True colors ~ The story of Caesar Flickerman

vor 5 Tagen
Der junge Caesar Flickermann wird zum zukünftigen Moderator der Hungerspiele auserkoren. Im Kapitol angekommen merkt er schnell, dass nicht alles so ist wie es scheint. Als er dann auch noch eine Tributin der Hungerspiele kennenlernt und sich Gefühle entwickeln wird alles nur noch komplizierter. -Die Geschichte wie Caesar Flickermann zu dem ..
Die Tribute von Panem Drama P16 Abenteuer Pausiert

Prolog

Die Tür quietscht als ich sie öffne um das kleine Haus zu betreten. Es ist ein Wunder, dass sie nicht schon längst aus ihren Angeln gefallen ist. „Mom?“ rufe ich. „ich bin wieder da.“ Meine Mutter kommt aus dem Zimmer am Ende des Ganges. Sie lächelt mich an, obwohl sie keinen Grund dazu hat. Obwohl wir im Kapitol leben sind wir arm. Wir leben in dieser Bruchbude, meine Mutter, ich und meine kleine Schwester Lou. Sie ist erst acht Jahre alt und hat schon mehr schlechte Erfahrungen gemacht, als andere Kapitolbewohner in ihrem ganzen Leben. Mein Vater starb vor 3 Jahren, als ich 14 war. Er war schwer krank und wir konnten seine Medikamente nicht bezahlen. Ich habe damals nie verstanden warum die Welt so ungerecht ist und ich tue es noch heute nicht. Die meisten Kapitoler sind so reich, dass sie gar nicht wissen was sie mit ihrem ganzen Geld machen sollen. Dennoch denken sie niemals auch nur eine Sekunde daran es den Armen zu geben. Wir können uns nur mit Mühe über Wasser halten. Meine Mutter hat einen Job als Verkäuferin in einer Bäckerei, aber ihr Lohn ist so niedrig, dass er gerade Mal zum Überleben reicht. Ich darf noch nicht arbeiten mit meinen 17 Jahren, aber ich versuche meiner Mutter so oft wie möglich zu helfen. Ich verbringe den ganzen Vormittag in der Stadt. Ich gehe zum Supermarkt und versuche für möglichst wenig Geld möglichst viel zu bekommen. Dann gehe ich durch die Straßen und versuche Geld oder Essen von den Passanten zu bekommen. Mittlerweile weiß ich wer mir gerne etwas gibt und wer das ablehnt. Dann gehe ich wieder nach Hause um auf meine Schwester aufzupassen, da meine Mutter erst abends wieder kommt. Lou hat sich nie beklagt, obwohl sie weder Spielzeug noch irgendetwas anderes hat. Sie besitzt nur einen kaputten Teddybären, den meine Mutter ihr zur Geburt genäht hat. Das Einzige was sie noch besitzt ist eine Brieffreundschaft mit einem Jungen aus 12, den sie mal irgendwo getroffen hat. Sie schreibt ihm schon seit drei Jahre, aber sie muss jedes Jahr wieder um ihn bangen. Denn er könnte für die Hungerspiele ausgelost werden. Ich hasse diese Spiele. Ich hasse es dass sie auf unseren Mist gewachsen sind und ich hasse es dass jedes Jahr wieder 23 unschuldige Kinder sterben müssen. Und wofür? -Um das Kapitol zu unterhalten. Ich habe mit niemandem je über die Hungerspiele gesprochen, denn das würde für mich den Tod bedeuten. Wenn jemand erfahren würde, dass ich-ein waschechter Bewohner des Kapitols die Spiele hasse würden sie mich foltern oder zu einem Avox machen… Ich hatte noch nie viele Freunde, was nicht unbedingt daran liegen muss, dass die anderen mich nicht mögen. Es schickt sich einfach nicht sich mit Leuten wie mir abzugeben. Bei Lou ist es genauso. Sie hat nur Marcus- ihren Brieffreund aus 12… Ich stelle die Tüten auf den Küchentisch der so klein ist, dass wir nur gerade so an ihm Platz haben und gehe in mein Zimmer. In der Holztür ist ein Loch, aber das ist nicht weiter schlimm. Ich mag mein Zimmer obwohl es winzig ist. Ich habe ein Bett, einen eigenen Schrank und sogar einen kleinen Schreibtisch mit einem Stuhl. Ich habe ihn bekommen als mein Großvater gestorben ist. Möbel neu kaufen ist für uns fast unmöglich. Wir müssten monatelang sparen und auf das wenige Essen verzichten, das wir noch haben. Ich setze mich auf mein Bett und schlage das Buch „Die Geschichte des Kapitols“ auf. Es ist das erste und einzige Buch was ich besitze und ich habe es schon mindestens hundert Mal gelesen. Jeder Bewohner des Kapitols bekommt es zu der Geburt geschenkt. Ich schlage gerade die Seite über die Entstehung der Hungerspiele auf, als es an meine Tür klopft. „Herein.“ Sage ich und meine Mutter öffnet die Tür. Sie strahlt über das ganze Gesicht. „Ich muss dir etwas zeigen.“ Sagt sie und deutet zur Küche. Dort liegt die aufgeschlagene Kapitolzeitung. Was will sie denn mit der Zeitung? Meine Mutter läuft eilig zum Küchentisch und deutet auf eine Stellenanzeige. „Mom, du weißt doch, dass ich noch keinen Job bekommen kann..“ fange ich an, doch sie unterbricht mich. „Ich weiß, ich weiß..“ Sie verdreht die Augen. „Aber das musst du dir ansehen.“ Ich trete an den Tisch heran und folge dem Blick meiner Mutter zu der Stellenanzeige, die sie rot umkringelt hat. Moderator für die Hungerspiele gesucht!

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Isabelle99 09. Dec 2018

Uiii toll :D Gut dass ich es jetzt auch mal geschafft habe das kapitel zu lesen :D aber das ist voll geil <3

karinkarin 18. Mar 2018

Sehr gut geschrieben. Aber warum sind fast alle Überschriften der Kapitel auf Englisch? :)

GlimmerEverdeen 18. Mar 2018
Danke, das freut mich :) und ehrlich gesagt ist das so unbewusst passiert..in meiner ersten Geschichte habe ich einige Songtextzeilen mit einfließen lassen und dann hab ich mir das irgendwie so angewöhnt, auch weil sich einige Sachen so echt besser anhören :D ich hoffe es stört nicht und dir gefallen die nächsten Kapitel die (hoffentlich bald) kommen werden auch gut :)
Isabelle99 16. Mar 2018

Yaaaaayyyy ein neues Kapitel :D

Schreib weiter!!!!! Schaffst du :D

GlimmerEverdeen 16. Mar 2018
Ich versuchs :D