Der König der Spiele

01.12.14 18:06
Starke Augen hinter denen sich das Feuer verbarg.
Yu-Gi-Oh! Allgemein P6 Allgemein In Arbeit
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Der König der Spiele

Ich sah den Jungen mir gegenüber an. Er hatte sich verändert. War erwachsener geworden und doch so kindlich . Seine langen blonden Haarsträhnen hingen ihm in das Gesicht. Umrandeten sein jetzt so ernsten Gesichtszüge. Lila Augen blitzten mir entgegen. Starke Augen hinter der sich ein Feuer verbarg. Kurz davor zu entflammen und einen Flächenbrand auszulösen der Uns alle einschließen würde. Sein Atem ging unregelmäßig. Viel zu schnell. Kleine Schweißperlen rollten seine bleiche Haut hinab. Tropften auf seine blaue Jacke und versickerten im Stoff. Hinterließen einen dunkelblauen nassen Punkt.
Fest sah ich ihn an. Es war nicht mehr von diesem naiven kleinen Jungen übrig geblieben. Im Kampf wurde er erwachsen, konzentriert und nicht leicht einschätzbar. Meine Augen glitten auf das Feld. Streiften die die Monster, verdeckten Karten. Warf einen Blick in meine Karten und zog einen aus dieser heraus. Ich kniff meine Augen zusammen. Er besaß zwei verdeckte Karten, eine geöffnete. Es war eine Zauberkarte mit den Namen Schaukelnde Erinnerung. Sie bewirkte das er ein Monster als Speziabeschwörung von seinem Friedhof holen durfte. Nach der End Phase des Spielzuges würde diese aber wieder zerstört. Beschwört hatte er das Magiermädchen das ich vor zwei Zügen zerstört hatte. Sie war kein großes Hindernis gewesen, dennoch war mir klar das er noch irgendwas vor hatte.
,, Spiel endlich weiter!“Genervt rollte ich mit den Augen. Seine Stimmer durchschnitt die Luft. Klar und deutlich konnte ich ihn verstehen. Seto Kaiba, Leiter der KaibaCoperation. Sich war ich mir nicht ganz. Den Namen seiner Firma konnte ich mir noch nie merken. Ich spannte meine Muskeln an. Er sollte mir verdammt noch mal nicht in meine Duelle pfuschen. Langsam drehte ich meinen Kopf in seine Richtung. Er stand angelehnt an das Geländer, das ihm vor den sicheren Tod bewahrte. Meiner Meinung hätte dieses auch brechen können und er wäre schön in die Tiefe gesegelt, statt diese unnützen Kommentare abzulassen.
,,Tut mir Leid Seto, aber das hier ist mein Spiel und somit gelten auch meine Regeln!“ Die Karte die ich zuvor aus meiner Hand gezogen, platzierte ich auf meiner Duell Disk. Mit einen tiefen Bummen, das seiner Kehle entsprang, erschien Donnerdrache. Er spreizte dir Flügel und riss sein großes Maul auf. Dabei entblößte er weiße spitze Zähne.
Gespannt sah ich wieder meinen Gegner an. Sein dritter Zug, und meiner würde folgen, doch mit fatalen Folgen. Zähneknirschend zog er. Seine Augen wanderten über die Karten. Ich konnte sein Hirn rattern hören. Wie ein alten Uhrwerk. Doch sein Zug endete damit das er zwei Karten verdeckt legte. Verwundert hob ich eine Augenbraue. War dies wirklich alles. Nein das konnte es gewiss nicht sein. Er trug doch diesen Namen. König der Spiele. Er verlieh ihm so viel Macht und Ansehen, doch hatte ich nicht vergessen das vor mir noch ein Kind stand. Wie konnte das sein? Wie konnte so jemand wie er nur so einen Ruf haben. Verdammt noch mal. Es war ein Kind!
Abermals sah ich ihn an.
Er lächelte.
Meine Augen weiteten sich minimal. Mein Atem stockte. Genau er war ein Kind und deswegen machte er dies. Es machte ihm zum Teil Spaß. Unbewusst brachte mich dies auch zum Lächeln. Er war der erste den ich traf, der dies nicht wegen der Macht, den es ihm verlieh, machte. Ich lies meine Hand sinken. Seine Mimik veränderte sich. Er sah mich überrascht an. ,,Ich habe ein Frage an dich. Warum machst du das hier?“ Diese Frage verwunderte ihn. Man sah es ihm an. Ich hörte ein kleines Lachen. Fest sah er mir in die Augen. ,,Das ist doch ganz klar. Es macht mir Spaß und außerdem kämpfe ich für meine Freunde! Das ist doch selbstverständlich.“ Ich konnte es nicht mehr zurück halten. Meine Fassung verabschiedete sich und ungläubig weiteten sich meine Augen. Er stand da als könne er die ganze Welt davon überzeugen, das dies nur ein Spiel wäre. Doch auch wusste er das es harte Realität war. Es war so wie Krieg. ,,Was erwartest du?“ Meine Stimme bebte leicht. Ich ballte meine Fäuste. Die Knöchel wurde weiß. Biss auf meine Lippe. Fragend sah er mich an. Er wusste nicht wovon ich sprach.
,,Was erwartest du von einer Welt in der Menschen und Monster im Spiel zusammen kämpfen? Das das alle nur zum Spaß machen? In dieser Welt solltest du gelernt haben, dass niemand mehr mit Spaß an Sachen gehen. Das die Macht herrscht. Die Gier, das Geld, das Ansehen. Das ist das was die Menschen heutzutage wollen. Oder hast du das nicht an seinem oder seinem Beispiel erkannt?“, wütend nickte ich zu Kaiba und Marik:,, Erbärmlich nicht war? Dies ist aber die Wahrheit. Das Leben heute hat nicht mehr zu bieten. Weder Träume, Abenteuer oder dieser ganze andere Mist...Jaja das Leben ist ja so wunderbar. Ich meine bist du jetzt irgendwie viel besser? Du hast mir schon von Anfang an gesagt, das ich verlieren würde. Und? Wer von uns liegt auf Knien? Und wer besitzt die Oberhand? Mein dritter Zug und du liegst heulend in der Ecke! Noch letzte Worte

…...........

Ich fiel auf meine Knie. Schweiß perlte meine Stirn hinab. Schwer atmete ich ein und aus. Stützte mich auf meinen Händen ab. Er hatte es doch tatsächlich geschafft. Er hatte mich besiegt. Deshalb nannte man hin also Wunderjunge. Erstaunlich. ,,Hier ich helfe dir hoch.“ Eine Hand streckte sich mir entgegen. Mein Kopf schnellte nach oben und im Licht der Sonne sah ich sein Gesicht. Er hat es verdient. Er hat es verdient König der Spiele genannt zu werden.

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