ging ihm dann nach. Er lag auf dem Bett und hatte sich ein Kissen übers Gesicht gelegt.
„Zac..“ Er merkte wie sie sich neben ihn setzte. Ihre Hände glitten über seinen Oberkörper und er fühlte sich gleich viel besser. Vanessa zog das Kissen von seinem Gesicht und sah ihn lächeln. Sie grinste und krabbelte auf ihn drauf.
„Komm schon, lass uns frühstücken gehen.“ Sie küsste ihn kurz und sofort wurde ihm wieder bewusst weshalb er sie so sehr liebte.


Am Nachmittag besuchte Ashley mit ihrem Mann Christopher das wieder glücklich vereinte Paar, denn Ash hatte sich vorgenommen mit dem Mann ihrer besten Freundin noch ein ernstes Wörtchen zu führen. Sie wollte ihm bewusst machen wie es seinen Kindern und vor allem Vanessa ging, wenn er weg war. Sie erwartete von ihm, dass er etwas änderte, auch wenn sie eigentlich kein Recht dazu hatte, doch sie sorgte sich einfach um das Wohl ihrer besten Freundin.
Ashley fackelte also nicht lange und machte Zac klar, dass sie mit ihm reden wollte und es sollte nicht nur etwas Smalltalk.

„Hör zu Zac, ich will das du mich ernst nimmst!“ Zac grinste, wie zur Provokation und Ashley wurde gleich sauer, obwohl sie sich vorgenommen hatte, es ihm ruhig zu sagen und nicht lautstark an den Kopf zu werfen.
„Zac es geht um deine Ehe! Du denkst vielleicht bei euch läuft alles super und glaubst das Vanessa ein wenig traurig bist wenn du weg bist aber so ist es nicht! Nein ganz und gar nicht! Vanessa gehts richtig dreckig wenn du weg bist! Ich seh sie kaum noch aufrichtig lächeln! Sie ist unglücklich!“
Zac sah sie etwas geschockt an, weil sie so laut geworden war. Er wollte etwas darauf antworten, doch Ashley liess ihn gar nicht erst.
„Ausserdem bist du jetzt noch viel öfter und länger fort als vorher und lange hier bleibst du auch nicht mehr! Was nicht nur deiner Frau sondern auch deinen Kindern nicht gut tut! Du kennst sie doch kaum noch! Sie haben sich alle samt verändert! Mit Sean und Elena kommst du vielleicht noch ganz gut klar, aber ich weiss dass Jessica dir Probleme macht oder noch machen wird! Damit bist du nicht allein! Nein, deine Frau versucht schon lange verzweifelt irgendwie zu ihr durchzudringen was sie auch ab und zu hinkriegt, aber sie ist den ganzen Tag bei den Kindern und hat schon Mühe! Zac du musst etwas ändern!“
Nun war Zac sauer, so liess er nicht mit sich reden.
„Ashley gehts dir noch gut?! Ich muss mir nichts von dir vorschreiben lassen! Das ist meine Ehe und mein Job, was dich gar nichts anzugehen hat und wenn Vanessa ein Problem damit hat, dann kommt sie selbst zu mir und ganz bestimmt nicht du!“, schrie er zurück. Ash blieb still.
„Du und dein Mann solltet jetzt gehen, du bist ja sowieso nur deshalb gekommen, oder hab ich da Unrecht?“ Er drehte sich um und ging wieder ins Wohnzimmer, wo seine Frau sich angeregt mit Christopher unterhielt.
„Sie gehen jetzt Schatz.“, sagte er, sein Blick eisern, an seine Frau gewandt.
„Jetzt schon?“
„Ja jetzt schon!“
„Aber sie sind doch gar noch nicht lange hie-“ Zac schnitt ihr das Wort ab. „Lange genug!“

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ZacVanii 20. Nov 2015

Hach, du sorgst noch dafür, dass ich einen Herzkasper kriege! :( :D
1. Zacs Heuchelei kotzt mich an. So eifersüchtig auf diesen Dan sein, aber vorher noch mit einer anderen rumgemacht.. So scheinheilig! Ok, er bereut es und das ist auch schon viele Kapitel her.. Aber trotzdem! XD
2. Du weißt genau, dass ich ein Happy End haben will!!!!!!!!!!!! Also mach mir ein Happy End :'( xD Zac und Vanessa müssen sich wieder vertragen.. Ganz ganz schnell!
3. Nur mit einem Handtuch bekleidet? Na wenn das mal nicht als Softporno abgestempelt wird xD

InLoveWith 22. Nov 2015
Haha erstmal danke für den Kommi<3 Mal sehen wie lange ich dich noch quäle ;) Und zu 3. logisch musste da rein ;))
BabyV95 19. Nov 2015

Das ist gar nicht gut, was sich zwischen Zac und Vanessa abspielt :/
Ich hoffe, dass bald etwas Frieden zwischen den beiden einkehrt und sie ihren Urlaub genießen können...
Bin schon auf das nächste Kapitel gespannt :)

InLoveWith 19. Nov 2015
Danke! Ich schreibe sobald wie möglich weiter :)
Lolana94 28. Sep 2015

O,0
Hoffe alles wird