Like Fire and Water

15.09.15 21:12
"Die 2 sind wie Feuer und Wasser." - Dieser Spruch scheint wortwörtlich auf die junge Wasserbändigerin Vanessa und ihren Feuerbändiger Zac zu passen. Doch die beiden dürfen sich nicht treffen, denn ihre Stämme sind seit Jahrhunderten erbitterte Feinde und so müssen sie es heimlich tun, um ihre zarte Liebe zueinander wachsen zu las..
Zac Efron Drama P16 Slash In Arbeit

First Meeting

Vielen lieben Dank für die 1000 Leser, ich bin total baff! Als Dankeschön kommt hier auch meine neue Story, die ich schon länger geplant hatte. Durch den Totalschaden meines Computers hatte ich die Idee um diese Story längst verworfen, aber ihr habt es verdient, diese Story zu lesen. Ob sie etwas länger oder kürzer wird, wird aber trotzdem von eurem Feedback und der Zeit abhängen, die ich aufbringen kann. Lasst euch trotzdem überraschen!


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Es war bitterkalt. Der Winter meinte es dieses Jahr nicht gut mit ihnen. Vanessa musste immer wieder ihre festgefrorenen Füße vom Boden lösen, was ganz schön anstrengend auf die Dauer wurde. Die Kälte machten die Wasserbändiger langsam und träge, deshalb hasste Vanessa den Winter so sehr. Sanft fiel der Schnee auf die bereits hohe Schneedecke am Boden. Immer wieder wirbelte eine Windböe den Schnee in die Luft. Es war zwar ein schöner Anblick, aber weniger angenehm, wenn man sich bei diesem Wetter draußen befand.

„Bitte beeil dich Marvin.“, quengelte sie. „Ich mach ja schon.“, antwortete dieser und stapelte ein paar Holzscheiten zusammen. „Bist du sicher, dass wir so viel Holz mitnehmen dürfen? Du weißt doch, die aus dem Feuerstamm sehen das nicht so gerne.“, sie sah ihn besorgt an. Marvin richtete sich auf und sah ihr in die Augen. „Van, der Teil des Waldes ist neutral, wir können hier so viel Holz hacken wie wir wollen, es ist nicht ihr Teil des Waldes.“ „Ja, das ist mir bewusst, Marv, aber du kennst sie doch. Sie suchen immer einen Grund für Streit.“ Vanessa sah sich unsicher um. Das Dorf des Feuerstammes war nicht weit weg von diesem Teil des neutralen Waldes, es wäre ein Leichtes für die Feuerbändiger, hierher zu kommen. Außerdem hatten sie bei diesem kalten Wetter eh die besseren Karten. Die Wasserbändiger, zu denen sie und Marvin gehörten, konnten sich bei kaltem Wetter nur langsam fortbewegen. Ein Kampf würde also ziemlich schlecht für sie ausfallen.

Vanessa zitterte, als eine kalte Windböe sie erfasste. „Beeil dich Marv“, quiekte sie, „mir ist kalt.“ Ihre Füße zerrte sie wieder vom Boden, damit sie nicht endgültig festfror. „Ja, ich beeil mich doch schon.“, Marvin klang sichtlich genervt.
Fakt war, Vanessa fürchtete sich. Vorsichtig schielte sie zum Dorf der Feuerbändiger herüber. Bis jetzt war nichts Verdächtiges zu sehen, aber die Erfahrung warnte sie. Schon öfter gab es Auseinandersetzungen zwischen den Feuer- und den Wasserbändigern, vor allem auch im neutralen Waldgebiet.

Vanessa verstand nicht, wieso sich beide Dörfer so anfeindeten. Der Feuerstamm und der Wasserstamm waren seit vielen Jahrhunderten verfeindet. Dem Nachwuchs wurde eingeblöst, sich bloß von dem jeweils anderem Stamm fernzuhalten, denn sie hätten böse Absichten und wollten nur Schlechtes erreichen. Das Dorf des anderen Stammes durfte man nicht betreten, geschweige denn in die Nähe des Dorfes gehen. Erstens war es verboten und zweitens würde man sowieso massakriert, wenn man sich nur in die Nähe des anderen Dorfes begab.
Dabei wäre doch allen viel eher damit geholfen, wenn sie Hand in Hand leben würden, sich unterstützen würden. Denn der Feuerstamm brauchte das Wasser genauso zum Überleben, wie der Wasserstamm das Feuer zum Überleben brauchte. Stattdessen wurde mit Argwohn beobachtet, wie der andere Stamm das eigene Element zum Überleben nutze. Es wurden Vorschriften diesbezüglich gestellt, die eingehalten werden mussten und war dies nicht der Fall, kam es zu einem erbitterten Kampf. Vanessa fand das fürchterlich. Aber es half nichts. Versuchte man Frieden zu schaffen, wurde man hochkant aus der Dorfgemeinde ausgeschlossen und musste zusehen, wie man in der Wildnis alleine überlebte. Einige hatten es in der langen Geschichte der verfeindeten Dörfer versucht und waren kläglich gescheitert. Einzig und allein die beiden Oberhäupte der Dörfer trafen sich ab und zu, um das Überleben zu sichern. Sie frischten regelmäßig den sogenannten „Waffenstillstand“ auf, um einen großen Krieg zu vermeiden, aber eigentlich befanden sie sich ständig in irgendwelchen Kriegen mit Mitgliedern des anderen Stammes.

Marvin kam endlich zu ihr und drückte ihr ein paar leichte Holzscheite in die Hand. „Wir können“, sagte er und wollte vor ihr losmarschieren. Doch plötzlich kam mitten aus dem Wald ein Feuerball angeflogen und verfehlte die beiden nur knapp. Vanessa ließ augenblicklich die Holzscheiten fallen und kreischte los. Marvin stellte sich schützend vor sie. Ein paar junge Männer, etwa in ihrem Alter, kamen aus dem Wald in die Lichtung, in der Marvin und Vanessa das Holz gesammelt hatten.

Es waren insgesamt 3. Sie alle hatten Feuerrotes Haar und waren etwa gleich groß. Sie grinsten die beiden fies an. „Hallöchen, ihr Wasserschlucker.“, flötete der erste und kam auf die beiden zu. Die anderen beiden Rotschöpfe folgten ihm zugleich. „Wir sahen jemanden Holz in unserem Wald sammeln. Da wollten wir doch mal nachschauen, wer sich so spät noch rumtreibt und wen sehen wir? Mikrige Wasserballerinas in unserem Wald. Ihr versteht doch, dass wir das nicht dulden können, oder?“, flötete er weiter.

„Dieser Teil des Waldes gehört euch nicht, er ist neutral. Auch wir dürfen ihn nutzen, vergisst das nicht, ihr Rothäute.“, verteidigte Marvin sich und Vanessa. „Bitte lass uns verschwinden, Marv. Ich will nicht, dass es eskaliert.“, flehend sah sie zu ihm hoch, aber er hörte nicht, sondern beobachtete die Gegner, die gefährlich nahe kamen.

Plötzlich schoss einer von ihnen einen Feuerball ab, der Marvin zwischen die Augen traf. Er kniete zu Boden und hielt sich die schmerzende Stelle. Sie überlegte, ob sie sich einen der Eiszapfen schnappen sollte, die an einem umgefallenen Baum hingen, aber die Männer hätten sie zu schnell eingeholt. Plötzlich riss ein anderer sie in ihre Klauen. Sie fing an zu wimmern und versuchte sich zu wehren, doch der Griff des Gegners war zu stark.

„Bist ja eine Kämpfernatur“, gab ihr Gegner von sich, „sowas mag ich. Schade nur, dass du eine Mistgeburt bist, du würdest mir gefallen.“ An den Haaren zog er sie zu sich und sie winselte vor sich hin.

„Lass sie los du Dreckskerl!“, schrie Marvin ihn an und wurde sogleich von weiteren Feuerbällen attackiert. Der Typ, der Vanessa in seiner Gewalt hatte, lachte höhnisch auf. „Ich denke ja gar nicht dran!“, seine dreckige Lache steckte die anderen beiden an.

Plötzlich flog ein weiterer Feuerball durch die Luft und traf den Rotschopf, der Vanessa in seinen Klauen hielt, genau vor die Stirn. Dieser sank jammernd zusammen und gab Vanessa frei, die augenblicklich zu Marvin rannte.

Ein weiterer Ball flog durch die Luft und streifte den anderen an der Wange. Dann tauchte der Angreifer auf.

Er war gut bemuskelt und seine braunen Haare hingen ihm Strähnenweise ins Gesicht. Seine Ozeanblauen strahlten die Männer mit den roten Haaren wütend an.
„Verdammt, Quinn sagte ihr sollt nach dem Rechten sehen, er sagte nicht ihr sollt die beiden umbringen!“, brüllte er durch die Gegend. „Aber Zac wir..“ , versuchte der erste sich zu rechtfertigen. „Nichts wir. Ihr haut jetzt besser ab, Quinn will euch sehen. Das gibt ein Nachspiel, stellt euch drauf ein.“ , er sah seine Freunde wütend an und wartete, bis sie weg waren, ehe er dem immer noch kniendem Marvin aufhalf. „Tut mir leid. Sie sollten euch beobachten, nicht angreifen. Die sind einfach zu vorschnell mit ihren Entscheidungen.“, er sah den jungen Mann vor sich abschätzend an, „ich bin Zac.“ Sein gegenüber nickte ihm zu. „Marvin. Vanessa.“, dabei zeigte er auf sie, „ich denke, in Anbetracht der Umstände wirst du uns das ganze Holz ins Dorf bringen lassen..“, stellte Marvin dann in einem freundlichem Ton klar. Zac nickte. Normalerweise hätte er die beiden mit dieser Menge Holz nicht gehen lassen dürfen, aber er musste, wenn er nicht noch mehr Streit schüren wollte.

„Dieses eine Mal. Aber ihr wisst, dass ihr normalerweise nicht so viel mitnehmen dürft.“ , Zac sah ihn an. Marvin nickte und packte sich die Holzscheite. Auch Vanessa hob ihre auf. „Wir verschwinden. Danke.“, Marvin nickte ihm kühl zu und drehte sich um und marschierte los. Vanessa blieb stehen, sah den Fremden noch an, ehe sie ihre Füße mühsam vom eisigen Boden löste und ihm hinterherlief.

„Du musst mir ausführlich erzählen, was passiert ist, Nessi!“, Ashley zog ihre beste Freundin hinter sich her in Vanessas Zimmer. Vanessas Mutter verarztete gerade unten Marvin und die beiden Freundinnen sollten dabei nicht stören, also verschwanden sie auf Vanessas Zimmer.
„Dieser Typ, der uns gerettet hat, sieht so verdammt gut aus!“, flüsterte Vanessa aufgeregt und beschrieb ihn ihr ganz genau. Von Ashley kam immer wieder ein „oh“ oder „ah“, dann fragte sie: „Was ist eigentlich genau passiert?“ Und Vanessa begann ihr die ganze Geschichte zu erzählen, wie sie von den 3 Rotschöpfen angegriffen wurden und wie heldenhaft dieser Zac sie verteidigt hatte.

„Ein Jammer, dass er aus dem Feuerstamm ist. Ich kann mir richtig gut die kleinen süßen Kinder vorstellen von euch beiden.“, Ashley grinste ihre beste Freundin an, die rot anlief. „Ash!“, rief sie. Diese lachte laut los. „Tut mir leid. Lass uns sehen, wie weit deine Mutter mit Marvin ist. Sicher wird sie zu Rachel gehen und ihr alles erzählen.“ „Das wird sie wohl tun müssen. Sie und der Oberhaupt vom anderen Stamm werden sich wahrscheinlich wieder eine heftige Diskussion liefern.“, mutmaßte Vanessa. Gemeinsam gingen sie ins Wohnzimmer.

Marvin zog sich gerade sein Shirt wieder an, als die beiden jungen Frauen hereinkamen. „Wie geht es dir?“, fragte Vanessa ihn. „Gut, es geht wieder, danke der Nachfrage.“, er lächelte sie liebevoll an. „Gut, ich hatte nämlich echt Angst, dass ich mir einen neuen besten Freund suchen darf.“, sie lächelte ihn an und strich ihm sanft durchs Haar.

„Vanessa mein Liebes. Soll ich dich auch untersuchen?“, fragte ihre Mutter. „Nein danke, Mom.“, antwortete sie. „Ich habe bereits mit Rachel gesprochen. Ihr werdet morgen zu ihr gehen und ihr jedes einzelne Detail erzählen. Sie wird dafür sorgen, dass diese jungen Männer ihre Strafe erhalten. So wie ihr das erzählt scheinen sie Befehle missachtet zu haben. Ruht euch nun aus. Marvin, deine Mutter weiß bescheid, du kannst die Nacht hier bleiben.“
„Danke, Mrs.“, bedankte Marvin sich. Er nahm sich die beiden Mädchen und zog sie mit aufs Zimmer.

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InLoveWith 22. Sep 2015

Ajajaj hoffentlich hast due die Altersbegrenzung dieses Mal richtig eingestellt, sonst wird das hier gleich wieder gelöscht bei dem Softporno haha :'D
War wieder ein super Kapitel, wenn auch etwas zu kurz nach meinem Geschmack ;)
Mach schnell weiter!

ZacVanii 24. Sep 2015
Ich hoffe doch inständig! :D Also bei P16 sollte ein Kuss schon drin sein, oder meinst du, dass ist immer noch zu viel? XD Ja hörma Softpornos gehören zum Geschäft xD
BabyV95 16. Sep 2015

Was Zacs Vater gesagt hat ist nicht in Ordnung gewesen.... Zac brauchst Vanessa einfach, weil er ihr vertrauen kann und uhhh sie haben sich geküsst :D
Bin schon auf das nächste Kapitel gespannt :)

InLoveWith 15. Sep 2015

Eh ich finds richtig super dass du hier mal weiter machst! Ich hoffe doch da kommen noch einige Kapitel ;) Die story gefällt mir nämlich echt! Ich sollte eig auch mal an meinen weiter schreiben (wie schon gesagt - Shame on me!). Naja haha. Das Kapitel hat mir echt gut gefallen und bin gespannt wies weiter geht! :)