Opalblau

vor 4 Mon.
Friede, Freude, Eierkuchen? - Nichts da! Neue Probleme bahnen sich an: Können Gwendolyn und Gideon es schaffen, Lucy und Paul zurück in die Gegenwart zu holen? Was hat es mit den neuen Prophezeiungen auf sich? Als dann auch noch ein neuer Mitschüler auftaucht, ist das Chaos perfekt.
Edelstein-Trilogie Romanze P16 Romanze In Arbeit

Prolog

Prolog
Es war ein wunderschöner Sommertag und die Straßen von London waren voller Leben. Lucy und Paul liefen nebeneinander her und begrüßten hier und da ein paar Bekannte.
„Ich werde mich wohl nie ganz an diese furchtbar hässlichen Kleider gewöhnen“, sagte sie, „Wie sehr wünsche ich mir nur meine Jeans hierher.“
Paul, der einen Kinderwagen schob, sah sie lächelnd an. „Ja, Prinzessin. Ich vermisse auch so Einiges. Es wäre so schön wenn wir wieder zurück könnten. Zurück in die Gegenwart zu Gwendolyn, Grace, Falk und allen anderen.“
Sie waren an der Themse angekommen und spazierten nun am Fluss entlang. Die Enten quakten laut und liefen über den Weg. Eine Taube klaute sich ein herunter gefallenes Stück Brötchen und flog damit weg.
„Wenn es nur eine Möglichkeit gäbe irgendwie wieder zurück zu gehen. Auch wenn Gwendolyn uns jeden Tag besucht habe ich richtige Sehnsucht. Es ist einfach nicht das Gleiche als wenn wir in ihrer Zeit wären und alles live miterleben könnten.“ Sie versuchte zu lächeln aber durch den Gedanken daran, dass sie die komplette Kindheit von Gwendolyn nicht miterlebt hatten, konnte sie es einfach nicht.
„Prinzessin, selbst wenn es eine Möglichkeit gäbe, könnten Claire nicht mitnehmen. Es gibt nur zwölf Edelsteine, zwölf Prophezeiungen und somit nur zwölf Zeitreisende. Wir müssten sie hier lassen, ganz allein. Willst du nochmal eins deinen Kinder weggeben?“ Sie brauchte gar nicht zu überlegen. Der Schmerz war und ist immer noch zu groß, um ihn noch einmal zu empfinden.
„Nein, das will ich nicht.“, sagte sie und wischte sich eine einzelne Träne weg, die langsam über ihre Wange gekullert war.
Sie liefen um eine Straßenecke und standen vor einem prächtigen Haus. Im Vorgarten wuchsen wunderschöne Blumen die alle eine andere Farbe hatten. Lucy und Paul blieben stehen und machten das verzierte Eingangstor auf und schoben den Kinderwagen hinein. Lucy nahm das kleine Baby vorsichtig auf den Arm und lief mit ihm die Treppe Richtung Haustür hinauf. Paul lief ihr hinterher und schloss die Haustür mit einem recht altmodisch aussehenden Schlüssel auf. Lucy, Paul und das Baby versschwanden im Haus und verschlossen die Haustür nach ihnen.
„Luisa? Haben sie schon den Esstisch gedeckt? Sie wissen ja, das wir gleich Besuch bekommen.“, sagte Lucy und sah sich suchend nach dem Hausmädchen um. „Ja, Ma´am. Ich hoffe es entspricht ihren Ansprüchen.“, sagte eine Stimme die aus dem Salon zu kommen schien.
Lucy legte das Baby in ein kleines Bett und folgte der Stimme. Der Esstisch war wunderschön gedeckt. Die Gläser und das Besteck glitzerten in der Sonne, das Blumengesteck in der Mitte des Tisches war gigantisch und der Kuchen duftete herrlich.
„Wunderschön. Noch schöner als ich es mir vorgestellt habe. Danke Luisa, sie dürfen jetzt nach Hause gehen. Abräumen werde ich nachher allein.“ Das Hausmädchen nickte mit einem Lächeln, verabschiedete sich und ging aus der Haustür hinaus. Vor der Tür stieß sie mit einem jungen händchenhaltenden Paar zusammen. „Oh, Entschuldigung.“, murmelte sie und machte sich auf den Weg nach Hause.
Das Mädchen klingelte und lächelte dem Jungen zu. Lucy machte die Tür auf und ließ die Beiden eintreten. „Gwendolyn. Oh mein Gott! Ich habe dich so sehr vermisst!“, sagte Lucy. Lucy umarmte das Mädchen und drückte es fest an sich.
„Ich dich auch Mum. 24 Stunden ohne dich sind grauenvoll“, sprach Gwendolyn und lachte dabei so, dass man ihre weißen Zähne sah. „Hallo Gideon. Wie geht’s dir?“, wandte sich Lucy nun an den Jungen. „Hallo Lucy. Mir geht es super. Danke der Nachfrage.“, antwortete dieser.
„Paul, wo bleibst du denn? Gwendolyn und Gideon sind schon da.“, rief Lucy. „Ich bin doch schon hier! Gwendolyn. Geht es dir gut? Wie geht es Grace und deiner Freundin Leslie?“
„Daddy! Mir geht es prima. Und Grace und Leslie auch. Wo ist Claire? Ich will unbedingt meine Schwester in den Armen halten. Babys sind einfach so süß.“
Die Vier gingen in den Salon und Lucy nahm Claire aus dem Bett und gab sie Gwendolyn. Sie hielt sie vorsichtig fest und gab ihr einen leichten Kuss auf die Stirn.
„Ich wünschte ich könnte euch öfter sehen und müsste vor allem dabei nicht diese hässlichen Kleider anziehen“, sagte Gwendolyn. „Ja, darüber haben wir heute auch schon gesprochen“, sagte Paul. „Wenn es nur eine einzige Möglichkeit gäbe…“
„Wenn wir eine finden sollten, geben wir euch natürlich sofort Bescheid.“, sagte Gideon, „ Aber erst einmal müssen wir wieder nach Hause. Unser Zeit ist wie immer nur auf zwei Stunden begrenzt und wenn wir nicht mitten auf der Straße springen wollen, wäre es jetzt ganz gut, wenn wir los gehen würden.“

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Hallo ihr Lieben!
Wir hoffen euch gefällt der Text bis hierhin und das ihr noch motiviert genug seid, weiter zu lesen.
Bitte seid nicht so kritisch, denn das hier ist unsere erste FF.
Wir aktualisieren immer mal wieder also schaut öfter mal vorbei. Doch je mehr Leser und je mehr Rezis wir haben, desto schneller gehts vorran.
Alles Liebe,
RosaBambi

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GabriellaMontez 05. Jan 2017

WOW

GabriellaMontez 05. Jan 2017

WOW

30. Nov 2016

Die Geschichte ist der Wahnsinn weiter so :)