Wenn die Zeit zum Feind wird

19.07.17 18:55
Teil drei der Geschichte von Bella und Edward und ihrer Familie. Teil eins= Der Tag der ihr Leben veränderte Teil zwei= Familie geht über alles
Bis(s) Drama P16 Abenteuer Pausiert

Streit

"cumpleanos feliz
cumpleanos feliz
todos te deseamos
cumpleanos feliz" (Spanisches Geburtstagslied)
"Alles gute zum Geburtstag Mariposa."
Augenblicklich schlug Clarissa ihre Augen auf und fiel mir in die Arme.
"Geschenke Dada. Wann gibt es Geschenke?", freute sie sich.
"Aber Mariposa. Wir müssen deinen Brüdern doch noch zum Geburtstag gratulieren."
"Wo ist Mama?"
"Sie ist bei Lucien."
"Und Tante Alice?"
"Bei Nikolai."
"Und Tante Alissia?"
"Die ist.... das weiß ich nicht. Aber komm wir ziehen dich erst mal an."
Sie nickte und krabbelte aus ihrem Bett.
Ich half ihr in ihr Kleid und lief dann mit ihr zusammen durch die Gänge in den Speisesaal, indem wir auf den Rest der Familie warten würden.
Die große Flügeltür wurde uns geöffnet und wir betraten den großen Saal mit der langen gedeckten Tafel.
"Oma!Opa!", kreischte meine Tochter auf und ließ meine Hand los um auf meine Eltern zu zu rennen. Meine Mutter ging in die Knie um ihre Enkelin in die Arme zu schließen. Ich lief langsam auf die Beiden zu.
"Frau Mama, Herr Papa." Ich nahm die Hände meiner Mutter in die Meinen und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.
"Ich habe so früh noch nicht mit euch gerechnet.", sagte ich meinen Vater begrüßend, der mir eine Hand auf die Schulter gelegt hatte.
Sie grinsten mich nur an.
Clarissa stand strahlend zwischen uns.
"Papa! Oma! Opa!"
"Da kommt ja noch ein Geburtstagskind.", lachte ich.
"Alles Gute zum Geburtstag Lucien."
Ich kniete mich auf den Boden und nahm ihn in dem Arm.
"Danke Papa."
"Alles Gute zum Geburtstag."
Clarissa schlang ihre Arme um den Bauch ihres Großen Bruders.
Sie ging ihm gerade mal bis zur Schulter.
"Dir auch kleine Schwester.", erwiderte Lucien.

"Dada schau dir das doch mal an. Eine Puppe. Mit einer Krone."
"Ja sie ist eine Prinzessin, genau wie du."
"Aber wo ist meine Krone."
"Du bekommst deine Krone noch wenn du alt genug bist."
"Und wo ist Mamas Krone? Und deine? Wenn ich nämlich Prinzessin bin dann bist du ein König und Mama eine Königin."
Ich nickte. "Du hast recht meine Kleine."
"Papa! Schau schau."Nikolai zupfte an meinem Hosenbein um meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
"Was ist denn Kurzer?"
"Schau was ich von Tante Alice bekommen habe! Ein Ritter mit Pferd."
Ich lächelte ihn an.
"Der ist ja toll."
Er nickte heftig, wobei seine Kupferfarbenen Haare auf und ab hüpften.
Die Drillinge saßen in der Mitte des Thronsaals und spielten mit ihren neuen Spielzeugen.
Bella und ich standen vor unseren Thrönen und sahen unseren Kindern zu.
Meine Arme lagen um die Taille von meiner Liebsten.

"Schau nur wie glücklich die Drei sind."
Isabella legte lächelnd ihren Kopf auf meine Schulter, unsere Kinder immer fest im Blick.
"Ja sie sind sehr glücklich. Aber Liebste wir dürfen nicht vergessen, sie brauchen Gatten, sie sind nun 4 Jahre alt. Wir müssen uns langsam dran setzten und Unterricht müssen sie langsam auch bekommen."
"Sie sind doch noch so jung Edward, dass können wir ihnen nicht an tun."
Sie hatte sich zu mir umgedreht und ihre Hände auf meine Brust gelegt, flehend sah sie mich an.
"Lass uns das wann anders besprechen, wenn die Kinder nicht dabei sind." Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
"Nein wir besprechen das jetzt."
Bestimmt zog sie mich aus dem Thronsaal, den Flur entlang und die Treppen hinauf in unser Schlafzimmer.

"Du kannst doch nicht wollen das wir sie jetzt schon verloben."
Sie tigerte ununterbrochen vor mir auf und ab.
"Nein will ich nicht aber so ist nun mal die Regel."
"Seit wann hältst du dich an Regeln?!", schrie sie mich an.
Sie blieb stehen und sah mich giftig an
"Isabella du wurdest auch mit 4 Verlobt."
"Und trotzdem habe ich ihn nicht geheiratet, ebenso wenig wie du deine erste Verlobte geheiratet hast."
"Bella, das waren ganz andere Umstände und das weißt du auch! Willst du das unsere Kinder später unverheiratet sind und keinen Nachwuchs bekommen und unser Länder in die Hände von irgendwelchen geldgierigen Grafen fallen, die sich nicht um unser Volk kümmern?!"
"Wir können sie ja verloben, aber doch noch nicht jetzt! Sie sind gerade 4 geworden!"
"Dann warten wir noch ein wenig, wir sollten uns darum dennoch Gedanken machen. Und mit dem Unterricht sollten wir auch beginnen."
Inzwischen stand ich auf der einen Seite des Bettes, Bella auf der Anderen. Darüber hinweg sahen wir und sauer an.
"Aber Edward..."
Ich unterbrach meine Frau harsch: "Isabella. Es muss sein."
"Aber sie sind doch noch Kinder."
"Isabella sieh doch ein das es notwendig ist."
"Ich will es aber nicht ein sehen."
"Hör zu. Wir beide haben mit 16 und 17 angefangen zwei Länder zu regieren und drei Kinder groß zu ziehen. Wir haben beide nicht damit gerechnet, und unsere Eltern schon gar nicht, und trotzdem bekam ich zumindest seit meinem 5. Lebensjahr Unterricht..."
"Ja seit deinem FÜNFTEN! Nicht seit du vier bist."
"Bella was ist wenn uns etwas zu stößt, wie deinem Vater? Oder deiner Mutter? Und unser Volk auf einen Neuen Herrscher angewießen ist? Aber unsere Kinder keine Ahnung haben von irgendwas? Wir beide hatten mit unseren 16 Jahren ja noch Glück was das anbelangt, mein Vater war 11 als seiner Eltern bei einem Gewitter auf hoher See umkamen. Meine Mutter heiratete er sobald sie Kinder bekommen konnte."
Bella schrie laut und schrill auf. "Wir sind aber nicht unsere Eltern."
Ein Kissen traf mich im Gesicht.
"Ich werde nicht zu lassen das du meine Kinder schon so früh drauf trimmst Königin und König zu sein!" Sie stampfte fest mit ihrem Fuß auf, ihre Wangen waren vor Wut gerötet und ihre Augen funkelten gefährlich. Einige Haarsträhnen hatten sich aus ihrer Frisur gelöst, was sie nur noch wilder und gefährlicher aussehen ließ.
"Es sind auch meine Kinder.", schrie ich zurück.
Eine Vase flog neben mir gegen die Wand, bevor die Tür zu schlug und Bella verschwunden war.

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