Ein kleiner Watson Oneshot

27.05.14 23:11
Hi, das hier ist ein Oneshot, den ich über zweimal hochladen werde. Oder vielleicht auch dreimal. Es geht um John Watson und Eliza Doyle (hübscher Nachname, nicht wahr?) Hier ein kleiner Ausschnitt: „Vielleicht-“ er stand auf. „Vielleicht ist sie ja auch bei ihm geblieben.“, sagte er. Holmes nahm einen Schluck. „Überlegen sie einmal,..
Sherlock Holmes P16 Slash In Arbeit
Inhaltsverzeichnis

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Hallo Leute, das ist meiner erste Holmes-ff. Ich hoffe sie gefällt euch, hinterlasst doch bitte ein paar Sternchen oder ein Kommentar, ich habe mir wirklich Mühe gegeben :)
Viel Spaß, eure moonshine21
PS: Ich stelle den oneshot in mehreren Teilen rein, er ist doch etwas lang ^^
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Summend schloss ich die Haustüre auf. Tomas wartete schon schwanzwedelnd auf mich. Ich raffte mein Kleid und stieg die ersten Stufen hoch. Tomas wusste es immer wenn ich etwas für ihn hatte. Es war nur eine Frage der Zeit bis er mich umwarf und auf der Treppe was das wohl wenig förderlich. Also setzte ich mich kurzerhand mitten auf die Treppe hin. Tomas hockte sich brav neben mich und wartete, bis ich das Stück einer Wurst aus meiner kleinen Tasche holte, das ich auf dem Markt erstanden hatte. Ich gab sie ihm, er schlang sie hinunter und holperte die Treppe hoch, bis zu meiner Wohnung. Schmunzelnd ging ich weiter hoch. Doch schon einige Schritte später, wurde ich aufgehalten, auf dem Flur des ersten Stocks um genau zu sein.
Mr. Holmes öffnete seine Zimmertür und erwartete mich bereits. „Ah, guten Tag Miss Doyle. Waren sie heute wieder im Ostviertel unterwegs?“ Ich nickte. „Stimmt exakt Mister Holmes.“ Er legte den Kopf schief. „Aber eine kleine Duftnote passt nicht in dieses Gebiet.“ Er ging um mich herum. „Fast so, als schliefen sie seit Tagen eingebettet in alte Pergamentpapiere.“ „Nun, das lässt sich sicher mit meiner neuen Bekanntschaft erklären.“ „Ach wirklich? Ihr habt eine neue Bekanntschaft, mit einem so hohen Rang?“ „Er ist Professor.“, sagte ich gut gelaunt. „Und ich vermute er ist sogar in der Lage, euch im Schach zu besiegen.“ Er runzelte die Stirn. „Das bezweifle ich.“ Ich lächelte. „Ach ja, wo ist denn Mister Watson? Ich sah ihn zuletzt vor drei Tagen. Ihr werdet doch nicht ein neues Anästhetikum an ihm ausprobiert haben?“ „Ganz und gar nicht, dafür dient unser Hund. Er ist in Yorkshire, um einem Cousin zu helfen.“ „Dann bin ich ja beruhigt. Bitte richten sie ihm aus, dass er sobald wie möglich doch einmal bei mir vorbeischauen soll, ich muss letzte Messungen für den neuen Anzug vornehmen.“ Er nickte. „Gut, ich werde es ihm ausrichten.“ Ich neigte den Kopf. „Guten Tag, Mister Holmes.“ Er neigte ebenfalls den Kopf. „Guten Tag Miss Doyle.“, sagte er und schloss die Tür wieder.
In meinem kleinen Arbeitszimmer hatte ich bereits den Anzug für Mister Holmes fertig gestellt und auch die Hose für Mister Watson sowie das Hemd waren fertig. Dich er hatte seit der letzten Messung einiges abgenommen und an Armmuskeln aufgebaut, deswegen musste ich das alte Jackett verwerfen und schneiderte nun bis er wieder da war an einer hübschen kleinen Jacke, die ich einem armen Mädchen in der Nachbarschaft schenken wollte.

Und so vergingen die Tage. Es waren vier ganze Tage, bis Mr. Watson erneut in dem Haus 221 B ankam und sich zu der Wohnung der Miss Eliza Doyle begab.


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John H. Watson klopfte an meine Tür. Ich machte ihm auf und er lüftete gut gelaunt seine Hut. „Miss Doyle.“ Er nahm meine Hand und küsste sie sacht. „Ihr seid schön wie eh und je.“ Ich lächelte. „Danke, ihr wart aber nicht so lange weg, als dass ich mich hätte verändern können.“ Er betrat mein kleines Vorzimmer und ich schloss die Tür hinter ihm. „Kommt mit in das Arbeitszimmer.“ „Ihr habt gerufen und der Diener kommt.“ Ich lachte. „Ihr habt euren Humor noch immer, das freut mich, Es muss etwas Schlimmes mit eurem werten Cousin passiert sein dass ihr einfach verschwunden seid.“ Ich holte mein Maßband. „Ach, hat Sherlock euch nichts gesagt? Er sollte euch von meiner Abreise unterrichten.“ „Das hat er, vor vier Tagen um genau zu sein.“ Er lachte entschuldigend. „Nun, dass hat er es vergessen.“ Ich kicherte. „Nehmt eure Arme hoch.“ Er tat was er wollte und ich maß den Umfang seines Brustkorbes. Dabei musterte er mich wohl. Denn als ich alle Maße genommen hatte und sie alle notiert hatte, räusperte er sich. „Ihr seht so glücklich aus.“ „Das mag sein.“ „Und ihr kling auch viel heiterer.“ Ich drehte mich um und lehnte mich gegen den Tisch. „Habt ihr etwa ein paar neue Rollen Stoff bekommen?“ Ich lächelte. „Viel Besser denke ich. Ich habe einen Mann kennengelernt.“ Kaum merklich schwankte seine Miene. „Das freut mich sehr für euch.“ „Danke.“ Ich summte vergnügt während ich das Maßband wieder in der Kommode am anderen Ende des Raumes verstaute. „Er führt mich heute in ein feines Restaurant aus. Ich weiß nicht wie es heißt, es soll wohl eine Überraschung sein.“ Ich grinste John an. „Ach ich freue mich wirklich, er scheint ein sehr netter Mann zu sein.“ John nestelte an seinem Hut herum. „Das muss wirklich ein Gentleman sein. Dürfte ich den Namen wohl erfahren?“ Ich schob ihn zur Tür. „Ihr seid aber ganz schön neugierig, Mister Watson.“ Er drehte sich zu mir um und setzte den Hut auf. „Das tut mir leid, ich werde nun gehen.“, sagte er und lächelte noch einmal. Ich sah ihm zu bis er die Treppe erreicht hatte. „James. Sein Name ist James.“, meinte ich noch, dann schloss ich die Tür. Was konnte ich an dem heutigen Abend nur anziehen …

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Ich ergriff James Hand und trat auf die Pflastersteine. „Danke sehr.“, sagte ich. Er lachte charmant. „Das ist selbstverständlich, einer Lady hilft man immer gerne aus einer Kutsche.“ Er hielt mir seinen Arm hin, um den ich meinen legte. Wir standen vor einem sehr noblen Restaurant. „Wollen wir?“ Ich nickte und zusammen gingen wir hinein, wir sahen in meinen Augen aus wie das glücklichste Paar der Welt.
Irgendwas war wohl komisch. Er führte mich in das Restaurant, und auch als er mir in der Küche seinen besten Freund den Chefkoch vorstellen wollte, glaubte ich noch dass alles gut werden würde. Dann aber kam der Chefkoch nicht. „Wo kann er denn nur sein?“, wunderte ich mich und sah mich um. „Vermutlich holt er frische Sachen aus dem Lager meine Liebe. Komm, wir sehen nach.“ Er legte eine Hand zwischen meine Schulterblätter und schob mich sacht in das dunkle Lager. „Bist du sicher dass er hier ist?“, fragte ich als wir ein paar Regalreihen passiert hatten. „Ich meine, er sollte doch das Licht angemacht haben.“ James nahm die Hand weg und trat vor mich. Er sah mir intensiv in die Augen. „Vielleicht wollte ich auch etwas anderes hier hinten, liebste Eliza.“, sagte er mit tiefer Stimme. Er legte seine rechte Hand um meinen Nacken und zog mich langsam zu sich. Ich konnte gar nicht anders, als seine wunderschönen Augen zu fixieren. Ich schloss langsam die Meinen, das würde wohl der erste Kuss in meinem Leben werden… doch etwas anderes passierte. Ein feuchtes Tuch legte sich über Mund und Nase. „Keine Sorge, bald ist es vorbei. Es tut mir leid liebste Eliza dass ich sie als Druckmittel verwende.“, sagte er, während mir ein beißender Dampf in die Nase stieg. „In etwa zehn Sekunden sind sie bewusstlos.“, sagte er, langsam wurde ich schwach und sank auf den Boden, zumindest ließ er mich nicht fallen. Typisch ich, selbst wenn man mich mit Chloroform betäubte, und panische Angst meinen Geist erfüllte, versuchte ich mich zu beruhigen.
Dennoch, es wurde dunkel um mich herum…

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